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Krankenhaus

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Krankenhaus

Beitrag von Hansi Flick am So 1 Dez 2013 - 13:23


Hansi Flick
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Re: Krankenhaus

Beitrag von Hansi Flick am So 1 Dez 2013 - 14:21

Es war die Hölle. Nicht von José getrennt zu sein war die Hölle, sondern das hier. Er durfte nicht sterben. Was hatte er überhaupt auf dieser dämlichen Kreuzung gemacht? Die war viel näher bei ihm, als sie das sein sollte. Jogi hatte irgendwie versucht ihn zu Vernunft zu bringen, aber in seinem Kopf waren nur diese schrecklichen Bilder und er spürte nichts als Angst. José durfte nicht gehen. Nicht so. „Komm.“ Er sah zu Jogi. Irgendwie hatte der ihn verstanden und brachte ihn schnell ins Krankenhaus. Die ganze Zeit über hatte er gezittert und leise seinen Namen geflüstert. Kaum waren sie angekommen, sprang er aus dem Auto und rannte ins Krankenhaus. Man sagte ihm, dass er vor dem OP-Saal warten konnte. Emma saß auch da, aber auch an sie konnte er gerade nicht denken. Es dauerte eine Ewigkeit bis die Ärzte endlich aus dem Saal kamen. „Wie...?“ Doch der Arzt unterbrach ihn. „Ich darf solche Informationen...“ Er wurde wütend. „Ich bin sein Freund“, zischte er und wollte sich die Informationen schon fast gewaltsam beschaffen, da ging Emma dazwischen. „Ich bin seine Tochter.“ Der Arzt nickte und warf ihm einen vielsagenden Blick an. Aber das interessierte ihn nicht. Er musste endlich sehen, höre, fühlen, wie es ihm ging. „Die Verletzungen waren schwer, aber wir konnten viel ausrichten.“ Er konnte nicht atmen und nicht denken. „Ob er das überstehen wird, zeigt sich in den nächsten 24 Stunden.“ Ihm entglitten die Gesichtszüge und er ließ sich kraftlos auf einen Stuhl sinken. „Nein. Nein. Nein.“ Er vergrub sein Gesicht in seinen Händen. José würde das schaffen.

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Re: Krankenhaus

Beitrag von Joachim Löw am So 1 Dez 2013 - 14:48

Er war Hansi hinterher geeilt und hatte gerade noch gehört, wo sie hinmussten. Als sie den Flur betraten, sah er direkt Emma auf einem der Stühle hocken. Sie war genauso blass wie die Wand hinter ihr. Sofort ging er zu ihr und setzte sich neben sie. „Weißt du schon was?“, fragte er leise und zog sie eng an sich. Er musste jetzt für die beiden da sein. Denn sie würden sich vor Sorge um nichts mehr kümmern können. Als Hansi begann, unruhig auf und ab zu laufen, griff er irgendwann nach seiner Hand und zwang ihn, sich neben ihn zu setzen. So machte er ihn auch ganz verrückt.
Als endlich ein Arzt zu ihnen kam, sprang Hansi sofort auf. „Ich bin sein Freund.“ Er spannte sich an. Hoffentlich wusste der Arzt nicht, wen er dort vor sich hatte. Sonst hätten sie ein Problem. Oder zumindest eine Sache, um die sie sich jetzt eigentlich nicht kümmern konnten. Doch Emma stand ebenfalls auf und sie erhielt die Informationen, auf die sie hier gewartet hatten. „Ob er das überstehen wird, zeigt sich in den nächsten 24 Stunden.“ Er schloss die Augen. Er musste das schaffen. Für Emma…und für Hansi. Der ließ sich kraftlos auf einen Stuhl sinken. Er selbst legte einen Arm um Emma und sah den Arzt fragend an. „Können wir zu ihm?“ Der Arzt schüttelte den Kopf. „Herr Charlen ist noch nicht wieder wach. Ihnen wird Bescheid gegeben. Aber auch dann darf nur einer zu ihm. Er braucht Ruhe. Sein Körper ist sehr schwach.“ Damit lächelte er sie noch einmal aufmunternd an und ging dann weiter. Das durfte doch alles nicht wahr sein. Heute war das Eröffnungsspiel…und sie saßen hier im Krankenhaus. „Es wird alles gut“, murmelte er und hauchte Emma einen Kuss auf den Kopf. Es musste einfach wieder gut werden.

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Re: Krankenhaus

Beitrag von Hansi Flick am So 1 Dez 2013 - 15:15

„Können wir zu ihm?“ Er sah auf. Das wäre...„Herr Charlen ist noch nicht wieder wach. Ihnen wird Bescheid gegeben. Aber auch dann darf nur einer zu ihm. Er braucht Ruhe. Sein Körper ist sehr schwach.“ Er sah zu Emma und Jogi. Wer würde gehen? Emma hatte Jogi und er hatte...Niemanden. Er biss sich auf die Lippe. Wie konnte er so egoistisch sein? Emma würde gehen. Es war ihr Vater. „Es wird alles gut.“ Das versuchte er sich auch irgendwie einzureden. Er wusste nicht, wie viel Zeit vergangen war, als der Arzt wiederkam. Es hatte sich angefühlt wie eine Ewigkeit. Fragend sah er zu Emma, aber die klammerte sich nur enger an Jogi. Ein kurzer Blickaustausch mit seinem besten Freund half ihm auch nicht weiter. Also entschloss er sich doch selbst zu gehen. Auf Dauer wäre er sowieso dazu gekommen. Da hätte kein Arzt ihn aufhalten können. „Ist er wach?“, fragte er leise. „Ja, aber er ist sehr schwach. Also tun Sie je nichts, was ihn aufregen könnte.“ Er schluckte. Sie hatten sich vor diesem Unfall getrennt. Sollte er dann überhaupt zu ihm gehen? Ja. Er musste ihn sehen. Im Zimmer angekommen, näherte er sich dem Bett nur langsam. Als Josés und sein Blick sich kreuzten, brach er fast zusammen. Er sah so schwach aus und verletzt und...Schnell war er bei ihm und setzte sich auf die Bettkante. Verzweifelt suchte er nach den richtigen Worten, aber eigentlich fiel ihm da nur eine Sache ein... „Ich liebe dich“, flüsterte verzweifelt. „Bitte bleib bei mir.“

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Re: Krankenhaus

Beitrag von José Charlen am So 1 Dez 2013 - 15:27

Er stöhnte leise. Irgendetwas piepte ununterbrochen und trieb ihn damit langsam in den Wahnsinn. Konnte das nicht mal jemand ausstellen? Er versuchte, sich aufzusetzen und fiel kraftlos wieder zurück. Irgendetwas stimmte da nicht. Er konnte sich kaum bewegen. Und sein Kopf pochte, als hätte er sonstwas getrunken. Also konnte er nur an die Decke starren. Wo war er? Und wie war er hierhergekommen? Er wusste es nicht. Er spürte nur, dass ihm alles wehtat. Mit der Zeit gelang es ihm, das nervtötende Piepen auszublenden. Dafür hörte er, wie die Tür geöffnet wurde. Und sein Körper verkrampfte sich, als er sah, wer dort stand. Was tat er hier? Reichten die körperlichen Schmerzen noch nicht? Musste er jetzt auch noch psychisch durch die Hölle gehen? Je näher Hansi kam, desto mehr verkrampfte er sich. „Ich liebe dich. Bitte bleib bei mir.“ Das war zu viel. Überfordert wandte er den Blick ab und drängte die Tränen zurück. Warum sagte Hansi das? Es war vorbei. Er selbst hatte den Schlussstrich gezogen. Und jetzt kam er einfach her und…Er schloss die Augen, als sein Herz schneller schlug. Es sollte das nicht tun. Warum reagierte er immer noch so auf ihn? Gleichzeitig piepte das Gerät neben seinem Bett schneller. „Ich wäre geblieben...Du bist der, der gegangen ist“, hauchte er und merkte selbst, wie seine Stimme zitterte.

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Re: Krankenhaus

Beitrag von Hansi Flick am So 1 Dez 2013 - 15:41

Als José den Blick abwandte, hatte er für einen Moment das Gefühl ihn endgültig verloren zu haben. Dann piepte auch noch ein Gerät. „Ich wäre geblieben...Du bist der, der gegangen ist.“ Jetzt war er es, der den Blick abwandte. Er hatte José so sehr verletzt, dass er ihre Beziehung ebenfalls aufgegeben hatte. Doch erstmal ging es jetzt darum ihn zu beruhigen. Er durfte sich nicht aufregen. Sanft legte er seine Hand auf Josés und strich darüber. „Ich weiß, aber du musst dich jetzt erst beruhigen, sonst...“ Er ließ den Satz unvollendet und senkte den Blick. Tränen stiegen ihm in die Augen. Er durfte nicht gehen und wenn, dann hatte er die Wahrheit verdient. „Es tut mir leid. Ich dachte, es wäre besser so“, platzte es aus ihm heraus. „Aber ich kann nicht mehr ohne dich.“ Das war ihm jetzt erst noch einmal so richtig bewusst geworden. „Das hier“, er nahm Josés Hand und legte sie auf sein Herz, „gehört dir.“

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Re: Krankenhaus

Beitrag von José Charlen am So 1 Dez 2013 - 15:54

Er wollte es nicht und doch kribbelte seine Hand, als Hansi darüber strich. Er konnte es eben nicht leugnen. Er liebte ihn. Und genau deshalb hatten ihn seine Worte auch so verletzt. „Ich weiß, aber du musst dich jetzt erst beruhigen, sonst…“ Wie sollte er sich denn beruhigen, wenn Hansi hier war und ihn berührte? Das hatte er noch nie gekonnt. „Es tut mir leid. Ich dachte, es wäre besser so.“ Er ballte seine freie Hand zur Faust. Also hatte Emma Recht gehabt. Aber das war Quatsch. Nichts war besser. „Aber ich kann nicht mehr ohne dich. Das hier gehört dir.“ Eine Träne lief über seine Wange und versickerte im Kopfkissen. Aber nicht, weil er traurig war. Sondern vor Erleichterung. Denn das war der Hansi, den er kannte. Nicht dieses kalte, abweisende Wesen vor ein paar Tagen. Mühsam drehte er den Kopf in seine Richtung und sah ihn einfach nur an. In diesem Blau könnte er versinken. Jedes Mal. Und egal, wo das mit ihnen hinführen würde und ob sie sich nach diesem Mal überhaupt noch einmal sehen würde. Eigentlich wollte er gerade nur eines. „Küss mich.“ Das war das einzige, was er über die Lippen brachte.

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Re: Krankenhaus

Beitrag von Hansi Flick am So 1 Dez 2013 - 16:22

Er sah zu ihm auf und wischte ihm dann die Träne von der Wange. Jetzt hatte er ihn auch noch zum Weinen gebracht. Er war so ein schrecklicher Mensch. Als er ihn dann ansah, hielt er den Atem an. Es hing alles von José ab. Wenn er ihn jetzt wegschickte... „Küss mich.“ Er war so unglaublich erleichtert, dass seine Tränen beinahe drohten überzuschwappen. Ohne den Blick abzuwenden, beugte er sich näher zu ihm. „Ich liebe dich“, flüsterte er leise und legte dann seine Lippen nur hauchzart auf seine. Er konnte seine Gefühle nicht mehr zurückhalten. Tränen liefen über seine Wangen. Er war so erleichtert und er hatte das Gefühl, nicht mehr solche Angst haben zu müssen. José würde es schaffen. Davon war er überzeugt. Vorsichtig löste er sich aus dem Kuss und lehnte sich nur ein kleines Stück zurück. „Bitte sei stark.“ Er widerstand dem Drang, ihm durch die Haare zu streicheln. Das war bei seiner Kopfverletzung wohl eher unpassend. Stattdessen legte er eine Hand an seine Wange und strich sanft darüber.

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Re: Krankenhaus

Beitrag von José Charlen am So 1 Dez 2013 - 16:30

Pures Glück strömte durch seinen Körper. Das war es, was er vermisst hatte. Dieses Gefühl, Hansi nah zu sein. Er hatte die eine Träne eben weggewischt. Doch es folgten weitere. Er konnte sie einfach nicht verdrängen. Als Hansi ihn ansah, lächelte er schwach. „Ich dich doch auch.“ Er liebte ihn. Und vermutlich würde er ihn immer lieben. Er konnte nicht mehr ohne ihn. „Bitte sei stark.“ Sein Blick wurde sanft. „Ich werde so stark sein, dass ich dir dermaßen eine scheuern kann, dass dir Hören und Sehen vergeht. HANS-DIETER FLICK.“ Er betonte seinen Namen, weil er genau wusste, wie sehr er das hasste. Und dann würde er ihn küssen, dass er alles um sich herum vergaß. Aber das sagte er ihm jetzt nicht. Er würde es schon noch früh genug mitbekommen. „Wieso bin ich überhaupt hier?“ Diese Frage hatte man ihm noch nicht beantwortet.

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Re: Krankenhaus

Beitrag von Hansi Flick am So 1 Dez 2013 - 19:04

„Ich werde so stark sein, dass ich dir dermaßen eine scheuern kann, dass dir Hören und Sehen vergeht. HANS-DIETER FLICK.“ Er presste seine Lippen aufeinander, um nichts zu sagen. Zwar schämte er sich nicht für seinen Namen, aber schön war er so auch nicht. Jeder nannte ihn Hansi und das sollte auch so bleiben. Aber die Ohrfeige...Vermutlich hatte er das verdient, aber das musste doch nicht sein. „Wieso bin ich überhaupt hier?“ Er wusste nichts mehr. Umso besser. Durfte er ihm das denn in seinem Zustand sagen? Nein. Das wäre verantwortungslos. Er schwebte immer noch in Lebensgefahr. „Ich erzähle dir das alles morgen. Du solltest dich ausruhen, damit du mir eine reinhauen kannst.“

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Re: Krankenhaus

Beitrag von José Charlen am So 1 Dez 2013 - 19:38

„Ich erzähle dir das alles morgen. Du solltest dich ausruhen, damit du mir eine reinhauen kannst.“ Er lachte und verzog im nächsten Moment das Gesicht. „Au“, grummelte er. Das war definitiv keine gute Idee. Doch etwas ganz anderes fiel ihm ein. „Kannst du Emma Bescheid sagen?“ Die wusste von all dem hier ja noch gar nichts. Und wenn sie ihn nicht erreichen würde…Sie würde durchdrehen. „Und Joachim? Und die der Verband muss informiert werden und…“ Warum musste immer ihm so etwas passieren? Doch jetzt musste er erst einmal durchatmen. Das war grad doch anstrengend gewesen.

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Re: Krankenhaus

Beitrag von Hansi Flick am So 1 Dez 2013 - 19:51

Besorgt strich er ihm über die Wange, als José schmerzhaft sein Gesicht verzog. „Au.“ Wenn das Lachen schon wehtat...„Kannst du Emma Bescheid sagen? Und Joachim? Und die der Verband muss informiert werden und…“ Er unterbrach seine Rede und hielt ihm die Hand kurz vor den Mund. „Hör auf so viel zu denken. Ich kümmer mich darum.“ Langsam beugte er sich zu ihm und hauchte ihm einen Kuss auf die Stirn. Dieses Gefühl José wieder bei sich zu haben, war unbeschreiblich schön. „Emma ist übrigens hier. Wenn du sie sehen willst, kann ich sie holen. Dann müsste ich allerdings raus.“

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Re: Krankenhaus

Beitrag von José Charlen am So 1 Dez 2013 - 20:23

„Hör auf so viel zu denken. Ich kümmere mich darum.“ Er sah ihn dankbar an. Er hasste es ja schon, krank zu sein. Aber das hier…Und er wusste noch nicht einmal, warum er überhaupt hier war. Als Hansi ihm einen Kuss auf die Stirn hauchte, schloss er leise seufzend die Augen. Wie hatte er das vermisst. „Emma ist übrigens hier. Wenn du sie sehen willst, kann ich sie holen. Dann müsste ich allerdings raus.“ Stirnrunzelnd sah er ihn wieder an. Wieso das denn? Sie konnten doch wohl beide hier sein. Und warum war Emma überhaupt hier? Wie lange lag er hier schon, dass sie schon verständigt worden war? „Ich...“ Er war überfordert. Er wollte Emma sehen. Und genauso wollte er, dass Emma sah, dass es ihm gut ging…zumindest zum überwiegenden Teil. Aber etwas in ihm wollte Hansi nicht gehen lassen. „Wenn du mir versprichst, dass du nicht weiter weggehst, als bis vor diese Tür da…dann hol sie.“ Wenn Hansi ihn jetzt alleine ließ…Dann wäre er wirklich am Ende.

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Re: Krankenhaus

Beitrag von Hansi Flick am So 1 Dez 2013 - 20:53

„Wenn du mir versprichst, dass du nicht weiter weggehst, als bis vor diese Tür da…dann hol sie.“ Er lächelte sanft und streichelte ihm ein letztes Mal über die Wange. „Ich bleibe hier, bis es dir besser geht.“ Und das meinte er genau so, wie er es sagte. Wenn er die ganze Nacht auf dem Gang sitzen musste, würde er das tun. „Bis gleich.“ Er küsste ihn sanft und ging dann aus dem Zimmer. Auf dem Gang sah er Emma noch immer eng an Jogi geklammert. Er atmete tief durch und legte ihr dann eine Hand auf den Rücken. „Emma“, sprach er sie vorsichtig an. „Du kannst zu ihm gehen, wenn du willst.“

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Re: Krankenhaus

Beitrag von Emma Charlen am So 1 Dez 2013 - 21:15

„Herr Charlen ist noch nicht wieder wach. Ihnen wird Bescheid gegeben. Aber auch dann darf nur einer zu ihm. Er braucht Ruhe. Sein Körper ist sehr schwach.“ Sie klammerte sich an Joachim. Das hier war ein einziger Albtraum. „Es wird alles gut.“ Sie nahm Joachim gar nicht richtig wahr. Ihre Angst übernahm gerade ihren Verstand. Es dauerte viel zu lange, bis der Arzt wiederkam. Sie ließ Hansi gehen. Es war richtig so. Sie hielt sich noch stärker an Joachim fest. So langsam wurde ihr wieder bewusst, wie glücklich sie darüber war, dass er wieder einmal für sie da war. Er gab ihr Halt, obwohl er vielleicht selber traurig war. „Emma.“ Sie zuckte zusammen und drehte sich um. Hansi. „Du kannst zu ihm gehen, wenn du willst.“ Sie hauchte Jogi einen Kuss auf die Wange und beeilte sich dann in das Zimmer zu kommen. Als sie ihren Vater sah, stockte ihr für einen Moment der Atem. „Papa.“ Sie setzte sich zu ihm. „Wie geht’s dir?“

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Re: Krankenhaus

Beitrag von José Charlen am So 1 Dez 2013 - 21:26

„Ich bleibe hier, bis es dir besser geht.“ Diese Worte ließen ihn lächeln. Er wusste, dass er Hansi vertrauen konnte. „Bis gleich.“ Er nickte leicht und streifte sanft die Hand, die immer noch neben seiner lag. „Ich warte einfach hier“, grinste er schwach. Weg könnte er ja sowieso nicht. Kaum hatte die Tür sich geschlossen, da wurde sie schon wieder geöffnet. „Papa. Wie geht’s dir?“ Er versuchte, sich nicht zu viel zu bewegen. Dann hätte er keine Schmerzen und Emma würde sich nicht zu große Sorgen machen. Klang vernünftig. „Ich weiß nicht, was passiert ist und was mir fehlt…aber abgesehen davon geht’s mir super.“ Er versuchte, sie beruhigend anzusehen. Sie hatte mit ihm in den letzten Tagen genug durchgemacht. „Du musst dir wirklich keine Sorgen machen. Ein paar Tage und ich bin wieder voll einsatzfähig.“ Zumindest hoffte er das.

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Re: Krankenhaus

Beitrag von Emma Charlen am So 1 Dez 2013 - 21:33

„Ich weiß nicht, was passiert ist und was mir fehlt…aber abgesehen davon geht’s mir super. Du musst dir wirklich keine Sorgen machen. Ein paar Tage und ich bin wieder voll einsatzfähig.“ Sie war froh, dass sie wieder die Rollen getauscht hatten und er versuchte, sie zu beruhigen. Obwohl sie ihm nicht so wirklich glaubte. Sie ließ ihren Kopf auf seine Brust sinken. Sie hatte die ganze Zeit solche Angst gehabt und jetzt lag er hier und sprach ganz normal. „Die Ärzte erzählen so schlimme Sachen“, schluchzte sie leise.

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Re: Krankenhaus

Beitrag von José Charlen am So 1 Dez 2013 - 21:38

Entsetzt weiteten sich seine Augen, als Emma ihren Kopf an seiner Brust vergrub. „Die Ärzte erzählen so schlimme Sachen.“ Mühsam hob er seine Hand und legte sie auf ihren Kopf. Es gefiel ihm nicht, dass Emma Bescheid wusste und er nicht. Zumal das nicht gut klang. Aber er fühlte sich doch fit. Warum sollten sie dann so etwas sagen? „Emma. Es wird alles gut“, murmelte er. Das konnte er ihr versprechen. Und hoffentlich passierte das recht schnell. Er hatte eine Abneigung gegen Krankenhäuser.

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Re: Krankenhaus

Beitrag von Emma Charlen am Mo 2 Dez 2013 - 12:36

Sie beruhigte sich nicht. Auch als sie seine Hand auf ihrem Kopf spürte. Sie war immer noch viel zu aufgebracht. Da waren diese schrecklichen Bilder in ihrem Kopf. „Emma. Es wird alles gut.“ Sie legte verzweifelt ihre Arme um ihn und hielt sich vorsichtig an ihm fest. Er sollte nicht noch mehr Schmerzen haben wegen ihr. Nach ein paar Minuten hatte sie sich langsam wieder unter Kontrolle. Ihr Vater war hier und es ging ihm doch offensichtlich gut. Es würde nichts passieren. Er würde es schaffen. Sie hob ihren Kopf an und sah zu ihm auf. „Jag uns nie wieder so einen Schrecken ein.“

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Re: Krankenhaus

Beitrag von José Charlen am Mo 2 Dez 2013 - 13:41

Emma war gerade wirklich ein reines Nervenbündel. Doch er hatte es nicht anders erwartet. Deswegen war er froh, dass er sich dafür entschieden hatte, Hansi rauszuschicken. Als sie sich an ihm festhielt, presste er die Lippen zusammen. Es tat nicht sehr weh, aber irgendwie war es doch unangenehm. Doch er wollte sie nicht zurückstoßen. Und einmal mehr wollte er wissen, was mit ihm passiert war. „Jag uns nie wieder so einen Schrecken ein.“ Er lächelte, als sie ihn ansah. „Das hatte ich nicht vor.“ Aber wenn er darüber nachdachte, dass Hansi und er nicht wieder...sich nicht wieder gesehen hätten, wenn er nicht hier liegen würde…Nein, das durfte er nicht denken. Sie hätten das auch anders geschafft .Irgendwie.

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Re: Krankenhaus

Beitrag von Emma Charlen am Mo 2 Dez 2013 - 14:22

Sein Lächeln schaltete langsam ihren Verstand wieder ein. „Das hatte ich nicht vor.“ Sie strich vorsichtig über seinen Arm. Nochmal so eine Aktion und sie würde einen Herzinfarkt oder so etwas bekommen. „Ich hab dich lieb.“ Ein sanftes Lächeln legte sich auf ihre Lippen. Eine Zeit lang saßen sie hier schweigsam, bis sich die Tür öffnete und ein Arzt hereinkam. „Hallo, die Herrschaften“, begrüßte er sie und sah sich die Werte an den Geräten an. Lächelnd schrieb er diese auf ein Blatt Papier. „Sie erholen sich sehr gut, Herr Charlen.“ Dann drehte er sich wieder um und wollte gehen. „Moment.“ Sie sah kurz zu ihrem Vater. „Ich komme gleich wieder oder schicke Hansi mal vorbei.“ Dann ging sie mit dem Arzt vor die Tür. „Wie schlimm ist es? Schwebt er noch in Lebensgefahr?“ Der Arzt sah kurz auf seine Werte. „Momentan nicht. Die Situation kann sich immer noch verschlechtern, aber ich halte das für unwahrscheinlich.“ Sie war unglaublich erleichtert und ging dann schnell zu Joachim und Hansi. „Er schwebt nicht mehr in Lebensgefahr.“ Prompt wurde sie von Hansi in eine feste Umarmung gezogen.

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Re: Krankenhaus

Beitrag von José Charlen am Mo 2 Dez 2013 - 21:35

„Ich hab dich lieb.“ Er lächelte schwach. „Ich dich auch, meine Kleine.“ Und allein für sie musste er so schnell wie möglich wieder hier raus. „Hallo die Herrschaften. Sie holen sich sehr gut, Herr Charlen.“ Er musste schmunzeln. Als hätte der Arzt seine Gedanken gehört. Und doch beruhigten diese Worte ihn ungemein. Nach Emmas Ausbruch hatte er das Schlimmste befürchtet. Ehe er nachfragen konnte, wie lange er noch hier bleiben müsste, war der Arzt schon wieder weg. Und auch Emma verschwand. Seufzend drehte er den Kopf zur Seite und schloss nach einer Weile die Augen. So müde war er lange nicht mehr gewesen. Trotzdem zwang er sich, nicht zu schlafen. Er musste wissen, dass Hansi noch da war. Vermutlich war es mehr als naiv, alles zwischen ihnen einfach so wieder zu vergessen. Aber was sollte er machen? Er liebte ihn.

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Re: Krankenhaus

Beitrag von Hansi Flick am Mo 2 Dez 2013 - 21:43

Emma kam relativ schnell zurück aus dem Zimmer und er war schon besorgt aufgestanden, da sagte sie Worte, die für ihn die Welt bedeuteten. „Er schwebt nicht mehr in Lebensgefahr.“ Er zog Emma fast an sich. José würde es schaffen und sie beide zusammen würde danach sowieso alles schaffen. Das klang bescheuert, aber so dachte er eben momentan. „Ich gehe zu ihm.“ Schnell war er wieder im Zimmer. José hatte die Augen geschlossen. Er lächelte sanft und ging zu ihm. Wenn er schlief, wollte er ihn nicht wecken. Sanft strich er ihm über die Wange und hauchte dann einen Kuss auf seine Stirn. „Ich liebe dich.“

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Re: Krankenhaus

Beitrag von José Charlen am Mo 2 Dez 2013 - 21:56

Er war doch halb eingeschlafen, als er eine Berührung an seiner Wange spürte. Er grummelte leise. Die Ärzte mussten jetzt nicht an ihm herumhantieren. Doch dann bekam er einen Kuss auf die Stirn gedrückt und seine Augen öffneten sich schlagartig. Das war doch eine sehr merkwürdige Behandlung. „Ich liebe dich.“ Sofort entspannte er sich. Das sagte nur einer. Und er war froh, dass er es ihm wieder sagte. „Ich dich auch“, gab er leise zurück. Er suchte seinen Blick und sah ihn einfach nur an. Sie mussten das wieder hinkriegen. Und sie würden das schaffen. Daran glaubte er ganz fest. Aber jetzt wollte er etwas anderes. „Hansi?“, fragte er und sah ihn mit großen Augen an. „Mir ist kalt.“

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Re: Krankenhaus

Beitrag von Hansi Flick am Mo 2 Dez 2013 - 22:09

„Ich dich auch.“ Huch. Er war ja doch wach. Schnell griff er nach seiner Hand. „Hansi?“ Dieser Blick...Irgendetwas wollte er doch von ihm. „Mir ist kalt.“ Da hatte er es. Kurz sah er zur Tür. „Das geht nicht. Du bist noch zu schwach und...“ Doch José sah ihn weiter mit diesem Blick an. „Man“, seufzte er leise. „Dann rutsch ein Stück.“ Tatsächlich ging das irgendwie. Er streifte sich die Schuhe von den Füßen und legte sich neben ihn unter die Bettdecke. Behutsam legte er seine Arme um ihn und hielt ihn fest.

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