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Dark Secrets Are Dangerous

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Re: Dark Secrets Are Dangerous

Beitrag von Hansi Flick am Do 16 Jan 2014 - 18:54

„Lass mich mal sehen.“ Er zuckte zusammen, als er plötzlich hinter ihm stand. Irgendwie war er Meister darin entweder extrem leise oder sehr laut zu sein. Es tat weh, als er seine Schulter berührte, aber er gab keinen Ton von sich. Wieso half er ihm überhaupt? Er wollte ihn doch loswerden. Fragend drehte er sich um und versuchte ihn kalt anzusehen, aber er war einfach nur verletzt. Verwirrt sah er ihn an, als er ihm eine Strähne aus dem Gesicht strich. Das war ja beinahe liebevoll. „Warum hast du das getan?“ Er wartete darauf, dass noch irgendetwas kommen würde. Aber er schien gar nicht mehr wütend zu sein. „Irgendetwas schreckliches steht darin und ich durfte es nicht wissen, deswegen habe ich es verbrannt.“ Er konnte nicht lügen. Auch jetzt nicht. Nervös trat er einen Schritt zur Seite. Die Steine unter seinen Füßen waren so glatt, dass er im Wasser landete. Prustend kam er wieder an die Oberfläche. Das war verdammt kalt. Doch als er wieder ans Ufer schwimmen wollte, erfasste ihn plötzlich irgendeine Kraft, die ihn nach unten zog. Er strampelte und trat und schlug, aber es half nichts.

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Re: Dark Secrets Are Dangerous

Beitrag von José Charlen am Do 16 Jan 2014 - 19:23

„Irgendetwas Schreckliches steht darin und ich durfte es nicht wissen, deswegen habe ich es verbrannt.“ Ungläubig hob er eine Augenbraue. Das war so verworren, dass er gar nicht erst versuchte, es zu verstehen. Es war eine Lüge und das ließ ihn Daurin wieder zorniger ansehen. „Dass ich dir das nicht glaube, ist dir bewusst, ja?“ Da würde er gar nicht drüber diskutieren. Trotzdem erkannte er in Daurins Worten, dass er etwas gelesen haben musste. Er hoffte nur, dass es nicht die Zeilen gewesen waren, in denen es um den Fluch gegangen war. Ehe er weitersprechen konnte, verschwand Daurin förmlich. Augenverdrehend wartete er, bis er wieder an die Oberfläche kam. Dieser Mann war doch wirklich unglaublich. Nicht einmal stehen konnte er anscheinend. Kopfschüttelnd schwamm er ihm nach, als Daurin abermals unter der Wasseroberfläche verschwand. Das durfte doch wirklich nicht wahr sein. Seufzend tauchte er ebenfalls und musste sich kurz orientieren. Doch dann sah er ihn verzweifelt gegen den Strom strampeln. Das würde lustig werden. Entschlossen schwamm er zu ihm und griff nach seinem Arm. Es war schwer und doch konnte er ihn ans Ufer ziehen. Mühsam zerrte er ihn auf einen Stein und beugte sich über ihn. „Kannst du EINMAL auf dich selbst aufpassen?“, fauchte er und kam ihm so nah, dass er ihm direkt in die Augen sehen konnte. Auch wenn er es nicht wusste, musste Daurin jetzt nicht mehr nur auf sich aufpassen.

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Re: Dark Secrets Are Dangerous

Beitrag von Hansi Flick am Do 16 Jan 2014 - 19:35

Er war erleichtert, als er plötzlich kalten Stein unter seinem Rücken spürte. Wieso passierte sowas immer ihm? Das war wirklich grausam. „Kannst du EINMAL auf dich selbst aufpassen?“ Wieder war er wütend. Die negativen Gefühle konnte man Smaug immer sofort ansehen. Aber dann beugte er sich plötzlich wieder näher zu ihm und dieser Blick schickte einen Schauer über seinen Rücken. Da war wieder diese Nähe, die er wollte, aber nicht zulassen durfte. Vor ihm saß ein Drache und ein dunkler Herrscher und er fühlte...Nein. Er fühlte absolut nichts für ihn. Aber genau das war wohl nicht der Grund, warum er ihn plötzlich an sich zog und sein Gesicht an seiner Schulter vergrub. Er hatte ihn gerettet, er selbst lebte noch und sein Herz pochte unregelmäßig. „Wieso hast du das getan?“

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Re: Dark Secrets Are Dangerous

Beitrag von José Charlen am Do 16 Jan 2014 - 19:57

Er erwartete keine Antwort. Daurin wusste hoffentlich selbst, dass er sich in den Tiefen dieses Berges langsam mal zusammenreißen musste. Sonst könnte auch er ihm bald nicht mehr helfen. Umso überraschter war er, als er plötzlich das Gleichgewicht verlor und sich in seinen Armen wiederfand. Vollkommen überrumpelt ließ er zu, dass er Daurin völlig ausgeliefert war und seinen Atem an seiner Schulter spürte. Unweigerlich schloss er für einen Moment die Augen. Die Luft kühlte die leicht gerötete Stelle. „Wieso hast du das getan?“ Diese Frage riss ihn aus seinen Gedanken und er entzog sich fast schon unsicher der Umarmung. Wenn er ehrlich war, hätte er das verhindern können. Wenn er es wirklich gewollt hätte. Dass Daurin die gleiche Formulierung wählte wie er zuvor, ließ ihn leicht schmunzeln. Doch bevor er antwortete, sammelte er einige trockene Zweige und entfachte ein kleines Feuer. Ihm war kalt und Daurin ging es da wohl nicht anders. Dann hockte er sich nah an die Flammen und lauschte einen Moment dem leisen Knacken. „Du darfst nicht sterben“, begann er leise. Daurin musste die Wahrheit wissen. Sonst würde er ihn nicht verstehen. „Wenn derjenige stirbt, der ein Buch der Legenden zerstört, stirbt auch die Person, die es betrifft.“ Und das war in diesem Fall nun einmal er.

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Re: Dark Secrets Are Dangerous

Beitrag von Hansi Flick am Do 16 Jan 2014 - 20:38

Smaug entzog sich nicht der Umarmung, was ihn wirklich verwunderte. Da hätte er ganz andere Dinge erwartet. Erst nach einer Zeit löste er sich von ihm und sein Blick ließ ihn die Stirn runzeln. So hatte er ihn noch nie angesehen. Es schien beinahe als wäre er wegen etwas verwirrt. Während er irgendetwas zusammensuchte, zog er sich sein Hemd wieder an. So war ihm nicht ganz so kalt. Smaug machte Feuer und er setzte sich ein Stück entfernt neben ihn. „Du darfst nicht sterben.“ Fragend sah er ihn an. Warum durfte er das nicht? „Wenn derjenige stirbt, der ein Buch der Legenden zerstört, stirbt auch die Person, die es betrifft.“ Er konnte ihn nur anstarren. Was hatte er nur getan? Wenn man ihn tötete, würde also auch Smaug sterben. Ungläubig wandte er den Blick ab. Plötzlich sagte er ihm die Wahrheit und ließ Nähe zu. Außerdem würde er ihn nicht töten. Einem Impuls folgend rutschte er näher zu ihm. „Smaug ist ein ziemlich hässlicher Name“, begann er und lächelte leicht. „Alveron klingt schöner.“ Er wusste, was er damit zugegeben hatte. Langsam beugte er sich ein Stück näher zu ihm. „Wenn ich mir die Schulter verletzt habe, dann...“ Vorsichtig streckte er die Hand aus und schob sein Hemd ein Stück zur Seite. Die Haut war nicht so schlimm verletzt wie seine, aber gerötet war sie trotzdem. „Du bist so stolz“, seufzte er und stand auf. Er ging zum Wasser, riss ein Stück von seinem eigenen Hemd ab und tunkte es in das kalte Wasser. Langsam ging er wieder zu ihm und legte das nasse Tuch auf die gerötete Haut. „Besser?“

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Re: Dark Secrets Are Dangerous

Beitrag von José Charlen am Do 16 Jan 2014 - 21:20

Etwas verwundert sah er, wie Daurin näher zu ihm rutschte. Das alles hier war so anders, seit…Seit wann eigentlich? Eigentlich seit Daurin sich in seinen Berg geschlichen hatte. „Smaug ist ein ziemlich hässlicher Name. Alveron klingt schöner.“ Er lächelte schwach. „Alveron“, murmelte er. Wie lange hatte er diesen Namen nicht mehr gehört? Und wie viel länger war es her, dass man ihn so genannt hatte? „Wenn ich mich an der Schulter verletzt habe…“ Er runzelte die Stirn und sah Daurin fragend an. Doch der beugte sich nur weiter zu seiner Schulter. „Du bist so stolz.“ Er zuckte nur unbeteiligt. Es war ja nicht weiter schlimm. Und doch seufzte er leise auf, als er die Kälte auf der Haut spürte. „Besser?“ Ein schwaches Lächeln legte sich auf seine Lippen. „Ja. Danke.“ Sie mussten sich irgendwie miteinander arrangieren. Und deshalb musste Daurin wohl auch die alten Sagen kennen. „Was hast du gelesen?“, fragte ruhig.

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Re: Dark Secrets Are Dangerous

Beitrag von Hansi Flick am Do 16 Jan 2014 - 21:27

Selbst dieses kleine Lächeln heiterte ihn irgendwie ein wenig auf. „Ja. Danke.“ Er nickte nur. „Was hast du gelesen?“, fragte er und klang dabei seltsam ruhig. „Ich sah deinen Namen auf der ersten Seite. Danach eine Art Bildergeschichte über einen dunklen König, der die Menschen unterdrückte und dann von einigen Zauberern in die Gestalt eines Drachen verwandelt wurde. Dann fehlten ein paar Seiten und auf der letzten Seite stand dein Name.“ Er machte eine kleine Pause und sah ihn danach fragend an. „Bitte sag mir, was damals wirklich passiert ist. Warst du so grausam?“

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Re: Dark Secrets Are Dangerous

Beitrag von José Charlen am Do 16 Jan 2014 - 22:34

„Ich sah deinen Namen auf der ersten Seite. Danach eine Art Bildergeschichte über einen dunklen König, der die Menschen unterdrückte und dann von einigen Zauberern in die Gestalt eines Drachen verwandelt wurde. Dann fehlten ein paar Seiten und auf der letzten Seite stand dein Name.“ Während Daurin erzählte, sah er die Bilder von damals vor sich. Er war nicht stolz auf das, was er getan hatte. Aber er hatte keine andere Wahl gehabt. „Bitte sag mir, was damals wirklich passiert ist. Warst du so grausam?“ Er schluckte, als er seinen Blick sah. Und das erste Mal hatte er das Gefühl, dass sie ein vernünftiges Gespräch führten. Ohne Angst oder Drohungen. Und das fühlte sich gut an. Vorsichtig ließ er sich nach hinten sinken und sah zur Seite. Auf dem See sah er das reflektierte Funkeln der Edelsteine, die in der Decke eingearbeitet waren. „Nicht alles ist so wie es scheint“, murmelte er. Das stimmte bei den Edelsteinen und auch bei seiner Geschichte. „Das waren damals grausame Zeiten. Dunkle Herrscher, deren Namen heute niemand mehr ausspricht, der halbwegs bei Verstand ist, versetzten das Land in Angst und Schrecken.“ Er machte eine kurze Pause. Das alles war so lange her. „Ich war nicht so grausam.“ Er wandte den Blick zu Daurin und sah ihn direkt an. „Es gibt immer Dinge oder Personen, die jemanden dazu verleiten, Sachen zu tun, auf die man im Nachhinein nicht stolz ist.“ Mehr konnte er jetzt nicht dazu sagen. Vielleicht könnte er ihm irgendwann die ganze Geschichte erzählen können.

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Re: Dark Secrets Are Dangerous

Beitrag von Hansi Flick am Do 16 Jan 2014 - 22:49

Er beobachtete Alveron. Etwas war anders und das war schön. Kurz folgte er dem Blick und staunte über die Schönheit der Edelsteine an der Decke. „Nicht alles ist so wie es scheint.“ Besser konnte man diese Situation wohl kaum beschreiben. „Das waren damals grausame Zeiten. Dunkle Herrscher, deren Namen heute niemand mehr ausspricht, der halbwegs bei Verstand ist, versetzten das Land in Angst und Schrecken. Ich war nicht so grausam.“ Sein Blick ließ ihn erschaudern. Diese Geschichte war ihm unheimlich. „Es gibt immer Dinge oder Personen, die jemanden dazu verleiten, Sachen zu tun, auf die man im Nachhinein nicht stolz ist.“ Er nickte. Auch wenn er Alveron immer noch für seine teilweise grausame Art verurteilte, konnte er jetzt doch besser verstehen. Und diese Anziehung war immer noch nicht verschwunden. „Vielleicht hättest du mit jemandem darüber reden sollen. Schon viel eher.“ Aber er konnte auch nachvollziehen, dass er nichts getan hatte. Wie sollte man da anfangen? Doch ihm wurde auch klar, dass Alveron zurückkommen musste und Smaug verschwinden sollte. „Schließ bitte die Augen.“ Er sah den fragenden Blick und lächelte beruhigend. Als er seiner Bitte nachkam, atmete er tief durch und beugte sich zu ihm. „Ich weiß nicht, ob dir jemals jemand gezeigt hat, was wahre Zuneigung bedeutet. Aber du hast es schon lange nötig.“ Er war immer leiser geworden und hatte am Ende seine Lippen sanft auf Alverons gelegt. Es fühlte sich so gut an das zu tun. Auch wenn er sich eigentlich schämen sollte. Ein Drache, aber vor allem ein Mann. Unsittlicher ging es kaum.

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Re: Dark Secrets Are Dangerous

Beitrag von José Charlen am Do 16 Jan 2014 - 23:06

„Vielleicht hättest du mit jemandem darüber reden sollen. Schon viel eher.“ Er lachte bitter. Das war alles nicht so einfach gewesen damals. Jedes falsche Wort wäre gegen ihn verwendet worden und hätte zu noch viel größerem Leid geführt. „Schließ bitte die Augen.“ Er sollte… „Daurin…Was?“ Wenn er die Augen schloss, wäre er ihm ausgeliefert. Und schutzlos. Auch wenn Daurin nur ein Mensch war…Er könnte flüchten. Seine Mitstreiter rufen. Und doch schloss er widerwillig die Augen. „Ich weiß nicht, ob dir jemals jemand gezeigt hat, was wahre Zuneigung bedeutet. Aber du hast es schon lange nötig.“ Er wurde unruhig. Was redete er denn da? Wahre Zuneigung? Und woher wollte Daurin wissen, dass er das brauchte? Das war Unfug. Und er richtete sich schon halb auf und war dabei, die Augen zu öffnen, als er eine warme Berührung auf seinen Lippen spürte. Überrascht stieß er die Luft aus und starrte Daurin dann atemlos an, der viel zu nah bei ihm war. Und dann spürte er im nächsten Moment eine Hitze in seinem Körper, die der ähnlich war, die ihn durchflutete, wenn er sich in den Drachen verwandelte. Und doch war sie ganz anders. Überfordert schob er ihn ein Stück zurück. „Daurin…was…was tust du da?“ Fassungslos legte er einen Finger an seine Lippen und hatte das Gefühl, das dort gerade etwas fehlte. Er schüttelte den Kopf. Was dachte er da nur?

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Re: Dark Secrets Are Dangerous

Beitrag von Hansi Flick am Do 16 Jan 2014 - 23:24

Er schob ihn erst nach einem Moment von sich. Genau wie bei der Umarmung zuvor. Er hatte es doch gewusst. „Daurin…was…was tust du da?“ Dass er einen Finger an seine Lippen legte, ließ ihn lächeln. Aber er könnte ihm keine Antwort geben. Er war selbst komplett verwirrt. „Manchmal tut man Dinge, die man nicht versteht.“ Damit stand er auf und verließ die Edelsteinhöhle. Ja, so würde er sie nennen. Er würde jetzt nicht flüchten, aber er musste nachdenken. Noch vor einigen Stunden dachte er, dass er sterben müsste und plötzlich fand er ihn so wahnsinnig anziehend. Verwirrt lief er den Gang mit den Bildern entlang und sah auch den verborgenen Weg, der komplett zerstört war. Irgendwann kam er wieder an dem Abgrund an. Da konnte er nicht mehr drüber. Er sah das ganze Stück entlang und entdeckte bald eine Stelle, die er mit einem gekonnten Sprung bewältigen konnte. Langsam ging er zurück und nahm viel Anlauf eher er über das schwarze Nichts sprang. Leider schaffte er es nicht ganz und rutschte wieder ab, aber er reagierte schnell und hielt sich fest. Er kam sehr gut alleine klar. Auch ohne Alveron. Er zog sich hoch und warf dem Abgrund einen triumphierenden Blick zu. Das war verrückt, aber irgendwie auch passend. Dann ging er zurück in die große Halle voller Schätze und ließ sich in der Mitte auf einem Goldberg nieder. Was hatte er bloß gemacht? Was passierte hier überhaupt? Die Situation schien ihm immer mehr zu entgleiten. Es war als könnte er nicht verhindern, dass es passierte.

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Re: Dark Secrets Are Dangerous

Beitrag von José Charlen am Fr 17 Jan 2014 - 0:07

„Manchmal tut man Dinge, die man nicht versteht.“ Er lachte leise. Das stimmte. Und seit er hier war, tat er viele Dinge, die er nicht verstand. Und er war dankbar, dass er ging. Er hatte das Gefühl, dass Daurin nicht versuchen würde zu flüchten. Aber sie brauchten beide Zeit zum Nachdenken. Was war passiert? Und was würde noch passieren, wenn sie länger in seinem Berg waren? Normalerweise konnte er Situationen gut abschätzen, aber das hier war so völlig anders. Irgendwann ging er Daurin doch nach. Durch seine unbeholfene Art könnte er so manches anstellen und das könnte wiederum ihm schaden. Als er sah, wie Daurin über den Abgrund sprang, lächelte er schwach. Das würden sie aber nochmal üben. Er ließ ihm einen Vorsprung um zu sehen, was er vorhatte. Als er ihn mit dem Rücken zu sich inmitten des Goldes sitzen sah, war er irgendwie erleichtert. Er war wirklich nicht geflohen. Und er musste an seine Worte von gestern denken. Daurin hatte recht gehabt. Diese Zuneigung fühlte sich gut an. Das hätte er nicht erwartet. Leise nahm er eine Krone, die inmitten der Goldmünzen lag und näherte sich ihm weiter. Einen Moment blieb er hinter ihm stehen und lächelte, weil Daurin sich kein bisschen bewegte. Es wäre so einfach, ihn in so einer Situation zu töten. Er musste aufmerksamer werden. Übermütig wie er vor Jahrzehnten als Kind gewesen war, ließ er die Krone auf Daurins Kopf gleiten. „Wie gut, dass nicht alle meine Schätze laufen können“, murmelte er lächelnd. „Ich käme überhaupt nicht mehr zur Ruhe.“

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Re: Dark Secrets Are Dangerous

Beitrag von Hansi Flick am Fr 17 Jan 2014 - 13:26

Er hörte, wie die Goldmünzen hinter ihm klirrten. Aber es war Smaug und der würde ihm nichts tun. Das wusste er mittlerweile und deswegen blieb er ruhig sitzen und sah sich die Goldmünzen weiter an. Als er plötzlich eine Berührung an seinem Kopf spürte, zuckte er zusammen und drehte sich um. „Wie gut, dass nicht alle meine Schätze laufen können. Ich käme überhaupt nicht mehr zur Ruhe.“ Er konnte kaum beschreiben, wie ehrlich sein Lächeln aussah. Deswegen konnte er nicht anders und erwiderte es. Langsam stand er auf und stellte sich vor ihn. Die Krone auf seinem Kopf nahm er in seine Hände und beobachtete sie einen Moment. Sie war wunderschön. Aber er war nicht dafür gemacht so etwas zu tragen. Vorsichtig setzte er sie Alveron auf und war kurz sprachlos. Er war definitiv dafür gemacht. „Du bist der König unter dem Berg.“ Bevor er seine Hand zurückzog, strich er ihm eine Strähne aus dem Gesicht.

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Re: Dark Secrets Are Dangerous

Beitrag von José Charlen am Fr 17 Jan 2014 - 14:09

Neugierig beobachtete er Daurin, als er die Krone in den Händen hielt und sie ansah. Er war gespannt, was er tun würde. Er hatte schon irgendwie niedlich ausgesehen. Auch wenn die Krone viel zu groß für ihn war. Als Daurin sie dann plötzlich ihm aufsetzte, runzelte er verwirrt die Stirn. „Du bist der König unter dem Berg.“ Er lachte leise und schüttelte den Kopf. Irgendetwas hatte sich zwischen ihnen aufgebaut. Sie verband etwas. Und das hatte nichts mit dem Fluch zu tun. Flüche waren immer negativ. Und das hier fühlte sich alles andere als schlecht an. Auch als Daurin ihn berührte, konnte er nur lächeln. Und ihm kam eine Idee. Langsam beugte er sich näher und sah für einen Moment mit den Augen des Drachen in seine. „Wo ist deine Angst geblieben?“, fragte er leise, aber nicht bedrohlich. Es schien, als könnten sie vollkommen neue Grenzen austesten.

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Re: Dark Secrets Are Dangerous

Beitrag von Hansi Flick am Fr 17 Jan 2014 - 14:21

Als er sich näher zu ihm beugte, sah er ihn nur abwartend an. Doch dann sah er nicht mehr in Alverons Augen, sondern in Smaugs. „Wo ist deine Angst geblieben?“, fragte er leise. Er schluckte. Die Angst war nicht weg, aber er wusste etwas anderes. „Ich habe Angst vor Smaug, aber ich weiß, dass er mir nichts tut.“ Durch den Fluch würde er sich damit nur selbst schaden. Außerdem hatte er ihn bewusst nicht angesprochen. Er trat einen Schritt näher zu ihm. „Aber der Drache bist nicht du.“ Er beugte sich noch weiter zu ihm bis ihre Gesichter nur noch Zentimeter voneinander entfernt waren. „Das hier bist du.“ Er streifte seine Lippen für einen Moment und zog sich dann wieder zurück. Eben hatte er auch keine Antwort bekommen und er würde das hier nicht riskieren, wenn Alveron nicht auch diese Anziehung spürte. Es war verrückt was sie hier taten. Was er hier tat.

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Re: Dark Secrets Are Dangerous

Beitrag von José Charlen am Fr 17 Jan 2014 - 14:34

„Ich habe Angst vor Smaug, aber ich weiß, dass er mir nichts tut.“ Grinsend zog er sich zurück. Schlagfertig war er also auch. Und er konnte kombinieren. Er konnte ihm wirklich nichts tun. Da könnte er sich auch gleich selbst verletzen. „Aber der Drache bist nicht du.“ Sein Atem stockte, als Daurin den Abstand zwischen ihnen wieder verringerte und direkt vor seinen Augen war. „Das hier bist du.“ Wieder spürte er eine Berührung an seinen Lippen und wieder löste sie etwas in ihm aus, das sie eigentlich nicht auslösen durfte. Aber anders als eben war das alles viel zu schnell wieder vorbei und er grummelte leise. Eine merkwürdige Unruhe breitete sich in ihm aus und er verwarf seine Bedenken. Zögernd beugte er sich wieder näher zu Daurin und sah unsicher zwischen dessen Augen und Lippen hin und her. Aber er hatte es schon zweimal getan. Er dürfte nichts dagegen haben. Noch einmal hielt er inne und legte seine Lippen dann vorsichtig auf Daurins.

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Re: Dark Secrets Are Dangerous

Beitrag von Emma Charlen am Sa 18 Jan 2014 - 12:38

Sie hatte Daurin das letzte Mal vor eineinhalb Tagen gesehen und sie machte sich Sorgen. Wie hatte Mithrandir ihn in den Berg schicken können? Smaug war einer der gefährlichsten Drachen, die je geherrscht hatten. Zwar kannte sie die Geschichten nicht, aber er hatte Zerstörung gebracht genau wie Scatha. Auf der anderen Seite brauchten sie den Arkenstein. Er war über alle maßen wichtig, um in den Berg zu kommen. „Jemand muss ihn suchen gehen“, sagte sie in die Stille hinein. Und sie würde diejenige sein, die sich dem Drachen als nächstes stellen würde. Eine Elbe, zwei Waldläufer und ein Zauberer waren dafür nicht geeignet bzw. ihre Leben waren kostbarer. Ohne sich von den anderen aufhalten zu lassen, betrat sie den Berg. Als sie die goldene Halle sah, war sie für einen Moment völlig aus dem Konzept gebracht. Warum Drachen die Schätze liebten, konnte sie definitiv nachvollziehen. Plötzlich sah sie eine Bewegung in der Ferne und eilte schnell die Treppe hinauf und verschwand in den Gängen. Der Arkenstein könnte auch an einem vollkommen anderen Ort aufbewahrt werden. Sie lief weiter durch die Gänge und kam schließlich in eine große Halle. In der Mitte war ein Thron zu erkennen. Langsam ging sie näher. Irgendwie kam ihr dieser Ort bekannt vor. Bilder waren in ihrem Kopf, die sie nicht zuordnen konnte. Es war deutlich heller gewesen und viele Zwerge eilten durch die Halle. Sie schüttelte den Kopf. Das war Unsinn. Sie war das erste Mal hier. Kurz bevor sie den Thron erreichte, stieß sie eine Goldmünze in die Tiefe. Sie lauschte, aber es blieb ruhig. Erleichtert setzte sie sich auf den Thron.

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Re: Dark Secrets Are Dangerous

Beitrag von José Charlen am Sa 18 Jan 2014 - 13:24

Wieder fand diese Nähe zwischen ihnen ein viel zu schnelles Ende. Aber ein Geräusch an den Treppen forderte seine Aufmerksamkeit. Sofort zog er sich von Daurin zurück und starrte dorthin. Doch sehen konnte er nichts. „Da ist etwas“, murmelte er. Wie hatte er sich nur so ablenken lassen können? „Du bleibst hier. Ich kann nicht riskieren, dass du Orks oder anderen Kreaturen zum Opfer fällst.“ Damit verwandelte er sich in den Drachen und folgte einem leisen Atmen, das er erst jetzt hören konnte. Wer war das? Es war nur eine Person, aber ein einzelner Ork würde sich nicht in den Berg wagen. Leise schlich er weiter durch die Gänge und erreichte schließlich die große Halle. Sofort sah er, dass jemand auf dem Thron saß. Und er kannte diese Person. „Sieh an, sieh an“, machte er auf sich aufmerksam und kam ihr immer näher, bis er direkt vor ihr stand. „Prinzessin Ewályn. Was verschafft mir die Ehre Eures Besuches?“, fragte er herablassend.

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Re: Dark Secrets Are Dangerous

Beitrag von Emma Charlen am Sa 18 Jan 2014 - 13:43

„Sieh an, sieh an.“ Sie zuckte zusammen und erwachte aus ihren Erinnerungen. Der Drache kam auf sie zu. Schnell zog sie ihr Schwert und kniff die Augen zusammen. Er würde ihr keine Angst machen. „Prinzessin Ewályn. Was verschafft mir die Ehre Eures Besuches?“ Verwirrt sah sie ihn an. Prinzessin? Machte er sich über sie lustig? Niemals war sie eine Prinzessin. „Ich dachte, dass Drachen ein wenig klüger wären. Dass ich keine Prinzessin bin, sieht jeder, der Augen im Kopf hat.“ Sie ging weiter auf ihn zu und entwickelte schnell einen Plan. Wenn sie überleben wollte, musste sie hier ganz schnell raus. „Der gefährliche Drache Smaug ist alt geworden und sein Urteilsvermögen scheint auch eingeschränkt zu sein. Wie willst du denn so deine Höhle bewachen?“ Mit einem gehässigen Grinsen warf sie ihr Schwert in Richtung seines Auges und konnte so schnell an ihm vorbei zurück in die goldene Halle. Hinter ihr wurden die Gänge von hellen Flammen erleuchtet. Sie musste hier verdammt schnell raus. Als sie schon fast am Ausgang war, entdeckte sie Daurin, der sich hinter einer Säule versteckte. „Hey“, rief sie ihm zu und deutete ihm zu ihr zu kommen. Er schien zu zögern und kam dann doch mit ihr hinaus ins Freie.

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Re: Dark Secrets Are Dangerous

Beitrag von José Charlen am Sa 18 Jan 2014 - 14:24

„Ich dachte, dass Drachen ein wenig klüger wären. Dass ich keine Prinzessin bin, sieht jeder, der Augen im Kopf hat.“ Etwas verwundert sah er sie an. Sie schien überhaupt nicht zu wissen, wer sie war. „Der gefährliche Drache Smaug ist alt geworden und sein Urteilsvermögen scheint auch eingeschränkt zu sein. Wie willst du denn so deine Höhle bewachen?“ Ein Knurren erhob sich in seiner Brust. „Du bist wie dein Vater. Unverschämt und ohne Manieren.“ Er fauchte wütend, als sie ihr Schwert nach ihm warf. Aber jetzt war sie wehrlos und deshalb eilte er ihr knurrend hinterher. Sie würde in diesem Berg nur eines finden. Und das war ihr Tod. Wütend schickte er einige Flammen voraus und warf einen Blick zu seinem Schatz. Er wollte schon weiter hinter Ewályn her, als er erkannte, dass zwei Dinge fehlten. Und das ließ ihn ihr schneller folgen. Wutentbrannte stieß er die Säulen zur Seite, die ihm im Weg standen und durchbrach das große Haupttor, das in den Berg führte. Man hatte ihn bestohlen. Und betrogen. Und er wusste gerade nicht, was schlimmer war. Er stieß ein lautes Brüllen aus und erhellte danach den Himmel mit roten Flammen. Als er sah, wie einige kleine Gestalten im Wald verschwanden, wusste er, wo er sich das zurückholen konnte, was ihm genommen wurde.

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Re: Dark Secrets Are Dangerous

Beitrag von Hansi Flick am Sa 18 Jan 2014 - 14:55

Als er plötzlich hell erleuchtete Gänge sah, wurde ihm bewusst, dass das auf jeden Fall nichts Gutes hieß. Vermutlich wäre der Eindringling in diesem Moment dem Tod nah. Er sah zur Seite und entdeckte den Arkenstein. Schnell nahm er ihn an sich, falls der Eindringling danach suchte. Von ihm würde er ihn nicht bekommen. Doch als er plötzlich Ewalyn an der Treppe sah, riss er erschrocken die Augen auf. Sie deutete, dass er ihr folgen sollte. Aber er konnte nicht gehen. Sie hatten sich doch...Er gehörte doch...Es gab keine Ausrede, die er Ewalyn geben konnte. Also folgte er ihr, auch wenn es ziemlich unangenehm war. Vor einem Tag hatte er sich nichts sehnlicher gewünscht und jetzt...Er schüttelte den Kopf und rannte schneller. Am Waldrand drehte er sich noch einmal um und hörte das laute Brüllen, sah die riesigen Flammen. Jemand packte ihn am Arm und zog ihn weiter. Sie machten erst Halt, als sie an einer kleinen Höhle ankamen. Die Waldläufer machten ein Feuer und er setzte sich etwas abseits unter einen Baum. Er fühlte sich schlecht und er wollte hier nicht sein. Ein Abenteuer war sein Wunsch gewesen, aber doch nicht diese Art von Gefühlen.

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Re: Dark Secrets Are Dangerous

Beitrag von Joachim Löw am Sa 18 Jan 2014 - 15:39

Er hatte nicht eingreifen können, als Ewályn plötzlich im Berg verschwand. Dass das töricht war, musste sie doch wissen. Aber so hatte er nur die anderen davon abhalten können, ihr auch noch hinterherzulaufen. Umso aufmerksamer lauschte er auf die Geräusche aus dem Berg. Doch die klangen auch nicht anders als zuvor. Doch plötzlich näherten sich schnelle Schritte und er trieb die anderen dazu, sich aufbruchfertig zu machen. Sie würden fliehen müssen. Und das ziemlich schnell.  Im nächsten Moment kam schon Ewályn aus dem Tor gerannt und dicht hinter ihr war Daurin. Und diese Tatsache ließ ihn lächeln. Sie waren beide noch am Leben. Doch dann hörte er lautes Fauchen und er rannte den anderen voran auf den Wald zu. Der würde ihnen vorerst etwas Schutz bieten.
Während die Waldläufer vor einer Höhle ein kleines Feuer entfachten, beobachtete er Daurin besorgt. Er sah ziemlich mitgenommen aus. Und war wohl in eine direkte Konfrontation mit dem Drachen geraten. Anders ließ sich die Verletzung an der Schulter nicht erklären. Und dass er sich abseits gesetzt hatte, hieß auch, dass ihn irgendetwas beschäftigte. Kurz sah er zu Ewályn, die sich zu ihren Begleitern gesetzt hatte. Doch darum würde er sich später kümmern. Leise setzte er sich neben Daurin und schwieg eine Weile. Doch er musste wissen, was in dem Berg passiert war. „Du hast Smaug gesehen“, begann er und sah ihn an. Das konnte er nicht leugnen. „Was ist in dem Berg passiert? Hast du den Arkenstein holen können?“

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Re: Dark Secrets Are Dangerous

Beitrag von Hansi Flick am Sa 18 Jan 2014 - 15:56

Er hatte sich absichtlich von den anderen weggesetzt. Das, was da in der Höhle passiert war, musste er erst einmal selbst verarbeiten. Doch man ließ ihm keine Ruhe. Mithrandir setzte sich zu ihm, sagte jedoch nichts. Also wandte er den Blick ab und hing weiter seinen Gedanken nach. „Du hast Smaug gesehen. Was ist in dem Berg passiert? Hast du den Arkenstein holen können?“ Er wusste nicht, was er ihm sagen sollte. Seine Gefühle für Alveron konnte er nicht leugnen, aber darüber reden war ebenfalls keine Lösung. Deswegen kramte er in seiner Tasche und warf den Arkenstein vor seine Füße. „Da. Ich hab getan, was du wolltest.“ Danach wandte er sich komplett von ihm ab. Was Mithrandir von ihm denken würde, war ihm gleich. Er wollte weder hier sein, noch in der Höhle. Aber er wusste bei wem er sein wollte. Doch dann kam ihm noch ein anderer Gedanke. Er musste wissen, ob er wirklich die einzige verwundbare Stelle von Alveron war. „Ich habe in der Höhle noch etwas entdeckt. Eine alte Legende...Gibt es Flüche, die zwei Wesen miteinander verbinden können?“ Er sah den Zauberer nicht an. Sonst würde er sich sicher verraten.

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Re: Dark Secrets Are Dangerous

Beitrag von Joachim Löw am Sa 18 Jan 2014 - 16:13

Abwartend sah er Daurin an und wartete auf eine Antwort. Als er plötzlich den Arkenstein vor die Füße geworfen bekam, ließ er ihn rasch unter seinem Mantel verschwinden. Das war unvorsichtig gewesen. Das Licht des Steins war weithin sichtbar. „Da. Ich hab getan, was du wolltest.“ Er öffnete den Mund, um etwas zu sagen, doch Daurin drehte ihm nur noch den Rücken zu. Es war etwas in diesem Berg vorgefallen. Etwas, dass nicht allein auf seine mit dem Drachen zurückzuführen war. „Ich habe in der Höhle noch etwas entdeckt. Eine alte Legende...Gibt es Flüche, die zwei Wesen miteinander verbinden können?“ Überrascht sah er Daurin an. Er hatte es doch gewusst. Es gab viele Legenden. Und in fast allen spielten Drachen eine Rolle. Sie waren einfach sehr alt und überaus mächtig. „Es gibt Geschichten und Sagen. Viele sind erfunden, um die Menschen abzuschrecken. Aber manche sind wahr. Und doch sind sie viel zu grauenvoll, als das man gerne über sie redet. Also erklär mir bitte. Was genau hast du dort gefunden?“

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Re: Dark Secrets Are Dangerous

Beitrag von Hansi Flick am Sa 18 Jan 2014 - 16:22

„Es gibt Geschichten und Sagen. Viele sind erfunden, um die Menschen abzuschrecken. Aber manche sind wahr. Und doch sind sie viel zu grauenvoll, als das man gerne über sie redet. Also erklär mir bitte. Was genau hast du dort gefunden?“ Er würde nicht darüber reden. Mit niemandem. Mithrandir würde das bemerken, aber er könnte ihn nicht dazu zwingen auch nur ein Wort zu sagen. „Ich hab es nur gesehen und mich gewundert, was es damit auf sich hat.“ Er stand auf und lächelte schwach in Richtung des Zauberers. „Es ist nichts passiert.“ Danach drehte er sich um und verzog sich zu den anderen in die Höhle. Tatsächlich hatte Annael freundlicherweise seinen Mantel aufbewahrt. Dankbar nahm er diesen und machte es sich auf dem kalten Stein bequem. Er drehte sich von den anderen Weg und zog den Mantel bis zu seinem Kinn. Was sollte er bloß tun? Mithrandir hatte ihm nicht geholfen und bezeichnete die Legenden sogar als grausam. Wenn Alveron sie jemals finden würde...Das wäre grausam. Er hätte für immer ein schlechtes Gewissen. Aber er musste ihn wiedersehen und mit ihm sprechen. Vielleicht würde er ihm zuhören. Also entfernte er ein weiteres kleines Stück von dem Hemd und legte es neben sich auf einen Stein.

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