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Dark Secrets Are Dangerous

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Re: Dark Secrets Are Dangerous

Beitrag von Hansi Flick am Di 22 Dez 2015 - 23:01

„Natürlich, Euer Majestät.“ Wenigstens auf eine Person konnte er sich verlassen. „Wenn Ihr es wünscht. Dann werde ich Euch nicht weiter von Euren Planungen abhalten.“ Er nickte ihr zu und verschwand dann ebenfalls. In seinem Gemach lief er auf und ab. Er hätte sie nicht so vor den Kopf stoßen sollen, aber sie hatte ihm die Augen darüber geöffnet, dass er sich endlich das zurückholen musste, was ihm gehörte. Sonst konnte er nie mit der Vergangenheit abschließen. Völlig übermüdet legte er sich kurze Zeit später in sein Bett und driftete nur sehr langsam in einen unruhigen Schlaf.
Am nächsten Morgen begab er sich zu seinem Thron und ließ Feanor und Ilmare zu sich bringen. „Befördert den Zwerg sofort hierher“, knurrte er ungehalten. Dieses Mal würde er dafür sorgen, dass er seine Erbstücke zurückbekam. Er lehnte sich zurück und wartete. „Euer Majestät“, begann Feanor nachdem sie zu ihm zurückgekehrt waren. Beunruhigt stand er auf, da sie Thorin nicht bei sich hatten. „Der Zwerg ist verschwunden.“ Wut keimte in ihm auf. Dieser unverschämte Wicht. „Sucht ihn. Sofort.“ Er stieg eilig die Treppen seines Thrones herab. „Feanor, mach deine Männer bereit. Wir werden noch heute Nacht Richtung Erebor reiten.“ Es gab keine andere Möglichkeit. Schnell verschwand er in seinen Räumen. Dieses Mal würde er selbst in den Krieg ziehen, wenn es nötig war. Er legte seine Rüstung an und verstaute sein Schwert. Einige Stunden später befand er sich auf dem Rücken seines Elches. Sie hatten schon viele Schlachten miteinander bestritten und er war ihm ein treuer Begleiter. Bei Morgengrauen erreichten sie den Berg und ihnen gegenüber stand bereits eine Reihe an Zwergen. Allerdings lag ihre Anzahl an Kriegern deutlich unter seinen. Diesen Kampf konnten sie nicht gewinnen. „Ich bin hergekommen, um zurückzufordern, was mein ist.“

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Re: Dark Secrets Are Dangerous

Beitrag von Jürgen Klopp am Mi 23 Dez 2015 - 13:02

Er nutzte einen unbeobachteten Moment und floh mit Ariens Hilfe. Denn ihm war klar geworden, dass er für Dinge kämpfen musste und dazu zählte in erster Linie seine Heimat. Im Dunkel der Nacht lief er durch die Wälder und fand seine Freunde. Doch für Wiedersehensfreude war keine Zeit. „Wir holen uns den Erebor zurück“, erklärte er mit fester Stimme und strich über die Klinge seines Schwertes. Sofort machten sich auch die anderen kampfbereit, sodass sie aufbrechen konnten. Am nächsten Morgen erreichten sie den Berg und er sah lächelnd zu ihm auf. „Erebor“, hauchte er ehrfürchtig, bis Balin ihn an der Schulter fasste. „Die Elben.“ Sofort wirbelte er herum und sie formierten sich, ehe seine Feinde vor ihnen standen. „Angeber“, knurrte er, als er die Anzahl der Krieger sah. „Ich bin hergekommen, um zurückzufordern, was mein ist.“ Er lachte ironisch. „Dann geht doch in den Berg. Smaug nimmt mir die Arbeit sicher gerne ab, Euch zu töten.“ Sein Blick glitt über seine Krieger und bei einem Gesicht zuckte er kurz zusammen. Es würde zum Kampf kommen und er wusste schon jetzt, dass ihn die Tatsache, dass Arien ebenfalls anwesend war, befangen machen würde. Thranduil lächelte bloß und er zog sein Schwert. „Wobei…ich würde zu gerne sehen, ob du immer noch so fein lächelst, wenn ich dir den Kopf gespalten habe.“

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Re: Dark Secrets Are Dangerous

Beitrag von Hansi Flick am Mi 23 Dez 2015 - 13:55

„Dann geht doch in den Berg. Smaug nimmt mir die Arbeit sicher gerne ab, Euch zu töten.“ Er verfolgte Thorins Blick und bemerkte, dass er an seiner Tochter hängenblieb. Bevor er ihr auch nur ein Haar krümmen würde, hätte er seinen Körper bereits von seinem sinnlosen Kopf befreit. Dieser Gedanke schickte ein triumphierendes Lächeln auf seine Lippen. „Wobei…ich würde zu gerne sehen, ob du immer noch so fein lächelst, wenn ich dir den Kopf gespalten habe.“ Er erwiderte nichts, sondern lächelte nur unverwandt vor sich hin. Solche Worte interessierten ihn nicht mal ansatzweise. Plötzlich hörte er seltsame Geräusche und entdeckte am anderen Ende des Horizontes ein weiteres Zwergenheer. „Eisenfuß“, murmelte er leise. „Formatiert euch.“ Während der eine Teil sich auf Thorins Streitkraft konzentrierte, bewegte sich die andere mit ihm. „Guten Morgen. Wie geht’s uns allerseits?“ Innerlich verdrehte er die Augen. Dieser Zwerg war so überflüssig. „Ich hätte einen kleinen Vorschlag zu machen, wenn ihr mir einen Augenblick eurer Zeit schenken würdet.“ Eine Wahl hatte er sowieso nicht. Der Zwerg würde seine sinnlosen Worte trotzdem in die Welt hinaus schreien. „Wärd ihr so freundlich und verschwindet von hier? Ihr alle und zwar sofort. Gesindel, verschwindet, sonst tränke ich den Boden mit eurem Blut.“ Er ließ seinen Elch einige Schritte näher zu ihm gehen. „Haltet eure spitze Zunge im Zaum“, rief einer seiner Wachen, aber mit einer kurzen Handbewegung brachte er ihn zum Schweigen. „Vor Elben halte ich gar nichts im Zaum. Und schon gar nicht vor diesem ehrlosen Waldlandkobold. Er wünscht sich nur das Schlechteste für mein Volk und sollte er sich zwischen mich und meine Sippe stellen, dann werde ich ihm ebenfalls seinen hübschen Schädel spalten.“ Sein Lächeln vertiefte sich bloß. Thorins Truppen jubelten. „Er ist ebenso irrsinnig wie sein Vetter.“ Da ah Eisenfuß als Kampfansage. „Habt ihr gehört Jungs? Jetzt verpassen wir den Dreckskerlen eine ordentliche Abreibung.“ Er gab seinen Truppen ein Zeichen und der Kampf begann.

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Re: Dark Secrets Are Dangerous

Beitrag von Jürgen Klopp am Mi 23 Dez 2015 - 14:18

Statt Thranduils nervtötender Stimme hörte er plötzlich laute Schritte und wandte sich zur Seite. „Eisenfuß“, stieß er erleichtert aus und auch seine Kämpfer schienen erleichtert über die Verstärkung. Das Wortgefecht zwischen Thranduil und dem anderen Zwerg war für ihn nicht weiter von Belang. Erst als Eisenfuß den Kampf begann, wurde es für ihn wieder interessant und er gab auf den übrigen Zwergen den Befehl zum Angriff. Er selbst stürzte sich als erster zwischen die Elben und schlug sie mit seinem Schwert nieder. Er wusste nicht, wie viele Elben und Zwerge kurze Zeit später am Boden lagen, als er Balin zu Hilfe eilte, der von zwei Elben in die Ecke gedrängt wurde. Schnell hatte er den einen überwältigt und wollte dem anderen sein Schwert in die Brust rammen, als er erkannte, dass es Arien war. Schockiert taumelte er an ihr vorbei und war froh, dass niemand ihm Beachtung schenkte. Auch Balin war bereits wieder verschwunden. „Was tust du hier?“, zischte er und konnte nicht fassen, dass sie sich an den Kämpfen beteiligte.

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Re: Dark Secrets Are Dangerous

Beitrag von Hansi Flick am Mi 23 Dez 2015 - 14:51

Schockiert lauschte sie den Gesprächen zwischen Thorin und Eisenfuß und ihrem Vater. Wie konnte sie so mit ihrem König sprechen? Da war selbst für sie völlig unverständlich. Sie sah zu ihrem Vater, aber ihn schienen ihre Drohungen nicht zu beeindrucken. Kampfschreie erklangen und eröffneten den Krieg zwischen ihren Völkern. Sie stürzte sich in das Getümmel und tötete einige Zwerge, weil sie es musste. Trotzdem wollte sie nicht zu viele Zwerge verletzen. Sie gehörten zu Thorins Volk und ihre Gefühle für ihn konnte sie nicht mehr leugnen. Plötzlich klirrten ihre Schwerter auf einander. „Was tust du hier?“ Irritiert hob sie die Augenbrauen. „Für mein Volk kämpfen.“ Immer wieder schlugen ihre Klingen gegeneinander, aber es war deutlich, dass sie sich beide nicht verletzen wollten. Als sie sich drehen wollte, um zu einem Schlag auszuholen, hielt er sie plötzlich fest und sie stieß mit ihrem Rücken gegen seine Brust. Erschrocken stieß sie die Luft aus, als er seine Klinge an ihren Hals hielt. Sie drehte ihren Kopf ein Stück und sah zu ihm auf. Für einen Moment gab es nur noch sie beide. Seine Klinge würde sie nicht töten. Er hatte ihr damals sein Wort gegeben. „Wieso ist diese Feindschaft zwischen uns?“

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Re: Dark Secrets Are Dangerous

Beitrag von Jürgen Klopp am Mi 23 Dez 2015 - 15:03

„Für mein Volk kämpfen.“ Er drehte sich und ließ ihre Schwerter erneut aufeinandertreffen. Ihre Worte ließen sich auch auf ihn übertragen und doch hatten die Elben kein Recht, sein Volk anzugreifen. Irgendwann war er diese scheinbaren Angriffe Leid und er hielt sie einfach fest. Als sie ihn ansah, hob er bloß die Schultern und lächelte für einen kurzen Moment. „Es bleibt mir keine andere Wahl“, murmelte er und hielt seine Klinge an ihren Hals. Es würde sie nicht verletzen, aber sie mussten es immer noch so wirken lassen. „Wieso ist diese Feindschaft zwischen uns?“ Er seufzte und trieb sie hinter einige Felsen, wo man sie nicht so schnell finden würde. „Sie besteht länger, als ich denken kann und wird wohl auch immer bestehen. Die Geschichte der ursprünglichen Gründe ist lange verloren gegangen.“ Kurz sah er sich um und hauchte ihr einen flüchtigen Kuss auf die Lippen. „Für eine Elbin kämpfst du gar nicht schlecht“, grinste er und nickte in Richtung des Schlachtfeldes. Sie mussten zurück.

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Re: Dark Secrets Are Dangerous

Beitrag von Hansi Flick am Mi 23 Dez 2015 - 15:42

„Es bleibt mir keine Wahl.“ Als König musste er natürlich auch gegen sie gewinnen. Doch plötzlich wurde sie hinter einige Felsen gezogen. Was hatte er denn jetzt vor? „Sie besteht länger, als ich denken kann und wird wohl auch immer bestehen. Die Geschichte der ursprünglichen Gründe ist lange verloren gegangen.“ Sie senkte den Blick. Es war so unsinnig. Wieso sollte man sich wegen einer Geschichte, die viele Jahre zurücklag, jetzt bekämpfen? Doch ehe sie etwas antworten konnte, küsste er sie und sie lächelte. „Für eine Elbin kämpfst du gar nicht schlecht.“ Sie verbeugte sich leicht und trat dann nah zu ihm. „Und für einen Zwerg küsst du gar nicht schlecht.“ Sanft hauchte sie ihm noch einen Kuss über die Lippen, ehe sie beide zum Schlachtfeld zurückkehren mussten. Die Schlacht wurde immer blutiger und sie wollte nur noch, dass das hier endlich endete. Thorin kämpfte in ihrer Nähe und sie bekam eine Idee, wie sie vielleicht kurzfristig die Aufmerksamkeit nur auf sich lenken konnte. Schnell war sie bei dem Zwergenkönig und stellte sich vor ihn. Er wollte sie angreifen, aber sie ließ ihre Waffe fallen. „Schluss damit.“ Die Kämpfer um sie herum hielten inne. „Vertrau mir“, hauchte sie und verwickelte ihn in einen Kuss. Es war ungehört, aber vielleicht würden wenigstens einige ihre Liebe erkennen und akzeptieren. Irgendwann fiel Thorins Widerstand und er legte seine Arme um sie. Auf dem Schlachtfeld kehrte absolute Stille ein und als sie sich von ihm löste, waren alle Blicke auf sie gerichtet. Doch ehe sie ihre Stimme erheben konnte, vibrierte die Erden und riesige Biester schossen aus dem Boden hervor. Erdwürmer. Orks krochen anschließend aus ihren Löchern und stürmten auf sie zu. Alle Krieger hielten inne. Thorins Blick lag auf ihr und sie nickte. Sie würden vorangehen. Gemeinsam stürmten sie die Orkmeute entgegen und nach und nach folgten ihnen die Elben.

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Re: Dark Secrets Are Dangerous

Beitrag von Jürgen Klopp am Mi 23 Dez 2015 - 16:05

Sie stand in der Reihe hinter dem König an Feanors Seite. Die Gespräche interessierten sie nicht. Sie musste sich auf ihre Sinne verlassen, um ihren König zu verteidigen. Auch als die Zwerge angriffen, behielten sie ihre Position bei. Feanor hatte ihr alle Strategien in Windeseile erklärt, während sie zum Erebor marschiert waren. Egal, wie groß die Übermacht, gegen die sie kämpften, auch war, sie mussten in der Nähe des Königs bleiben, bis er etwas Anderes befahl. Inmitten des Getümmels warf sie einen Blick zu Feanor, der ihr als Bestätigung zunickte. Dann machte sie wohl wirklich alles richtig. Irgendwann stand sie dem Zwergenkönig gegenüber und funkelte ihn wütend an. Immer wieder prallten ihre Schwerter aufeinander, bis sie bei einer Drehung etwas entdeckte. Kurz weiteten sich ihre Augen und sie tänzelte um ihn herum, um ihn zu verwirren. Ob sie erfolgreich war, wusste sie nicht, aber plötzlich lagen sie beide am Boden und sie konnte ihre Hand für einige Sekunden in seinen Mantel gleiten lassen, wo ihr etwas Glitzerndes ins Auge gefallen war. Allerdings konnte sie jetzt keine Zeit darauf verschwenden, weil sie erneut in einen Zweikampf verwickelt wurde. Sie stach den Zwerg nieder und plötzlich war es totenstill. Der Zwergenkönig küsste die Tochter des Elbenkönigs. Sofort schweifte ihr Blick zu Thranduil, dessen Fassungslosigkeit ihr durchaus angemessen erschien. Doch niemand konnte darauf reagieren, weil plötzlich Orks auf sie zustürmten. Kurzerhand schlossen Feanor und sie sich den Elben an, die ihre Formation wieder aufnahmen und den König in ihrer Mitte einschlossen. Trotzdem wurden sie beinahe überrannt und sie sah aus dem Augenwinkel, wie der Elch des Königs ohne Reiter durch die Orkmeute rannte. Sofort galt ihre Aufmerksamkeit dem König, der von Orks umzingelt war und sie nacheinander tötete. Nur für einen Moment ließ sie zu, dass sie von diesem Kampf beeindruckt war, ehe sie sich zwischen ihn und das Scheusal warf und es kurzerhand enthauptete. Atemlos drehte sie sich um und verneigte sich. Es war ihre Aufgabe und der würde sie immer gerecht werden.

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Re: Dark Secrets Are Dangerous

Beitrag von Hansi Flick am Mi 23 Dez 2015 - 17:12

Sein Heer war dem der Zwerge durchaus gewachsen und sie kämpften ohne Gnade. Seine Königswache zeigte sich von seiner besten Seite. Er hatte gerade einem Zwerg den Kopf abgeschlagen, da hielten alle inne. Irritiert drehte er sich um und sah seine Tochter Arien in Thorins Armen. Ein tiefer Groll erhob sich in ihm. Dieser Wicht stahl nicht nur die Erbstücke seines Volkes, sondern auch das Herz seiner Tochter. Dafür würde er büßen, aber diese Rache musste warten, denn plötzlich griffen Orks sie an. Die Königswache hielt der Masse kaum stand und so waren sie schnell verstreut. Er schickte seinen Elch heimwärts. Diesen Kampf würde er am Boden führen. Schnell war er umzingelt und er zog seine Schwerter. Er ließ seine ganze Wut an ihrem Feind aus. Seine Tochter und der Zwerg. Das würde er nicht zulassen. Bevor er dem nächsten Ork tötete, kam Ilmare ihm zuvor und brachte ihn zur Streckte. Dass sie sich verneigte, ließ ihn kurz lächeln. Sie war ein kurzes Licht, das in der Dunkelheit aufleuchtete. Allerdings hatte sie durch ihre Verbeugung nicht auf den Troll geachtet, der sich hinter ihr befand. Schnell sprintete er an ihr vorbei, schwang sich auf den Rücken des Monsters und rammte ihm sein Schwert durch den Schädel. Plötzlich kam ein Pfeilhagel auf ihn zugeschossen. Seine erhöhte Position hatte ihn verwundbar gemacht. Er versuchte den Pfeilen auszuweichen, wurde allerdings von einem in den Unterschenkel getroffen. Kurz stöhnte er auf, aber er konnte jetzt nicht aufhören zu kämpfen. Er brach den Pfeil nah an der Wunde ab und sprang von dem Troll. Dabei wollte ihn ein Ork zu Fall bringen, aber er konnte sich abrollen und landete auf seinen Knien. Hasserfüllt blickte er die Orks an, die ihn umringten und begann, sie alle abzuschlachten. Langsam war ein Sieg abzusehen, aber sie konnten sich nicht freuen. Viel zu viele Elben hatten ihr Leben gelassen und er spürte, dass ihn langsam die Kräfte verließen. Er pfiff einmal durch seine Zähne und sein Elch kam angerannt. Hatte er doch gewusst, dass er in seiner Nähe gewesen war. Mit letzter Kraft hievte er sich auf seinen Rücken. Von hier aus war er unnahbar. „Ruf die Männer zusammen“, befahl er Feanor und sie traten den Rückweg an. Zu viele Leben hatten sie gelassen und diesen Kampf würden sie an einem anderen Tag weiterführen.

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Re: Dark Secrets Are Dangerous

Beitrag von Jürgen Klopp am Mi 23 Dez 2015 - 17:40

Der König rannte an ihr vorbei und sie konnte nur noch erkennen, wie er einen Troll tötete, der sie von hinten angreifen wollte. Dass er ihr damit gerade das Leben gerettet hatte, wollte nicht in ihren Kopf. Denn die Verteilung der Aufgaben sollte genau anders herum sein. Während er sich um weitere Orks kümmerte, wurde auch sie immer wieder in Kämpfe verwickelt. „Ruf die Männer zusammen.“ Sie wirbelte herum und sah ihn erneut auf seinem Elch sitzen. Sofort folgte auch sie den Elben und reihte sich ein. Während sie das Schlachtfeld hinter sich ließen, fiel ihr das Bein des Königs auf. Ein schwarzer Pfeil steckte darin und wurde doch schon im nächsten Moment von seinem Mantel verhüllt. Trotzdem verfiel sie in panische Sorge, da sie die Tücken der Orks kannte. Doch ihm schienen sie nicht bewusst zu sein, denn er verschwendete keine Sekunde damit, seine Wunde behandeln zu lassen. Unauffällig schob sie sich immer weiter zu ihm, bis sie neben Feanor lief. Ihm vertraute sie, dass er sie nicht sofort verurteilte, wenn sie den König direkt ansprach. „Euer Majestät“, murmelte sie und wartete, bis er sie ansah. Zwar war dies nur für einen kurzen Moment der Fall, doch sie wusste, dass er ihr zuhörte. Gleichzeitig glaubte sie auch, die Schmerzen zu erkennen, die er verspürte. „Ihr seid verletzt. Wäre es nicht besser…“ Weiter konnte sie nicht sprechen, weil er auf seinem Elch schwankte und in Feanors Arme fiel. Sofort waren sie von Elben umringt, doch sie beugte sich über ihn. „Ich wurde in diesen Dingen ausgebildet, vertraut mir“, bat sie Feanor und ließ sich einige Heilkräuter bringen. Dass sie vor ihrer Ausbildung als Kriegerin mit der Heilkunst betraut worden war, wusste kaum jemand. Denn sobald Elben zur Wache berufen wurden, spielte ihre bisherige Ausbildung kaum noch eine Rolle. Doch jetzt murmelte sie leise Worte, während ihre Hände über der kleinen Wunde schwebten. Schließlich schloss sich die Haut und sie strich sich erschöpft die Haare aus dem Gesicht. Feanors ernster Blick lag auf ihr und sie schluckte. „Verzeih mir. Ich hätte mich nicht einmischen dürfen.“ Doch er schüttelte den Kopf und sorgte zunächst dafür, dass eine Trage für den König herbeigeschafft wurde. „Du hast ihm das Leben gerettet.“ Nie hatte sie damit gerechnet, dass Feanor sich plötzlich vor ihr verneigte. „Genau das ist meine Aufgabe“, gab sie zurück und lächelte.
Als sie ihre Heimat wieder erreichten, wurde der König sofort in seine Gemächer gebracht. Sie selbst suchte ihr Zimmer auf, um sich das Blut vom Körper zu waschen. Dabei fielen ihr die Edelsteine in die Hände, die sie Thorin genommen hatte. Kaum hatte sie sich ein neues Gewand angezogen, wurde sie zum König gerufen. Er lag auf seinem Bett und Feanor stand neben ihm. Sie spürte eine merkwürdige Erleichterung, dass er sie mit diesem kühlen Blick musterte. Denn während ihrer Rückkehr hatte sie bereits das Schlimmste erwartet. „Euer Majestät“, murmelte sie und verneigte sich.

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Re: Dark Secrets Are Dangerous

Beitrag von Hansi Flick am Mi 23 Dez 2015 - 18:03

Bevor die anderen seine Wunde bemerkten, bedeckte er sie mit seinem Mantel. Er war der König und würde keine Schwäche zeigen. „Euer Majestät.“ Eine bekannte Stimme drang an sein Ohr und er drehte den Kopf. Ilmare sah ihn besorgt an und er versuchte, seinen Schmerz nicht zu zeigen, der allerdings immer größer wurde. „Ihr seid verletzt…“ Seine Sicht verschwamm vor ihm und er konnte sein Gleichgewicht nicht mehr halten. Plötzlich wurde alles um ihn herum schwarz.
Als er das nächste Mal die Augen öffnete, befand er sich in seinem Bett. Was machte er hier? Er sollte doch auf seinem Elch sitzen und...Schnell schlug er die Decke zurück und betastete sein Bein. Die Verletzung war verschwunden. Dann hatten seine Heiler bereits alle Arbeit geleistet. Plötzlich ging die Tür auf und Feanor samt Ilmare stürmten herein. Konnte man ihm nicht einmal zwei Minuten Ruhe gönnen? Mit einem kühlen Blick bedachte er erst Feanor und musterte dann Ilmare. „Euer Majestät.“ Leise seufzend lehnte er sich zurück du verschränkte seine Hände. „Feanor, lass uns alleine“, beschloss er. „Die Anwesenheit zweier Personen ertrage ich nicht auch noch.“ Feanor hatte Verständnis und verließ sein Gemach. „Bitte.“ Er deutete auf seine Bettkante. So war es nicht vollkommen distanziert. Immer wieder schweiften ihm seine Gedanken vom Vortag durch den Kopf. Sie war sein Lichtblick gewesen. „Erzähl mir, was passiert ist.“

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Re: Dark Secrets Are Dangerous

Beitrag von Jürgen Klopp am Mi 23 Dez 2015 - 18:12

„Feanor, lass uns alleine. Die Anwesenheit zweier Personen ertrage ich nicht auch noch.“ Sie war überrascht, dass er schon wieder so herrisch sein konnte. Doch Feanor kam der Aufforderung nach und sie waren alleine. „Bitte. Erzähl mir, was passiert ist.“ Sie kam langsam näher und setzte sich auf die Bettkante. Es waren genug Stühle im Raum, doch wenn er darauf bestand, würde sie ihm so nah sein. „Ihr seid auf dem Rückweg zusammengebrochen“, begann sie leise und sah ihn besorgt an. „Ein schwarzer Pfeil hatte Euch verletzt und…ich habe Eure Wunde dort versorgt, ehe die Heiler sich hier Eurer angenommen haben.“ Sie hoffte, dass er es nicht falsch verstand. Sie hatte sich nicht in den Vordergrund drängen wollen, aber man hatte ihr gezeigt, wie solche Verletzungen zu behandeln waren. „Vielleicht…hilft Euch…dies hier…bei der Genesung“, stotterte sie und legte die Schätze auf das Bett, die sie Thorin abgenommen hatte.

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Re: Dark Secrets Are Dangerous

Beitrag von Hansi Flick am Mi 23 Dez 2015 - 18:45

„Ihr seid auf dem Rückweg zusammengebrochen.“ Er senkte den Blick und biss sich kurz auf die Lippe, um keine spitze Bemerkung abzugeben. Ein König brach niemals zusammen. „Ein schwarzer Pfeil hatte Euch verletzt und…ich habe Eure Wunde dort versorgt, ehe die Heiler sich hier Eurer angenommen haben.“ Er nickte. Seine Dankbarkeit konnte er gerade nicht ausdrücken. Viel zu sehr war er damit beschäftigt, dass ihn andere in einem Moment der Schwäche gesehen hatten. „Vielleicht…hilft Euch…dies hier…bei der Genesung.“ Sein Blick fiel auf die Gegenstände, die sie auf dem Bett verteilte und seine Augen weiteten sich. „Ilmare“, hauchte er fassungslos und strich andächtig über die wertvollen Steine. Vorsichtig nahm er die Kette in seine Hände und schloss für einen Moment die Augen, damit sie seinen Schmerz nicht sah. Sie hatten seiner Frau gehört. Er erhob sich und legte die Kette auf einen kleinen Tisch. „Meine Frau trug sie beinahe an jedem Tag.“ Er hörte, wie Ilmare sich von seinem Bett erhob und näher zu ihm kam. Diese Schwäche durfte er niemandem zeigen, aber sie war in der letzten Zeit immer um ihn herum gewesen. Sie versuchte ihn so zu sehen, wie er wirklich war und da sie damit die einzige war, fiel es ihm schwer, sich dagegen zu wehren. Als sie nah hinter ihm stand, drehte er sich zu ihr und suchte ihren Blick. Seine Traurigkeit übermannte ihn und er ließ es sie sehen. Ohne weiter darüber nachzudenken, legte er seine Hände an ihren Hals und hauchte ihr einen Kuss auf die Stirn. Sie war in den dunkelsten Momenten bei ihm und er konnte seine Dankbarkeit nicht anders ausdrücken. Anschließend zog er sie in seine Arme und hielt sie einfach nur fest.

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Re: Dark Secrets Are Dangerous

Beitrag von Jürgen Klopp am Mi 23 Dez 2015 - 22:06

„Ilmare.“ Sie lächelte verlegen, weil er ihre Namen aussprach, wie ihn noch nie jemand ausgesprochen hatte. „Meine Frau trug sie beinahe jeden Tag.“ Kurz legte sich ein Schatten auf ihr Gesicht, weil sie nichts von seiner Frau hören wollte. Zwischen ihnen schien eine ganz besondere Verbindung bestanden zu haben. Trotzdem wollte sie für ihn da sein und stand auf, um zu ihm zu gehen. „Deshalb mussten sie auch wieder in Euren Besitz zurück“, flüsterte sie und blieb hinter ihm stehen. Mehr konnte sie nicht tun und selbst diese Nähe war verboten. Doch er hatte sie bislang nie von sich geschoben. Und auch jetzt drehte er sich zu ihr und sah sie an. Als sie seinen Schmerz sah, keuchte sie leise und legte eine Hand auf sein Herz. „Ihr seid nie ohne sie“, murmelte sie. Dass er sie anschließend auf die Stirn küsste, ließ ihr eigenes Herz schneller schlagen. „Euer Majestät“, hauchte sie überrascht und spürte, wie ihre Wangen warm wurden. Trotzdem konnte sie sich nur in seine Arme schmiegen, als er sie an sich zog. Seine Wärme hüllte sie vollkommen ein und sie merkte, wie erschöpft auch sie von den Kämpfen war. Immer wieder hörte sie leise Schritte und Gespräche vor der Tür. Über die Folgen, wenn jemand hereinkam, wollte sie gar nicht nachdenken. Deshalb löste sie sich vorsichtig von ihm und sah zu ihm auf. „Vielleicht…würde ein Spaziergang durch Euren Garten Euch gut tun“, schlug sie zögernd vor. Ob er sie dabei an seiner Seite haben wollte, konnte er dann immer noch selbst entscheiden.

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Re: Dark Secrets Are Dangerous

Beitrag von Hansi Flick am Mi 23 Dez 2015 - 22:31

„Ihr seid nie ohne sie.“ Das stimmte nicht. Sie war nicht mehr da und diese Einsamkeit spürte er jeden einzelnen Tag. „Euer Majestät.“ Da hörte er ebenfalls jeden einzelnen Tag. Sein Name war beinahe schon in Vergessenheit geraten. Als er Ilmare in seinen Armen hielt, stieß sie ihn nicht von sich, sondern kam ihm noch näher. Doch irgendwann zog sie sich zurück. „Vielleicht…würde ein Spaziergang durch Euren Garten euch gut tun.“ Er atmete tief durch. „Mir geht es nicht schlecht.“ Das war noch nicht mal gelogen. Er hatte sich an diese Gefühle gewöhnt und für ihn waren sie alltäglich. „Man lernt, damit zu leben.“ Er griff nach seinem Mantel, da er ihrer Idee trotzdem gerne nachkommen würde. „Begleitest du mich?“, fragte er und musterte sie einen Moment. Für sie musste das alles hier noch verwirrender sein. Nachdem sie zugestimmt hatte, verließen sie sein Zimmer. Feanor und einige andere Wachen standen immer noch davor. „Was ist denn hier los?“, fragte er kühl. „Euer Majestät, wir wollten uns nur Eurer Gesundheit vergewissern.“ Sein Blick verfinsterte sich. Er spürte es, wenn man ihn anlog. „Lüg mich nicht an“, knurrte er und tötete die Wache mit seinen Blick. „Es tut uns leid, aber Ihr und Ilmare…Das ist schon seltsam. Sie verbringt so viel Zeit mit Euch.“ Er trat nah zu ihm. „Sie ist Teil der königlichen Wache. Natürlich tut sie das. Außerdem hat sie mir das Leben gerettet. Ich stehe in ihrer Schuld.“ Die Wache sank immer mehr in sich zusammen. „Verzeiht mir.“ Seufzend zog er sich zurück. „Feanor, ich wünsche, dass heute Nacht jemand anderes meine Privaträume bewacht.“ Er nickte ergeben und verschwand. Wütend rauschte er ab. Während seines Weges sprach er kein Wort mit Ilmare. Zu aufgebracht war er über das Geschehen. „Irrsinniger Wicht“, knurrte er und ließ sich auf die Bank neben dem Teich sinken. Die Kriegerin stand einige Schritte entfernt von ihm. „Setzt dich“, bat er sie, aber sie nahm doch nur wieder zu seinen Füßen Platz. Vergessen waren für kurze Zeit seine negativen Gefühle. „Du musst das nicht tun.“ Er gestand ihr das Recht ein, sich nicht allen Regeln der Etikette zu unterwerfen. Sanft griff er nach ihrer Hand und zog sie nah neben sich. So konnte er ihr wenigstens vernünftig in die Augen sehen. Ein warmes Grün sprang ihm entgegen, das ihn an die Bäume des Düsterwaldes erinnerte, als er noch gesund war. Eine Strähne ihres langen roten Haares fiel ihr ins Gesicht und er legte sie zu den anderen auf ihren Rücken. Als seine Hand dort angekommen war, konnte er nicht widerstehen und strich behutsam durch die weichen Haare. „Du hast gestern sehr viel Mut bewiesen.“

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Re: Dark Secrets Are Dangerous

Beitrag von Jürgen Klopp am Mi 23 Dez 2015 - 22:58

„Mir geht es nicht schlecht. Man lernt, damit zu leben.“ Sie hatte nicht die Erinnerungen gemeint, sondern seine Verletzung. Aber erneut ansprechen wollte sie das Thema auch nicht. „Begleitest du mich?“ Sie lächelte ihn bloß an. Das sollte ihm Antwort genug sein. Es war sowieso schon gegen jedes Gesetz, wie sie miteinander umgingen. Vor der Tür wartete bereits Feanor und sie überließ es ihrem König, die Angelegenheit zu regeln. Dass allerdings bereits über sie gesprochen wurde, gefiel ihr gar nicht. Denn schnell konnten solche Gerüchte an die falschen Elben geraten. „Ich stehe in ihrer Schuld.“ Sie sah ihn überrascht an. Er hatte ihr ebenfalls das Leben gerettet, als er den Troll getötet hatte. Doch niemand würde es jetzt wagen, ihn zu unterbrechen. Deshalb folgte sie ihm auch schweigend und mit einigen Schritten Abstand. So kannte sie ihn und wusste genau, dass jedes Wort falsch wäre. „Setz dich.“ Langsam trat sie näher und setzte sich zu seinen Füßen. Es erschien ihr richtig, ihm zu zeigen, dass sie immer noch eine untergeordnete Rolle spielte. Auch wenn sie ihn geheilt hatte, bescherte ihr dies keine besondere Stellung. „Du musst das nicht tun.“ Aber er sollte zumindest sehen, dass sie sich freiwillig auf diese Position begab. Dass er sie dennoch neben sich auf die Bank zog, ließ sie lächeln. Gleichzeitig verwirrte sie sein Blick, weil er ihr so nah war, dass sie in seinen Augen die Sterne funkeln sah. „Was tut Ihr denn da?“, fragte sie atemlos, als er durch ihre Haare strich und doch schlossen sich ihre Augen, weil sie die Berührung genießen wollte. „Du hast gestern sehr viel Mut bewiesen.“ Sie wollte die Situation nicht zerstören und hielt ihre Augen weiter geschlossen. „Nur deshalb bin ich Teil der Königswache geworden“, flüsterte sie und spürte seine Nähe überall um sich herum.

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Re: Dark Secrets Are Dangerous

Beitrag von Hansi Flick am Mi 23 Dez 2015 - 23:41

„Was tut Ihr denn da?“ Eigentlich wollte er seine Hand zurückziehen, aber es war keine negative Überraschung, die sich in ihrer Frage zeigte. Als sie die Augen schloss, lächelte er. Sie war lange nicht so professionell, wie sie es gerne sein wollte. Aber er hatte zuvor schon mit den Konventionen zwischen ihnen gebrochen. Er spielte mit einer ihrer Haarsträhnen und wickelte sie immer wieder um seinen Finger. „Nur deshalb bin ich Teil der Königswache geworden.“ Sie war eine Kriegerin geworden, um ihren Mut zu beweisen? Das hatte sie überhaupt nicht nötig. Aber den Respekt der anderen Mitglieder der Königswache hatte sie sich größtenteils schon verdient. Er strich weiterhin sanft durch ihre Haare, aber irgendwann glitt sein Blick zu ihrem Gesicht. Es war makellos und doch reizte ihn der Gedanke, sie zu berühren. Als seine Finger allerdings ihre Wange streiften, zuckte sie zusammen. „Lass die Augen geschlossen“, flüsterte er und streichelte weiter ihr Gesicht. Was ihn plötzlich zu diesem Verhalten antrieb, wusste er auch nicht. Aber er genoss die Gefühle, die ihn dabei durchströmten. Sie war anders als alles, was er seit langem verspürt hatte. Irgendwann strichen seine Finger zärtlich über ihren Hals und plötzlich tiefer zu ihrem Dekolleté. Allerdings brach er das ziemlich schnell wieder ab. „Vertraust du mir?“, hauchte er ihr ins Ohr und als sie nickte, lächelte er. Vorsichtig drehte er sie ein Stück von sich weg, nur um sie dann sanft auf den Rücken zu befördern, sodass ihr Kopf in seinem Schoß gebettet war. Er strich ihr die Haare aus dem Gesicht und ließ seine Finger ihre Haut liebkosen. Seltsame Gefühle durchströmten ihn dabei. Sie war seine Kriegerin und er ihr König. Solche Dinge sollte er nicht mit ihr machen. Doch sie wehrte sich auch nicht gegen. Also würde er das vorerst nicht beenden. Sein sonst so kaltes Herz schien gerührt von ihrer Schönheit und der Unschuld, die sie ihm gerade präsentierte. Außerdem lag sie so schutzlos auf seinem Schoß, dass er sie nicht mehr von sich stoßen konnte.

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Re: Dark Secrets Are Dangerous

Beitrag von Jürgen Klopp am Mi 23 Dez 2015 - 23:58

Sie ließ die Gefühle zu, die ihren Körper durchströmten, bis er ihre Wange berührte. Dort war immer noch der kleine Kratzer. „Lass die Augen geschlossen.“ Das hier war keineswegs mehr alltäglich, doch sie konnte ihm diesen Wunsch nicht abschlagen. Als er ihr Gesicht streichelte, konnte sie nur noch lächeln. Dass seine Finger so sanft mit ihr umgehen konnten, hatte sie nie für möglich gehalten. Doch dann wanderten seine Finger tiefer und ihre Atmung ging automatisch schneller. Das war wirklich nicht mehr standesgemäß und sie war teilweise erleichtert, als er die Berührung abbrach. „Vertraust du mir?“ Sie nickte und sah zu ihm auf. „Natürlich“, flüsterte sie und konnte sich ein Lächeln nicht verkneifen. Deshalb ließ sie auch zu, dass er sie herumdrehte und plötzlich auf seinem Schoß lag. Leise seufzend schloss sie erneut die Augen und genoss die Nähe, die sich immer weiter zwischen ihnen aufbaute. Sie waren längst nicht mehr König und Wache, auch wenn niemand sonst es wissen durfte. Als er seine Hand an ihre Wange legte, legte sie ihre Finger vorsichtig auf seine und hielt sie fest. „Bei der Schlacht…Ich hatte Angst um Euch“, gestand sie flüsternd und öffnete die Augen, um ihn anzusehen. Sie hoffte, dass er verstand, dass sie nicht nur die Angst meinte, die sie um ihren König haben sollte.

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Re: Dark Secrets Are Dangerous

Beitrag von Hansi Flick am Do 24 Dez 2015 - 0:14

Er strich sanft über die Haut an ihrem Hals und als sie plötzlich zusammenzuckte und leise lachte, musste er ebenfalls lächeln. Dass sie kitzelig war, hatte er gar nicht gewusst. Doch schnell konzentrierte er sich wieder auf ihr Gesicht und legte schließlich seine Hand an ihre Wange. Dass ihre Finger plötzlich seine berührten, überraschte ihn. Er war der König, schoss es ihm durch den Kopf und deswegen hatte er auch die Macht. Allerdings musste er auch berücksichtigen, dass das hier eine andere Situation war. „Bei der Schlacht…Ich hatte Angst um Euch.“ Er konnte ihr darauf keine Antwort geben, die ihn nicht in Schwierigkeiten brachte. „Habe ich nicht gesagt, dass du die Augen schließen sollst?“ Auch wenn er ihren Widerstand sah, beugte sie sich ihm. Er würde sie zu nichts zwingen, aber so war es nicht sofort so verfänglich. Als Antwort auf ihre vorherige Aussage, hauchte er ihr einen Kuss auf die Stirn und strich einmal behutsam über ihren Kopf. Ihre Worte ließen ihn nicht los. Auch er war besorgt um sie gewesen und wollte sie schützen. „Ein gespaltener Kopf würde mir tatsächlich nicht sehr gut stehen“, erinnerte er sich schmunzelnd.

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Re: Dark Secrets Are Dangerous

Beitrag von Jürgen Klopp am Do 24 Dez 2015 - 9:31

„Habe ich nicht gesagt, dass du die Augen schließen sollst?“ Sie seufzte leise. Natürlich hatte er das, aber viel lieber hätte sie die Farbe seiner Augen bewundert. Doch das konnte sie ihm schlecht sagen. Deshalb kam sie seiner Bitte nach und spürte sofort, wie er sich zu ihr beugte. Plötzlich wurde sie erneut von einer angenehmen Wärme umhüllt und kicherte leise, als eine Haarsträhne ihr Gesicht streifte. Doch dann küsste er ihre Stirn und sie war völlig regungslos. Anscheinend war dies seine Art, auf ihre Worte zu antworten. Doch nichts in ihr wehrte sich gegen diese Möglichkeit, die er für sich gefunden hatte. „Ein gespaltener Kopf würde mir tatsächlich nicht sehr gut stehen.“ Sie widerstand dem Drang, ihn anzusehen. Vermutlich würde er dann doch ziemlich ungehalten reagieren. „Mir scheint, ich höre da eine gewisse Eitelkeit, Euer Majestät“, grinste sie. Diese Worte traute sie sich nur auszusprechen, weil sich auch seine Stimme ziemlich amüsiert anhörte.

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Re: Dark Secrets Are Dangerous

Beitrag von Hansi Flick am Do 24 Dez 2015 - 13:54

So wie sie vor ihm lag, bekam er Gedanken, die garantiert nicht schicklich für ihn waren. Sie war so schön und so rein von negativen Gefühlen. Ganz im Gegensatz zu ihm. Sanft strich er über ihre Wange. Er würde sie kaputtmachen und deswegen durfte das zwischen ihnen niemals über das hier hinausgehen. „Mir scheint, ich höre da eine gewisse Eitelkeit, Euer Majestät.“ Er erwiderte ihr Lächeln. „Ich bin der König. Da sollte mir das zustehen.“ Außerdem musste er sich an gewisse Regeln halten. „Aber wenn man einem Zwerg gegenübersteht, ist es nicht wirklich schwer, den hübscheren Kopf zu haben.“ Die Zwerge waren allesamt äußerlich betrachtet keine schöne Spezies. „Da kenne ich schönere…Erscheinungen.“ Erneut ließ er seine Finger über ihren Hals wandern. Sie war wunderschön in jeder Hinsicht.

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Re: Dark Secrets Are Dangerous

Beitrag von Jürgen Klopp am Do 24 Dez 2015 - 16:50

„Ich bin der König. Da sollte mir das zustehen.“ Sie schüttelte bloß den Kopf. Wenn sie da an Thorin dachte, fielen ihr viele Eigenschaften ein, aber Eitelkeit war nicht dabei. „Aber wenn man einem Zwerg gegenübersteht, ist es nicht wirklich schwer, den hübscheren Kopf zu haben. Da kenne ich schönere…Erscheinungen.“ Sie spürte, dass sich ihre Wangen gerade ziemlich erwärmten und wusste, dass auch er diese Reaktion ihres Körpers erkennen musste. Denn eigentlich war sie sehr blass, sodass dies noch deutlicher zu sehen sein musste. Als er über ihren Hals strich, seufzte sie leise. Es fühlte sich so angenehm an, dass sie alles um sich herum vergessen konnte. „Lasst uns nicht von Zwergen sprechen“, murmelte sie. Sie hatten ihm die Schätze und auch seine Tochter geraubt und beides waren Themen, die diesen Moment zwischen ihnen zerstören würden. Schließlich setzte sie sich doch wieder auf und sah ihn an. „Geht es Euch wirklich wieder besser? Schwarze Pfeile können schwere Verwundungen im gesamten Körper nach sich ziehen und sind schwer zu heilen.“ Besorgt musterte sie ihn und konnte nicht verhindern, dass sich auch ein bisschen Bewunderung in ihren Blick legte.

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Re: Dark Secrets Are Dangerous

Beitrag von Helena de Chevallier am Do 24 Dez 2015 - 19:01

„Lasst uns nicht von Zwergen sprechen. " Das würde seine Stimmung tatsächlich nicht besonders anheben. Mit Thorin hatte er in Zukunft noch ein Huhn zu rupfen. Seine Tochter würde er nicht auch noch an einen Zwerg verlieren und wenn er ihm dazu höchstpersönlich den Kopf abschlagen müsste. Doch ehe er etwas sagen konnte, setzte sie sich plötzlich auf und sah ihn an. Irgendwie gefiel ihm dieser Moment nicht. Sie zwang ihm, darüber nachzudenken, was er hier gerade tat. „Geht es Euch wirklich wieder besser? Schwarze Pfeile können schwere Verwundungen im gesamten Körper nach sich ziehen und sind schwer zu heilen.“ Ihr Blick verwirrte ihn. Es lag Bewunderung und Besorgnis zugleich darin. "Mir geht es gut", sagte er kühl und wandte den Blick ab. Er wollte nicht immer wieder über seine Schwäche reden. Langsam erhob er sich von der Bank und verschränkte seine Hände hinter seinem Rücken. Der Wind Strich durch seine Haare und er sah zum Himmel hinauf. Das Sternenlicht erhellte den Garten so sehr, dass es beinahe Tag war. Morgen würde es sicher einen Blutmond geben. Die Folgen des Krieges würden sich zeigen. Er sah für einen Moment zu Ilmare und auch ihre Haare wehten im Wind. "Ilmare, ich bin dein König. Du darfst meine Schwäche nicht sehen und trotzdem tust du es. Was soll ich tun?"

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Re: Dark Secrets Are Dangerous

Beitrag von Jürgen Klopp am Do 24 Dez 2015 - 20:29

„Mir geht es gut“, sagte er kühl und wandte den Blick ab. Sie seufzte. Sie kannte die Folgen doch, deshalb verstand sie nicht, dass er den Schmerz nicht zuließ. Jeder hätte Verständnis dafür. Als er aufstand und mit dem Rücken zu ihr stand, wirkte er mehr denn je wie ein König. Wieso ihr dieser Gedanke durch den Kopf ging, war ihr ein Rätsel. Doch gerade konnte man nur seine Silhouette erkennen, was ihm ein noch unnahbareres, mysteriöses Erscheinen gab. „Ilmare, ich bin dein König. Du darfst meine Schwäche nicht sehen und trotzdem tust du es. Was soll ich tun?“ Verwirrt sah sie ihn an. Natürlich sah sie seine Schwäche, immerhin war er vor ihren Augen zusammengebrochen. Aber wieso sie dies nicht durfte, wusste sie wirklich nicht. Doch sie befürchtete, dass er wieder so kühl wurde, wie sie ihn kennengelernt hatte. Deshalb trat sie langsam zu ihm und zögerte, ehe sie ihre Hand vorsichtig auf seinen Rücken legte. „Niemand wird etwas erfahren, wenn Ihr es so wünscht. Lasst es zu“, hauchte sie und hielt inne, ob er sie zurechtweisen würde.


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Re: Dark Secrets Are Dangerous

Beitrag von Hansi Flick am Do 24 Dez 2015 - 21:34

Er spürte eine Berührung an seinem Rücken und atmete tief durch. „Niemand wird etwas erfahren, wenn Ihr es so wünscht. Lasst es zu.“ Er senkte den Blick. Sein Herz hatte so lange im Dunkeln verweilt, dass er gar nicht mehr wusste, wie er jemanden an sich heranlassen sollte. „Ich habe es vergessen“, murmelte er und verkrampfte die Hände hinter seinem Rücken. Seitdem er seine Frau verloren hatte, musste er sein Herz verschließen. Er hatte eine Verantwortung gegenüber seinem Volk und seiner Tochter. „Gefühle machen mich angreifbar und das darf ich nicht sein. Niemals.“ Er spürte selbst, wie seine Fassade langsam bröckelte und das nur, weil sie in seiner Nähe war. Würde sie so weitermachen, wüsste er nicht mehr, wie er reagieren sollte. Das war ein Gebiet, auf dem er sich zwar auskannte, das aber lange in Vergessenheit geraten war.

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