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Hotelzimmer von Jürgen Klopp

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Re: Hotelzimmer von Jürgen Klopp

Beitrag von Gast am Mi 9 Okt 2013 - 23:16

"A... Alles klar..." gab er nur von sich, machte auf dem Absatz kehrt und ging wieder in sein Zimmer. Dass es so einfach war eine verschlafene Laufeinheit wieder gut zu machen hätte er nicht gedacht und... er war auf eine gewisse Art und weise erleichtert.

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Re: Hotelzimmer von Jürgen Klopp

Beitrag von Jürgen Klopp am Mi 9 Okt 2013 - 23:29

Kopfschüttelnd schloss er die Tür hinter Kevin. Was hatte der erwartet? Dass er jetzt den Rest des Tages zum Extratraining verdonnert wurde? Natürlich konnte er nicht jedes Verhalten durchgehen lassen, aber gleich am ersten Tag so hart durchzugreifen, kam ihm auch falsch vor. Als sein Blick auf den Balkon fiel, lächelte er. Helena stand dort mit dem Rücken zu ihm und lehnte am Geländer. Leise ging er wieder zu ihr und stellte sich neben sie. "Marseille ist wunderschön", stellte er fest und wandte ihr den Blick zu.

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Re: Hotelzimmer von Jürgen Klopp

Beitrag von Helena de Chevallier am Do 10 Okt 2013 - 2:50

Sie war brav auf dem Balkon geblieben, als es geklopft hatte. Das ging sie absolut nichts an. Auch wenn sie irgendwie neugierig war. Seufzend lehnte sie sich gegen das Geländer und genoss den Ausblick. Auch wenn sie ihn kannte, war er immer noch schön. „Marseille ist wunderschön.“ Sie lächelte und gleichzeitig sahen sie sich an. „Das ist es wirklich.“ Plötzlich musste sie gähnen. Schnell hielt sie sich die Hand vor den Mund. „Tut mir leid“; entschuldigte sie sich danach sofort. Es war gestern Abend doch später geworden und wenn sie nicht eine bestimmte Anzahl an Stunden an Schlaf bekam, war sie eben müde.

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Re: Hotelzimmer von Jürgen Klopp

Beitrag von Jürgen Klopp am Do 10 Okt 2013 - 11:59

Er lächelte, als sie ihn im gleichen Moment ansah, in dem auch er seinen Kopf zur Seite gewandt hatte. "Dsa ist es wirklich." Gerade wollte er antworten, da musste Helena gähnen. "Tut mir leid." Er verdrehte die Augen. Das musste sie sich aber noch ganz schnell abgewöhnen. Doch dann schlich sich ein freches Grinsen auf sein Gesicht. "Wenn du noch soooo müde bist...", begann er und drehte sich langsam komplett in ihre Richtung. "...Dann solltest du wohl nochmal ins Bett." Bevor sie flüchten konnte, hatte er sie hochgehoben und ins Zimmer getragen. Wie kleine Kinder, schoss es ihm durch den Kopf. Aber irgendwie musste er bei diesem Gedanken innerlich lächeln.
Lachend ließ er sie auf sein Bett fallen und kniete sich dann neben sie. "So...und wenn du dich noch einmal für so etwas Banales entschuldigst, dann..." Er überlegte, doch eine wirklich passende Antwort fiel ihm nicht ein. "Dann..." Die Frage war zwar etwas simpel, aber für etwas Passenderes war es einfach noch zu früh. "Du bist nicht zufällig kitzlig, oder?"

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Re: Hotelzimmer von Jürgen Klopp

Beitrag von Helena de Chevallier am Do 10 Okt 2013 - 13:36

Er verdrehte die Augen. Da hatte sie wohl falsch reagiert. Aber man entschuldigte sich doch immer, wenn man gähnte. Sein Grinsen irritierte sie und sie konnte es überhaupt nicht einordnen. „Wenn du noch soooo müde bist...Dann solltest du wohl nochmal ins Bett.“ Als er plötzlich näher kam, wollte sie automatisch flüchten. Aber er war schneller und packte sie. Keine Minute später lag sie in seinen Armen. Sie musste sich an ihm festhalten, damit sie nicht das Gleichgewicht verlor. Zum Glück war der Weg ins Zimmer nicht so weit. Sie gab einen überraschten Laut von sich, als sie dann auf dem Bett landete. Fragend sah sie zu Jürgen, der sich neben sie kniete. „So...und wenn du dich noch einmal für so etwas Banales entschuldigst, dann...“ Also hatte sie auf jeden Fall falsch reagiert. „Dann... Du bist nicht zufällig kitzlig, oder?“ Sie schluckte. Da hatte er sie wohl voll erwischt. Generell war sie bei jeder Art von Berührung ziemlich empfindlich. Sie ließ es sich meistens bloß nicht anmerken. „Ehrlich gesagt...“ Es brachte wohl nichts jetzt die Wahrheit zu sagen. „Nein“, meinte sie und verschränkte die Arme.

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Re: Hotelzimmer von Jürgen Klopp

Beitrag von Jürgen Klopp am Do 10 Okt 2013 - 14:49

Er sah ihr kurzes Zögern. „Ehrlich gesagt…Nein.“ Als sie das sagte, wollte er es schon auf sich beruhen lassen. Doch dann verschränkte sie die Arme. War das jetzt unabhängig von ihren Worten oder…? Er beschloss, es auf einen Versuch ankommen zu lassen. Unauffällig schob er seine Hand zu ihr und stupste dann leicht gegen ihre Seite, während er sie unschuldig anlächelte. Wieder kam ihm der Gedanke von eben. Sie waren wie kleine Kinder. Wenn die Spieler davon wüssten…sie würden ihn nicht mehr ernstnehmen. Doch gleichzeitig holte ihn auch die Erinnerung an seine Frau wieder ein. Wie oft hatten sie genauso herumgealbert wie Helena und er jetzt? Und von jetzt auf gleich war das vorbei gewesen. Unbewusst rückte er ein Stück von Helena weg.

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Re: Hotelzimmer von Jürgen Klopp

Beitrag von Helena de Chevallier am Do 10 Okt 2013 - 14:59

Schon bei der kleinen Berührung an ihrer Seite, zuckte sie sofort zusammen. Sie lächelte ihn entschuldigend an. Doch plötzlich verschwand sein Lächeln. Verwundert setzte sie sich auf. Doch er rutschte nur von ihr weg. Besorgt sah sie ihn an und legte ihm vorsichtig eine Hand auf die Schulter. Als er allerdings auch zusammenzuckte, zog sie ihre Hand schnell wieder zurück. Was war denn plötzlich falsch? „Jürgen?“, fragte sie vorsichtig. „Was ist los?“ Irgendwas musste passiert sein. Er war sonst so witzig und offen und trieb hier seine Späße mit ihr. So einfach konnte ihn doch nichts aus der Bahn werfen.

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Re: Hotelzimmer von Jürgen Klopp

Beitrag von Jürgen Klopp am Do 10 Okt 2013 - 15:16

Er spürte die Berührung an seiner Schulter und doch konnte er diese Nähe in dem Augenblick nicht ertragen. Aber als die Hand genauso schnell wieder verschwand, fehlte ihm irgendetwas. „Jürgen? Was ist los?“ Er schloss einen Moment die Augen. Warum musste Helena so sensibel sein und direkt bemerkten, dass etwas nicht stimmte? „Alles ok“, murmelte er wenig überzeugend. „Du hast nichts falsch gemacht“, fügte er genauso leise hinzu. Er kannte Helena ja mittlerweile schon ein bisschen und wusste, dass sie sofort die Schuld bei sich suchen würde.

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Re: Hotelzimmer von Jürgen Klopp

Beitrag von Helena de Chevallier am Do 10 Okt 2013 - 15:35

„Alles ok. Du hast nichts falsch gemacht.“ Sie schüttelte den Kopf. Hier war nichts in Ordnung. Dass sie nicht daran Schuld war, beruhigte sie und trotzdem wollte sie nicht, dass es ihm schlecht ging. Vorsichtig legte sie einen Finger unter sein Kinn und zwang ihn sie anzusehen. Was sie dann zu sehen bekam, ließ sie zusammenzucken. Er war verletzt. Sehr verletzt. Sie war nicht daran Schuld. Also musste er an irgendwas anderes gedacht geben und zwar gerade eben. Sie wusste zwar nicht was, aber... „Ich bin für dich da“, murmelte sie überfordert. „Und wenn du darüber reden willst...“ Er konnte das immer tun. „Wir sind Freunde.“ Und zwar genau aus diesem Grund.

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Re: Hotelzimmer von Jürgen Klopp

Beitrag von Jürgen Klopp am Do 10 Okt 2013 - 16:23

Er wollte sich ihrer Forderung widersetzen und sah sie dann doch an. „Ich bin für dich da. Und wenn du darüber reden willst…Wir sind Freunde.“ Auch wenn ihm gerade nicht danach zumute war, musste er lächeln. „Danke“, murmelte er und rutschte wieder näher zu ihr. Sie hatte Recht. Sie waren Freunde. Trotz der Tatsache, dass sie sich erst zwei Tage kannten. Zögernd legte er seinen Kopf an ihre Schulter. „Ich…“ Er stockte. Wie sollte er anfangen? „Weißt du, dass ich verheiratet bin? … Verheiratet war?“ Seine Stimme klang heiser. Aber es stimmte. Irgendwie. Ulla war nicht mehr da und…Seine Gedanken rasten. „Ein Autounfall…vor einem halben Jahr…sie hatte keine Chance…“ Dass er nach Helenas Hand gegriffen hatte, bemerkte er gar nicht. Dafür hörte er selbst, wie seine Stimme wegbrach.

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Re: Hotelzimmer von Jürgen Klopp

Beitrag von Helena de Chevallier am Do 10 Okt 2013 - 16:33

„Danke.“ Das war kein schönes Lächeln. Es erreichte seine Augen nicht. Er rutschte zu ihr und legte seinen Kopf auf ihre Schulter. Sanft strich sie ihm mit einer Hand durch die Haare. „Ich…Weißt du, dass ich verheiratet bin? … Verheiratet war?“ Sie überlegte fieberhaft. So sehr hatte sie sich nicht mit den einzelnen Clubs beschäftigt. Aber da war vor kurzem eine Eilmeldung durch die Nachrichten gegangen. „Ein Autounfall…vor einem halben Jahr…sie hatte keine Chance…“ Er griff nach ihrer Hand. Sie hatte das Gefühl seinen ganzen Schmerz spüren zu können, so sehr tat es ihr ebenfalls weh. Aber jetzt konnte sie ihn besser verstehen. „Es tut mir leid“, flüsterte sie leise und strich ihm weiter beruhigend durch die Haare. „Aber ich verstehe dich.“ Auch wenn sie ihren Vater damals nicht so verloren hatte, er war auch weg. Dieser Schmerz war mit seinem nicht zu vergleichen, aber irgendwie konnte sie das so zumindest ansatzweise nachvollziehen. „Und du kannst immer mit mir reden.“

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Re: Hotelzimmer von Jürgen Klopp

Beitrag von Jürgen Klopp am Do 10 Okt 2013 - 17:01

„Es tut mir leid. Aber ich verstehe dich.“ Er schloss die Augen. Ihre Worte und auch die Berührung ihrer Hand halfen ihm gerade unsagbar. Und doch klangen ihre Worte so, als hätte sie selbst jemanden verloren, den sie geliebt hatte. Ehe er jedoch nachfragen konnte, sprach Helena weiter. „Und du kannst immer mit mir reden.“ Lächelnd drehte seinen Kopf. „Danke“, flüsterte er wieder und legte seine Lippen auf ihre Wange. Vielleicht einen Moment zu lange, aber er wollte ihr zeigen, was ihm diese Worte bedeuteten. „Und das gilt auch für dich“, erklärte er immer noch mit leiser Stimme. Alles andere wäre gerade wohl eher unpassend gewesen. Vorsichtig schob er seinen Arm unter ihren Nacken und zog sie enger zu sich. So hatten sie gestern auch im Pavillon gelegen. Dieser Gedanke ließ ihn lächeln.

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Re: Hotelzimmer von Jürgen Klopp

Beitrag von Helena de Chevallier am Do 10 Okt 2013 - 17:15

„Danke.“ Er legte seine Lippen auf ihre Wange. Ziemlich lange. Aber sie deutete das eher als Zeichen seiner Zuneigung. Sie wollte ihm helfen und er konnte sich gerade vermutlich einfach nicht ausdrücken. „Und das gilt auch für dich.“ Sie lächelte leicht. Aber darum ging es gerade nicht. Er zog sie enger an sich und sie legte jetzt ihren Kopf ihrerseits auf seine Schulter ab. „Ich mag dich“, flüsterte sie leise. „Du bist ein guter Mensch, deswegen wirst du es schaffen.“ Sanft strich sie ihm weiter durch die Haare. Das eine Hand immer noch mit seiner verschränkt war, ignorierte sie gerade.

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Re: Hotelzimmer von Jürgen Klopp

Beitrag von Jürgen Klopp am Do 10 Okt 2013 - 18:50

„Ich mag dich.“ Ihre Stimme war leise und doch hörte er, dass sie ihre Worte genau so meinte, wie sie sie gesagt hatte. Und diese Tatsache schickte eine wohlige Wärme durch seinen Körper. An die Berührungen in seinen Haaren könnte er sich durchaus gewöhnen. „Du bist ein guter Mensch, deswegen wirst du es schaffen.“ Er war irritiert. Was sollte er schaffen? Den Tod seiner Frau zu verarbeiten? Vermutlich. Aber er hatte das Gefühl, dass das noch lange dauern würde. Dafür war es einfach zu plötzlich geschehen. „Hilf mir“, bat er sie, ehe er über seine Worte nachdenken konnte und umklammerte ihre Hand. Er war eher einem inneren Impuls gefolgt. So gut er die Trauer auch meistens verdrängen konnte und auch verdrängen musste, weil er einen Job zu erfüllen hatte...manchmal hatte er einfach das Gefühl, den Boden unter den Füßen zu verlieren.

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Re: Hotelzimmer von Jürgen Klopp

Beitrag von Helena de Chevallier am Fr 11 Okt 2013 - 0:35

„Hilf mir.“ Sie konnte seine Verzweiflung spüren. Das musste damals schrecklich für ihn gewesen sein. Es zeigte sich noch einmal durch die Umklammerung ihrer Hand. Sie drückte sie einmal vorsichtig und lehnte sich dann ein Stück nach hinten, um ihn anzusehen. „Wir schaffen das zusammen. Du wirst hier eine tolle Zeit haben und immer wenn es dir schlecht geht, rufst du mich an oder meldest dich sonst irgendwie bei mir, ok?“ Sie wollte nicht, dass es ihm schlecht ging. Zwar war sie keine ausgebildete Psychologin, aber ihrer Mama hatte sie auch schon oft genug zugehört, wenn ein Mann sie wieder verlassen hatte. Zuhören konnte sie also. Vermutlich brauchte man das einfach. Sie lächelte leicht und strich ihm sanft über die Wange. „Sie war bestimmt eine wunderbare Frau. Sie hätte gewollt, dass du wieder glücklich wirst.“ Und vielleicht konnte sie ihm dabei ja irgendwie helfen.

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Re: Hotelzimmer von Jürgen Klopp

Beitrag von Jürgen Klopp am Fr 11 Okt 2013 - 11:14

„Wir schaffen das zusammen. Du wirst hier eine tolle Zeit haben und immer, wenn es dir schlecht geht, rufst du mich an oder meldest dich sonst irgendwie bei mir, ok?“ Er nickte. Auch wenn er das nie gewollt hatte. Er wollte stark sein und dass er jetzt ausgerechnet mit Helena darüber sprach… Sie war doch 'nur' die Gewinnerin einer Verlosung. Warum fühlte er sich ihr so eng zu verbunden? Trotz dieser Gedanken lehnte er sich in die Berührung ihrer Hand an seiner Wange. Er fühlte sich einfach geborgen. Zaghaft erwiderte er ihr Lächeln. „Sie war bestimmt eine wunderbare Frau. Sie hätte gewollt, dass du wieder glücklich wirst.“ Er nickte. „Das war sie. Sonst hätte ich sie nicht geheiratet.“ Bei dem zweiten Satz musste er dann doch lachen. „Hast du dich mit meinen Söhnen abgesprochen? Die haben mir damals genau das gleiche gesagt. Wortwörtlich.“ Seufzend lehnte er seinen Kopf wieder an ihre Schulter. Dabei fiel sein Blick auf ihre Hände. „Oh…entschuldige“, murmelte er und zog seine Hand zurück. Er wollte gar nicht darüber nachdenken, was sie jetzt von ihm dachte. Da konnte er sich als Trainer nicht einmal für diese EM zusammenreißen.

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Re: Hotelzimmer von Jürgen Klopp

Beitrag von Helena de Chevallier am Fr 11 Okt 2013 - 12:25

„Das war sie. Sonst hätte ich sie nicht geheiratet.“ Irgendwie fühlte sie sich plötzlich gar nicht mehr so wohl bei der ganzen Sache. „Hast du dich mit meinen Söhnen abgesprochen? Die haben mir damals genau das gleiche gesagt. Wortwörtlich.“ Er lehnte seinen Kopf wieder gegen ihre Schulter. Das war doch gleich deutlich angenehmer. „Oh…entschuldige.“ Warum er jetzt seine Hand so plötzlich entfernte, wusste sie auch nicht. „Es ist alles gut. Besser du lässt es an mir aus, als dass du irgendwann daran zerbrichst.“ Bei dem Gedanken wurde ihr plötzlich ganz kalt. Sie mochte ihn und wenn ihm so etwas passieren würde...Es wäre schrecklich. Er sollte wieder seine alte Lebensfreude zurückfinden. Vielleicht würde er sogar eine neue Lebensgefährtin finden. Obwohl das wirklich noch in weiter Ferne lag.

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Re: Hotelzimmer von Jürgen Klopp

Beitrag von Jürgen Klopp am Fr 11 Okt 2013 - 14:48

„Es ist alles gut. Besser du lässt es an mir aus, als dass du irgendwann daran zerbrichst.“ Er schüttelte den Kopf. An ihr auslassen würde er das sicher nicht. Das hatte sie einfach nicht verdient. „Ich werde nicht daran zerbrechen“, murmelte er. Das wusste er. Auch wenn ihn die Trauer manchmal stärker einholte…Da hatten Helena und auch seine Söhne Recht. Das hätte Ulla nicht gewollt. Er atmete tief durch. „Danke, dass du da bist“, flüsterte er und hauchte ihr einen Kuss auf die Wange. Er hätte noch ewig so hier liegen können. Es war einfach schön gerade.

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Re: Hotelzimmer von Jürgen Klopp

Beitrag von Helena de Chevallier am Fr 11 Okt 2013 - 14:54

„Ich werde nicht daran zerbrechen“ Sie lächelte leicht und strich ihm erneut durch die Haare. Dann konnte sie ja beruhigt sein. „Danke, dass du da bist.“ Eine wohlige Wärme durchfuhr ihren Körper. Es war wirklich schön hier mit ihm. Auch wenn ihr Gesprächsthema eher unangenehm war. Sie hatte das Gefühl, es ging ihm mittlerweile sogar schon besser. „Gerne.“ Doch dann fiel ihr Blick auf seine Armbanduhr. Heute war Montag? Scheiße. Abrupt löste sie sich von ihm und sprang auf. Morgen würde sie ihre Prüfung schreiben. „Nein“, fluchte sie leise und schlüpfte schnell in ihre Schuhe. „Ich muss leider weg. Ich melde mich später. Tut mir leid.“ Sie hauchte ihm noch einen Kuss auf die Wange und drückte ihn fest an sich. Dann verschwand sie aus dem Zimmer und eilte in ihre Wohnung.

tbc: Helenas Zimmer

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Re: Hotelzimmer von Jürgen Klopp

Beitrag von Jürgen Klopp am Fr 11 Okt 2013 - 14:59

Irritiert beobachtete er Helenas überraschten Abgang. Da schien es ja jemand sehr eilig zu haben. Kopfschüttelnd betrat er den Balkon. Die frische Luft half ihm, wieder zu sich selbst zu finden. Als er seine Gedanken wieder geordnet hatte, machte er sich auf den Weg zum Frühstück.

tbc: Speisesaal

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Re: Hotelzimmer von Jürgen Klopp

Beitrag von Jürgen Klopp am Sa 12 Okt 2013 - 21:11

cf: Speisesaal

In seinem Zimmer zog er sich schnell um. Im Trainingsanzug musste er ja nun wirklich nicht durch die Stadt laufen. Da waren Jeans und T-Shirt wesentlich angebrachter. Kurz musste er nach seiner Sonnenbrille suchen, ehe er mit Handy, Schlüssel und Portmonee bewaffnet, das Zimmer verließ.

tbc: Helenas Zimmer

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Re: Hotelzimmer von Jürgen Klopp

Beitrag von Jürgen Klopp am Di 22 Okt 2013 - 18:19

cf: Speisesaal

In seinem Zimmer ließ er sich auf das Bett fallen. Ein Lagerfeuer. Die Idee war wirklich gut. Und heute war der Zeitpunkt wirklich ideal. Morgen wäre es schlecht gewesen, weil das Spiel am nächsten Tag anstand und nach dem Spiel wären sie wohl alle nicht mehr in der Lage, das Lagerfeuer noch richtig zu genießen.
Er blinzelte, als er merkte, dass er immer wieder zu seinem Handy schielte. Wartete er jetzt schon auf eine SMS von Helena? Er seufzte. Das war doch Blödsinn. Er verdrängte diese Gedanken und rief stattdessen an der Rezeption an. Immerhin musste er da noch eine Gitarre organisieren. "Jürgen Klopp hier", meldete er sich und erklärte dann kurz sein Anliegen. Kein Problem, man würde sich sofort darum kümmern. Zufrieden legte er wieder auf und beschloss, sich mit einem Buch auf den Balkon zu verziehen. Vielleicht würde ihn das ablenken.

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Re: Hotelzimmer von Jürgen Klopp

Beitrag von Jürgen Klopp am Sa 26 Okt 2013 - 18:19

Er sah auf seine Uhr. Was? Schon so spät? Wie hatte er sich so in das Buch vertiefen können? Rasch stand er auf und räumte alles in sein Zimmer. Dann warf er sich in seinen Trainingsanzug und machte sich mit Klemmbrett und Trillerpfeife bewaffnet auf den Weg zum Platz.

tbc: Trainingsplatz

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Re: Hotelzimmer von Jürgen Klopp

Beitrag von Jürgen Klopp am Mi 30 Okt 2013 - 15:41

cf: Trainingsplatz

Während er zu seinem Zimmer ging, hatte er weiter über die beiden Gespräche nachgedacht. Und irgendwie müsste er gerade die jüngeren Spieler gezielt motivieren und in ihrer Leistung bestärken. Es war eben doch noch einmal eine andere Hausnummer als im Verein.
Doch darüber würde er morgen weitergrübeln. Jetzt stand erst einmal das Lagerfeuer an. Lächelnd nahm er sich Jeans und Hemd und verschwand im Bad.

Als er wieder in das Zimmer trat, schaute er auf die Uhr. Perfekt. Er hatte sich so beeilt, dass er es sich sogar leisten konnte, zu Fuß zu gehen. Schnell nahm er sich noch eine Strickjacke und verließ dann das Zimmer, um Helena abzuholen.

tbc: Helenas Hotelzimmer

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Re: Hotelzimmer von Jürgen Klopp

Beitrag von Jürgen Klopp am Fr 1 Nov 2013 - 21:53

cf: Lobby

So wirklich wusste er nicht, wie er zu seinem Zimmer gekommen war. Warum hatte er nichts gemerkt? Diese Frage hatte sich in seinen Kopf gebrannt. Aber so langsam wurde ihm klar, dass dieser 'Dankeschön'-Kuss keine Form von Dankbarkeit gewesen war. Und doch hatte er ihrer Begründung Glauben geschenkt. Seufzend ließ er sich auf das Bett fallen. 'Ich bin ja noch ein Kind.' Immer wieder hörte er ihre Stimme. Sie war kein Kind. Sie war jung und er zu alt, aber sie war definitiv kein Kind mehr. Resignierend drehte er sich auf die Seite. Die EM hatte er sich definitiv anders vorgestellt. Aber er wollte das nicht so stehen lassen. Das konnte er nicht. Wenigstens musste er wissen, ob sie wohlbehalten zuhause angekommen war.
Doch er spannte sich an, als sein Handy ihm mitteilte, dass die Nachricht nicht gesendet werden konnte. Er schluckte. Das war bestimmt nur, weil es nass geworden war. Das würde der Grund sein. Um sich von seiner Sorge um Helena abzulenken, zog er sich um und verkroch sich ins Bett. Und doch wusste er, dass er seine kleine Freundin verloren hatte. Die Erkenntis versetzte seinem Herz einen Stich und er schrieb André eine letzte SMS, ehe er versuchte zu schlafen.

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