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Pers Fanfiction - Das hat doch alles keinen Sinn mehr, oder doch?!

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Pers Fanfiction - Das hat doch alles keinen Sinn mehr, oder doch?!

Beitrag von Per Mertesacker am Sa 8 März 2014 - 17:02

Ich hab mich entschieden aus dem NP eine FF zu machen, da ich irgendwie nen guten Lauf habe und es gerne selber schreiben möchte. Von daher, weg vom NP und hin zur FF.


Das hat doch alles keinen Sinn mehr, oder doch?!


POV Per

Per war nach dem WM-Aus so down, dass er daran zweifelte, Fußball auf Weltniveau spielen zu können. Er dachte darüber nach, die Fußballschuhe an den Nagel zu hängen.
Und wieder war es mit dem Titel nichts gewesen. Per saß heulend auf dem Rasen. 'Geschlagen von Brasilien. Dabei galten wir bei allen als Favorit.' Sie waren wieder gescheitert im Finale.
"Das hat doch alles keinen Sinn mehr!" presste der Abwehrriese hervor. "In der Verfassung sollte ich das aktive Spielen ganz aufgeben. So braucht mich keiner mehr." Diese Worte hatte der Manager Oliver Bierhoff gehört. Er legte Per die Hand auf den Rücken. "Langer, lass erstmal ein paar Tage verstreichen. Dann reden wir mit allen drüber. Das muss erstmal sacken. Steck den Kopf nicht gleich in den Sand. Und jetzt komm und lass uns die Ehrenrunde für die Fans machen." Er zog Per hoch und Per trottete hinter Olli zu den anderen her und sie absolvierten die Ehrenrunde.
Nach der Ehrenrunde saß Per wie versteinert auf seinem Platz auf der Bank in der Kabine. Alle anderen hatten bereits geduscht und waren umgezogen. "Peeeeeeer." riefen ihn die anderen, doch er hörte nichts. Erst als Miro ihm sanft aber bestimmt eine scheuerte, kam der Abwehrspieler zu sich. Verwirrt sah er sich um. Miro hatte die anderen schon raus geschickt und setzte sich neben Per. "Ich glaube, ich weiß wie du dich fühlst und was du denkst. Das Gleiche habe ich auch durchgemacht." Per sah ihn überrascht an. "Ja Langer. Das habe ich schon öfter erlebt. Du denkst darüber nach, ob es das noch wert ist. Seine Familie zu vernachlässigen und hinten an zu stellen. Freunde nur unter Sportlerkollegen zu haben. Nicht so leben zu können wie du es willst." Per hatte Miro aufmerksam zugehört und nickte. "Und wenn du meine Meinung wissen willst." Miro machte eine Pause. "Ja, es ist es wert. Aber das musst du für dich alleine entscheiden." Er schlug ihm auf die Schulter. "Und jetzt mach hinne, wir wollen zurück ins Hotel." Miro ließ Per alleine und dieser ging duschen.

Per stand unter der Dusche und rekapitulierte das Spiel. Die Brasilianer hatten die Deutsche Abwehr total leichtfüßig umtänzelt. Keiner in der Abwehr hatte schnell genug reagiert. Aber was viel schlimmer war, keiner der Jungs in der Abwehr hatten auf ihn, oder auf Manu im Tor reagiert. "Scheiße, Scheiße, Scheiße!" fluchte Per und schlug mit der Faust gegen die Wand. "Das hat doch alles keinen Sinn mehr." murmelte er wieder und rutschte die Fliesenwand hinab zum Boden. Er umklammerte seine Knie und weinte wieder hemmungslos. Es war ihm gerade ziemlich egal, dass die anderen wegen ihm warten mussten. Die jüngeren Spieler steckten das erstaunlicher Weise echt besser weg. Vermutlich, weil sie es nicht schon sooft so knapp verpasst hatten. Alle "alten Hasen" sahen genauso aus wie er. In einer Schockstarre. Von Miro wusste er, es stand schon vor der WM fest, dass er aufhören würde. Aber Miro war auch älter. "Verdammt Per jetzt mach." Hörte er da nun auch schon die Stimme von Miro, der nochmal in die Kabine zurück kam. Per erhob sich seufzend, duschte fertig, trocknete sich ab, zog sich an und setzte sich eine Mütze auf. Die konnte er wenigstens tief ins Gesicht ziehen und seine nassen Haare waren so auch geschützt. Er schlich in den Bus und ließ sich auf seinen Platz fallen. Bis auf den dummen Spruch von Mats, den er kassierte, herrschte Schweigen im Bus. Der Londoner knurrte Mats nur an und zog die Mütze ins Gesicht. Hansi hatte ihn leicht vorwurfsvoll angesehen, aber auch das war Per egal.

Per hörte zwar, wie Hansi sagte, dass sie nach der Ankunft einfach erstmal schlafen gehen sollten und sich alles andere morgen finden würde, aber Per wäre eh auf sein Zimmer gegangen. Egal was die anderen von ihm gedacht hätten. Per knallte seine Tasche auf den Tisch in seinem Zimmer und warf sich komplett bekleidet aufs Bett. Erst nachdem er sich in den Schlaf geweint hatte, war er eingeschlafen. Das Frühstück am nächsten Morgen ließ er ausfallen und auch generell, kam er nicht aus seinem Zimmer. Seine Mannschaftskollegen hatten des Öfteren bereits an die Tür geklopft und ihn angerufen oder SMS geschickt. Er hat alles ignoriert. Er war für keinen und niemanden erreichbar.

POV Jogi

Jogi blendete alles aus. Seine Emotionen durften jetzt nicht Überhand nehmen. Erst musste er sich um die Spieler kümmern. Vor allem die, die schon länger dabei waren, machten ihm Sorgen. Die Jüngeren ließen das noch nicht so sehr an sich heran. Doch er wusste auch, dass es nicht viel brachte, jetzt schon Gespräche zu suchen.

Am nächsten Morgen quälte er sich aus dem Bett. Heute würde ein schwerer Tag werden. Die Spieler brauchten ihn. Auch wenn sie es vielleicht nicht wahrhaben wollten. Seufzend zog er sich an und ging dann zum Frühstück. Es herrschte eine gespenstische Ruhe. Und es war auch nur die Hälfte aller Spieler anwesend. Aber einen Vorwurf würde er den anderen nicht machen. Nicht heute. „Ich schaue mal, was ich machen kann“, murmelte er und verabschiedete sich nach einer Tasse Kaffee schon wieder aus den Raum. Das war einfach zu erdrückend.

Als er an Pers Tür vorbeikam, zögerte er kurz und klopfte dann doch an. Ihm war gestern aufgefallen, wie mitgenommen er gewesen war. Und er hatte Miro nochmal gebeten, nach ihm zu sehen. Aber jetzt würde er sich der Sache selbst annehmen. „Per? Machst du mal bitte auf?“

POV Per

Seufzend und irgendwie wie verkatert erhob sich Per aus seinem Bett, tiefe Augenringe zierten sein Gesicht. 'Den Bundestrainer sollte man vielleicht nicht warten lassen.' dachte er sich und schlich zur Tür. Schweigend öffnete er sie uns sah Jogi an. Vermutlich würde er von ihm verlangen Freude zu simulieren und den anderen das Gefühl der Sicherheit zu geben. Aber das würde er nicht tun.

POV Jogi


Es dauerte einen Moment, bis ihm die Tür geöffnet wurde. Doch heute störte es ihn nicht. Dieser Tag war ein einziger Ausnahmezustand. „Darf ich reinkommen?“, fragte er leise. Per sah...nicht gut aus. Man könnte glauben, er hätte die Nacht durchgemacht. Doch er wusste, dass dem nicht so war. Und er wusste genauso, dass Per an einer Niederlage immer sehr zu knabbern hatte. Dass sie jetzt aus dem Turnier geflogen waren, war da nochmal doppelt so bitter.

POV Per

„Darf ich reinkommen?“ fragte Jogi und Per nickte stumm. Als Jogi drin war, schloss er die Tür. Er stellte sich ans Fenster, sah hinaus, atmete tief ein und sagte leise "Ich höre auf." Er stützte sich auf dem Fensterbrett ab und wartete auf eine Reaktion. Er konnte einfach nicht mehr. Seit Jahren liefen sie dem Titel hinterher und immer wenn er zum Greifen nahe war, kam immer jemand anderes und nahm ihnen den Titel im letzten Moment weg.

POV Jogi

Er kaute auf seiner Unterlippe, als er das Zimmer betrat. Es herrschte eine ziemlich merkwürdige Atmosphäre. „Ich höre auf.“ Er seufzte lautlos und lehnte sich abwartend gegen die Wand. Wenn es gut lief, würde Per sich jetzt alles von der Seele reden. Doch auch nach ein paar Minuten blieb es still zwischen ihnen, weswegen er sich von der Wand abstieß und zu dem Abwehrspieler ging. Mitfühlend legte er ihm eine Hand auf die Schulter und stellte sich neben ihn. „Überstürz nichts“, bat er ihn leise. Denn das würde er eines Tages bereuen.

POV Per

Mitfühlend legte Jogi ihm eine Hand auf die Schulter und stellte sich neben ihn. „Überstürz nichts“, bat er ihn leise. Per zog geräuschvoll die Nase hoch. "Du siehst doch, dass es nichts bringt wir laufen schon so lange dem Titel hinterher." Entschuldigend sah er ihn an. "Nichts gegen dich. Aber wir bekommen es einfach im letzten Moment immer nicht hin. Du weißt wie lange ich jetzt dabei bin und es mit probiere. Aber am Ende ist da immer die mangelnde Abwehrleistung die über unser Ausscheiden entscheidet. Und wo stehe ich, ja genau, in der Abwehr." Inzwischen hatte Per die Fäuste geballt und stützte sich auf den Fäusten auf dem Fensterbrett ab. "Und so langsam werde ich zu alt dafür." Er sah, dass Jogi etwas erwidern wollte. "Und komm mir nicht mit Miro. Der ist ein anderer Typ Mensch." Per seufzte, ging vom Fenster weg und setzte sich im Schneidersitz auf sein Bett. "Es hat doch so echt keinen Sinn mehr." Flüsterte er in die Stille.

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Re: Pers Fanfiction - Das hat doch alles keinen Sinn mehr, oder doch?!

Beitrag von Per Mertesacker am Sa 8 März 2014 - 17:04

Das Klingeln seines Handys störte die merkwürdige Atmosphäre. Per sah auf den Display. 'Clemens' leuchtete auf und das Bild eines lächelnden ehemaligen Teamkollegens dazu. Er nahm das Telefon, nickte Jogi zu und verschwand auf den Balkon, die Tür hinter sich zu ziehend. "Hey" meldete er sich als er den Anruf entgegen nahm. "Wie fühlst du dich. Und nein ich will nicht hören, wie soll es mir schon gehen ... Ich will deine ehrliche Stimmung wissen." antworte ihm Clemens Fritz. Per seufzte, Clemi kannte ihn zu gut. Er setzte sich auf den Sessel auf dem Balkon. "Ich bin dabei aufzuhören." sagte er kurz. Clemens am anderen Ende schnappte nach Luft. "Ganz?" fragte er irritiert. "Ja, ganz. Ich kann einfach nicht mehr. Es macht mich wahnsinnig. Ich kann machen, was ich will. Es klappt gar nichts mehr. Hast du das Spiel gesehen? Hast du gesehen, was da hinten bei uns abging? Entweder waren die anderen taub, oder Manu und ich waren stumm. Ich hätte jeden Einzelnen wachrütteln wollen. Ihnen ins Gesicht schlagen...", der Londoner zog geräuschvoll die Nase hoch. Plötzlich hörte er anderen Stimmen im Hintergrund bei Clemens. "Dann mach es doch jetzt einfach." hörte er eine andere wohlbekannte Stimme. Ein leichtes Lächeln stahl sich auf sein Gesicht. Er erschrak sich fast dafür. Frings natürlich, der hatte gut reden, aber er war schon immer einer der wusste, wie man mit den anderen umgehen musste. "Jetzt hör mir mal gut zu Mertesacker, wenn du jetzt das Handtuch wirfst, wird es dir verdammt leid tun, denn sonst steh ich auf der Matte und werde auf meine Art dafür sorgen, dass du nicht aufgibts." Der Lutscher hatte so seine eigene Art mit den Problemen umzugehen. Per bekam ein leichte Gänsehaut. "Torsten, ich brauch jetzt keine Drohungen von dir, echt nicht." maulte er. "Mein Lieber, ich weiß genau, was du jetzt brauchst und zwar nen verdammt festen Arschtritt." Per hörte im Hintergrund, wie Clemens das Telefon wieder an sich nahm. "Per, keine Sorge. Ich werde dafür sorgen, dass er hier bleibt." erklärte Clem. "Ich hoffe, ich bin stark genug." Per wusste aus der Vergangenheit, dass Clemens gegen Torsten eigentlich machtlos war. Das war nicht nur bei Werder so gewesen, sondern auch in der Nationalelf. Der Londoner hatte das Gefühl, dass es damals alles leichter gewesen war. Vielleicht weil er jünger war, er nicht die Verantwortung hatte. Damals war zu erst Micha der Kapitän gewesen, dann später Fips. Er und die anderen hatten eigentlich nur spielen müssen. Und nun, nun war er es, der zwar nicht direkt der Kapitän war, das war noch immer Fips, aber da er mehr und mehr im Mittelfeld spielte, hatte er hinten zusammen mit Manu das Kommando übernommen. Meistens war er es gewesen, denn Manu wusste, dass er sich darauf verlassen konnte. Doch was da gestern passiert war, hatte er sich nie ausmalen wollen. "Merte?" wurde er wieder aus seinen Gedanken gerissen. "Ach Scheiße verdammt. Ich bin zu alt, mich nimmt doch keiner der Jungspunde mehr für voll." Er hätte sich für den Gefühlsausbruch ohrfeigen können und Miro würde es machen, wenn er es mitbekommen hätte. "Sag ihm, dass er sich gleich bei Miro melden soll." hörte Per Torsten im Hintergrund krähen. 'Na super', er hätte eigentlich damit rechnen müssen, dass die Werder-Connection immer noch bestand und bestens funktionierte. "Sag ihm, dass Jogi da is, geht grad nicht." Wenn ein Werderaner einen anderen anrief, waren die anderen entweder dabei, oder es waren mehrere Handys involviert. "Das interessiert Miro herzlich wenig, der Jogi kann warten, heute ist Ausnahmezustand." gab ihm Torsten über Clemens zu verstehen. Per stöhnte theatralisch auf. Eigentlich hatte Miro recht, aber er wollte es nicht zugeben. "Mal gucken." ließ er ausrichten. "Per, du müsstest grad Torstens Blick sehen. Wenn du in Reichweite wärst, würde er dich persönlich bei Miro abliefern." lachte Clemens ins Telefon. "Au, Torsten." fluchte er kurz darauf. Per grinste. So war das schon immer. Torstens Argumente waren meist freundschaflich schlagkräftig. Er seufzte, er würde den Besuch bei Miro wohl schnell hinter sich bringen müssen. Nicht das der Pole hier gleich noch aufkreuzen würde. Jogi würde sich wundern. Überhaupt wusste Jogi teilweise nicht, was sich außerhalb der Trainings abspielte. Und das war eigentlich auch gut so. "Clemens sagst du bitte Torsten, er soll Miro sagen, dass ich mich gleich auf den Weg mache." bat er. "Mach ich, aber du meldest dich bitte nochmal, wenn du zurück bist." Per hörte wie Clemens gestikulierte und Torsten Miro bescheid gab. "Mach ich." sagte er kurz. "Und bitte Per, triff jetzt noch keine Entscheidungen, nimm dir Zeit." riet er dem Londoner. Per knurrte noch etwas unverständliches und legte dann auf.

Er kam zurück ins Zimmer und sah Jogi entschuldigend an. "Ich bin noch mal eben bei Miro. Fühl dich wie zu Hause oder wie auch immer." Joachim Löw sah seinen Abwehrriesen an. "Geh du mal, und dann reden wir später nochmal." Er sah ihn nochmal an bevor er das Zimmer verließ.

Per nahm seine Werder-Jacke aus dem Schrank, auch wenn sie schon alt war, er liebte diese Jacke einfach. Irgendwie gab sie ihm ein beruhigendes Gefühl. Er zog sie über, machte den Reißverschluss zu und ging zu Miro. Der wartete schon in der offenen Hotelzimmertür. Per musste lächeln, Miro hatte sich auch in die Jacke gekuschelt. Irgendwie war da die Welt noch in Ordnung und man flüchtete sich in die Zeit. Miro zog Per ins Zimmer und schloss die Tür. "Ich hab dir gestern gesagt, dass du nicht zu alt bist, muss ich es dir deutlicher zeigen?" fragte er ernst. "Du weißt dass ich nicht der Typ dafür bin, so wie Torsten. Aber wenn du so weiter machst, muss ich bei Torsten wohl mal Nachhilfe nehmen." nörgelte Miro. "Mirek, bitte, ich hab beschissen geschlafen, oder eher gar nicht. Ich seh im Moment einfach keinen anderen Ausweg." Miro setzte sich auf das Bett und zog Per dazu. "Per, ich weiß, aber ist denn eine Flucht ein Ausweg? Und vor allem kannst du es nicht auf das Alter schieben. Du bist noch nicht mal dreißig. Und ich bin schon weit drüber. Wenn ich diesen Schritt mit meinem Alter begründe, nehmen mir die Leute das wenigstens ab." Per riss die Augen auf. "Stopp mal Miro, versuchst du mir grad zu sagen, dass du auch aufhören willst?" Miroslav Klose schüttelte den Kopf. "Siehst du das mein ich Per, du siehst und hörst im Moment nur das Negative raus. Ich habe nur gesagt, dass mir die Leute das eher abnehmen würden, als dir. Aber ich habe nicht gesagt, dass ich aufhöre. Noch nicht." Per atmete wieder weiter. Miro hatte es schon öfter geschafft, dass ihm die Luft wegblieb, aber nie in so einer Situation. "Ich hab mich heut nacht umentschieden. Ich will es nochmal wissen, ein letztes Mal. Und außerdem, was willst du damit erreichen, wenn du nichts mehr isst? Willst du dich körperlich so schwächen, dass du sowieso nicht mehr spielen kannst? Wir beiden wissen, dass du so nicht bist. Du bist doch garantiert am Verhungern." bemerkte Miro. Per wusste, dass er Recht hatte. Miro war durch sein Alter schon immer so väterlich besorgt gewesen. Und er wusste auch, dass Miro nur Torsten und Clemens bescheid geben müsste und die beiden würden hier sein. Und er wusste, dass Torsten andere Töne anschlagen würde. Noch ehe er antworten konnte, meldete sich sein Magen. Miro lachte. "Ich kenn dich einfach zu gut. Los lass uns runter gehen, was essen." bestimmte er.

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Re: Pers Fanfiction - Das hat doch alles keinen Sinn mehr, oder doch?!

Beitrag von Per Mertesacker am Sa 8 März 2014 - 17:05

Per war Miro in den Speisesaal gefolgt. Keiner der anderen Spieler war da, was Per auch nicht weiter störte. Miroslav Klose drückte den Abwehrspieler auf einen Stuhl und holte ihm was zu essen und stellte es vor ihm hin. Misstrauisch beäugte Per das Essen. "Du kannst selber essen, ich werde dich wohl kaum füttern." gab Miro ungerührt zurück, als er den Blick bemerkte und mit einer Tasse Kaffee zurück kehrte. Per wartet, bis sich Miro gesetzt hatte. "Du machst jetzt doch weiter?" stellte er die Frage. "Ja, weißt du irgendwie warst du der Auslöser. Ich weiß nicht wie ich es sagen soll, aber ich habe irgendwie das Bedürfnis sowohl dir als auch mir zu beweisen, dass es eben nicht eine Frage des Alters ist." Per sah Miro irritiert an. "Willst du mich damit unter Druck setzen Mirek?" fragte der Londoner ernst. Ihm kam der Verdacht, dass Miro das nur deshalb machte, damit er nicht aufhörte. Miro sah ihn belustigt an. "Per, du solltest mich inzwischen so gut kennen, dass ich vorrangig für mich solche Sachen entscheide. Und du solltest dich nicht von mir beeinflussen lassen. Die Entscheidung ist dafür zu wichtig, als dass du sie von jemand anderem als von dir selber abhängig machst. Außer natürlich von deiner Familie." Per nickte. Vermutlich hatte Miro recht. "Und jetzt iss, oder soll ich dir den Fringser auf den Hals hetzen?!" Per funktelte Miro böse an und begann zu essen. "Braver Junge." gab Miro lächelnd zurück. So langsam wurde Per wieder normal, allerdings wusste Miro, dass Per zu labil war, um ihn jetzt sich selbst zu überlassen. Miro rührte in seinem Kaffee und ließ Per essen. Per merkte, wie hungrig er war und dass er sich selbst damit nur geschadet hätte. Miro war schon immer ein wirklich guter Freund gewesen. "Danke." nuschelt er mit vollen Mund. Miro lächelte. Per war nie der Typ für große Worte und Gefühlsduseleien gewesen und dieses Danke war viel mehr wert. Nach dem Per fertig war, sah er Miro an. "Sei mir nicht böse, aber ich will wieder hoch." Miro nickte. "Mach keinen Mist Langer, du weißt Torsten ist schneller hier, als dir lieb ist." Per knurrte kurz und stand auf. Miro wusste, dass er ihn immer kriegen konnte, wenn er Torsten ins Spiel brachte. "Meld dich bei Clemi." gab ihm Miro noch als Rat mit auf den Weg. "Ja Papa." murrte Per und ging wieder hoch.

In seinem Zimmer ließ er sich wieder auf das Bett fallen und rief Clemens an. "Fritz" meldete sich dieser kurz darauf. "Ist er weg?" fragte Per und meinte Torsten damit. "Ja, ist er. Er hatte noch was zu erledigen." gab Clemens zurück. "Hast du gewusst, dass Miro doch noch länger weiter macht?" fragte Per direkt. "Ja, Torsten hatte es mir vorhin erzählt, als du zu Miro bist. Find ich super. Ich glaub, er würde am liebsten mit nem großen Titel in der Tasche abtreten wollen." Per murrte leise "Will ich auch." Clemens stöhnte auf. "Man Per, dann ist es doch fast logisch, was du machen musst. Du musst einfach weiter machen. Wenn du jetzt aufhörst und ihr das nächste Mal den Titel holt, du würdest dir total in den Arsch beißen." "Weiß ich selber Fritz, ich bin mir aber eben nicht sicher, ob ich es will." Ehe Clemens antwortete, hörte Per dass Torsten wieder zurück war. Die beiden tuschelten miteinander und Clemens hatte die Hand auf das Mikrofon gelegt. "Langer, mach dir mal nen ruhigen Abend heute und dann sieht die Welt schon anders aus." Per merkte, dass Clemens irgendwas verheimlichte. "Okay mach ich." seufzte er. "Habt noch nen schönen Abend." Per meinte es ehrlich, aber er konnte es im Moment nicht so rüberbringen. Schmollend legte er auf und rollte sich auf den Rücken und starrte die Decke an. Er vermisste seine Bremer Jungs.

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Re: Pers Fanfiction - Das hat doch alles keinen Sinn mehr, oder doch?!

Beitrag von Per Mertesacker am Sa 8 März 2014 - 18:07

POV Torsten Frings/Clemens Fritz



Währenddessen wurden bei Clemens Fritz und Torsten Frings die Koffer vom Schrank geholt. "Verdammt Torsten pass doch auf." murrte Clemens, als er den Koffer von Torsten an den Kopf bekommen hatte. "Tut mir leid Kleiner." sagte er und gab Clemens einen Kuss. "Es war nicht mit Absicht." Torsten strich Clemens über den Kopf. "Wie hast du eigentlich so schnell noch die Tickets bekommen? Du warst ja nicht so lange weg." wollte der kleinere wissen. "Du wist lachen, in dem Reisebüro wo ich es zuerst versuchen wollte, war ein Ehepaar, was kurzfristig nicht mehr verreisen konnte und die hatten grade die Tickets zurück gegeben. Die nette Frau im Reisebüro hatte sich an mich erinnert. Wir hatte doch dort unseren Urlaub gebucht gehabt. Naja jedenfalls hat sie sofort mit der Fluggesellschaft telefoniert und die haben die zwei Tickets auf unsere Namen umgebucht und daher müssen wir jetzt schleunigst packen, damit es in ein paar Stunden los gehen kann." erklärte er während er seinen Koffer aufmachte und wahllos Klamotten hinein warf. "Torsten," tadelte ihn da Clemens. "Du brauchst keinen dicken Norwegerpulli. Pack statt dessen ein paar Hemden mehr ein. Ich fürchte Jogi wird es nicht mögen, wenn wir im Hawaihemd und Shorts da auftauchen. Auch wenn wir nicht mehr aktiv dazugehören, so sollten wir wenigstens noch genug Anstand zeigen." Torsten schmollte. "Manchmal bist du echt zu ordentlich." Clemens stemmte die Händen in die Hüften. "Mein lieber Freund, wenn du dich dran erinnerst, wie es aussah, als ich mal eine Woche nicht da war, dann solltest du mir dankbar sein." Clemens packte weiter und nahm ein paar von Torstens Hemden und legte sie ordentlich gefaltet in seinen Koffer. Wenigenstens würden dann ein paar nicht völlig verknittert aussehen. "Mach schon, wir müssen ja schließlich noch nach Frankfurt." trieb er Tosten an, der schon wieder in der Gegend rumstand und das Treiben von Clemens beobachtete. "Du weißt schon wie süß du aussiehst, wenn du verärgert bist?!" stellte Torsten grinsend fest. "Torsten Frings, entweder du hilfst mir jetzt weiter, oder aber du gehst raus und hörst auf, mich anzugucken. Schau lieber nach unseren Pässen und kümmer dich um Handys, Ladekabel, Kamera, Laptop und so. Ach und schick Miro ne Whatsapp und dass er Per bloß nichts sagt." Normaler Weise war es der Lutscher den Ton angab, aber heute hatte Clem das Zepter ansich gerissen und organisierte. Torsten gehorchte, wenn auch widerwillig. Und nach einer Weile hatte Clemens alles gepackt. "Torsten, kannst du bitte die Koffer runtertragen, das Taxi kommt gleich." Als sie wenig später im Taxi saßen sah Clemens auf die Uhr. "Wir sind gut in der Zeit, um 19:20 geht der Flug nach Frankfurt und dann sind wir um 4:55 in Sao Paolo".

Der Flug nach Frankfurt verlief unspektakulär und beim Umsteigen in den Flieger nach Brasilien hatten sie Zeit die Whatsapp von Miro zu lesen. Dieser schrieb, dass er sich wahnsinnig freuen würde, und mit Jogi und Olli heimlich mal besprechen würde, ob man die beiden nicht audh im Camp unterbringen könnte. Der Flug nach Sao Paulo wurde aufgerufen und Torsten und Clemens hatten 11 Stunden Zeit zum Schlafen.


Zuletzt von Per Mertesacker am So 9 März 2014 - 8:31 bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet

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Re: Pers Fanfiction - Das hat doch alles keinen Sinn mehr, oder doch?!

Beitrag von Per Mertesacker am So 9 März 2014 - 8:30

POV Miro

Als Per gegangen war, hatte Miro weiter in seinem Kaffee gerührt. Natürlich war er von der Idee von Torsten total begeistert gewesen, auf so eine Idee konnte auch nur Torsten kommen. Der Rest war da eher langsamer mit. Er grinste als er sich das Chaos bei Fritz/Frings vorstellte, das während des Kofferpackens entstehen würde. Es war schon damals so gewesen. Wenn es ans Kofferpacken ging, flogen Torstens Sachen einfach herein und Clemens packte wirklich ganz ordentlich. Da sah man eben wieder, wer die Frau in dem Haushalt mimte. Nach einer Weile bekam er die ersehnte Whatsapp und er wusste, es war Zeit Jogi zu involvieren. Ehemalige Nationalspieler waren immer gern gesehene Gäste und da man aus dem Turnier ausgeschieden war, galten die auch nicht mehr als Ablenkung. Und das Camp war groß genug, wie Miro empfand. Er trank seinen Kaffee aus und ging zum Trainer.

An der Tür klopfte Miro an und war erstaunt, dass Jogi ihm so schnell öffnete. Vermutlich hatte er schon auf ihn gewartet. "Miro komm rein." bat er seinen Stürmer. Miro folgte ihm und schloss die Tür. Er setzte sich auf das Sofa und sah Jogi prüfend an. Sein Trainer sah auch nicht wirklich gut aus. Er wusste ja von der Klausel im Vertrag, dass er aussteigen konnte. Doch irgendwie konnte und wollte sich Miro das nicht vorstellen. Und er beschloss alles auf eine Karte zu setzen. "Ich mache weiter." sagte er und sah Joachim Löw an. Überrascht sah in der Trainer an. "Ja, ich hatte ja noch nichts unterschrieben vorher und ich weiß seit heute Nacht, dass ich es nochmal wissen will."

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Re: Pers Fanfiction - Das hat doch alles keinen Sinn mehr, oder doch?!

Beitrag von Per Mertesacker am Mo 10 März 2014 - 7:22

POV Jogi


Als er die Worte von Miro vernommen hatte, dauerte es eine Weile bis er sie verarbeitet hatte. Dann lächelte er zufrieden. "Es hätte mich gerade bei dir unheimlich gewundert, wenn du aufgegeben hättest. Aber es war gut, dass du dich vorher noch nicht zu einer Unterschrift hast zwingen lassen. So hattest du die Möglichkeit in Ruhe drüber nachzudenken. Und ich weiß, dass du vom körperlichen Standpunkt aus, durchaus in der Lage bist, es nochmal anzugehen. Vom mentalen Standpunkt aus sowieso." Miro lächelte ihn dankbar an. Joachim wusste, dass es genau die Worte waren, die seinem Stürmer als Bestätigung reichten. "Aber du bist eigentlich nicht wegen dir selber hier, oder?" Als Miroslav Klose den Kopf schüttelte, fragte er weiter "Was macht unser großes Sorgenkind?" Miro grinste. "Der hat zumindest was gegessen, bläst aber noch immer Trübsal. Und darum geht es eigentlich. Torsten und Clemens sind auf dem Weg hierher." Nun war es am Trainer zu grinsen. "Ich weiß, Olli hat mir schon bescheid gesagt. Die beiden waren immerhin so schlau und haben sich bei ihm angemeldet. Geht doch nichts über högschde Disziplin. Aber ich denke, es wird dem ein oder anderen guttun. Vor allem wo Per das Pech hat, dass seine Frau nicht hier sein kann." Miro lachte. "Ja, das auf alle Fälle. Und die Gespräche und das rumblödeln in der alten Runde wird ihn bestimmt ablenken und vielleicht auch in die richtige Bahn lenken. Ich möchte dich gerne noch um was bitten Trainer." Jogi sah, wie Miro nach Worten rang. "Du willst, dass sie hier auf dem Gelände sind. Und am liebsten eines der größeren Häuschen, damit ihr da auch alle zusammen mal Platz drin habt, dass ihr auch über Nacht zusammen quatschen könnt." Der polnische Stürmer sah seinen Chef etwas überrascht an. "Miro, ich bin zwar alt, aber nicht dämlich. Und ja, ich habe das bereits mit Oliver besprochen. Das geht in Ordnung ... Aber ... Torsten und Clemens müssen beim Training mitmachen. Auch wenn wir aus dem Turnier geflogen sind, heißt das nicht, dass jetzt nur Urlaub ist. Den habt ihr, wenn wir wieder zu Hause sind. Ab jetzt ist es eben ein Trainingslager. Und die beiden können ruhig weiter was für ihre Fitness tun. Auch wenn für Clemens Sommerpause ist. Und Torsten schadet es bestimmt nicht, der kleine Bauchansatz ..."

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Re: Pers Fanfiction - Das hat doch alles keinen Sinn mehr, oder doch?!

Beitrag von Per Mertesacker am So 16 März 2014 - 7:26

POV Miro

Miro konnte über seinen Trainer nur staunen. Irgendwie wirkte Joachim Löw befreit, so als ob eine große Last von ihm gefallen war nach dem Ausscheiden. Einen wirklichen Reim konnte sich der Stürmer darauf nicht machen. "Danke Trainer, ich denke das mit dem Trainieren bekommen wir hin. Ich will aber, dass Per noch nichts davon weiß, dass die beiden auf dem Weg sind. Ich hab so überlegt, dass es Torsten sein soll, der Per überrascht. Torsten Frings hat ja immer so seine eigenen Methoden, jemanden aus der Lethargie zu holen." sagte er grinsend. Und Jogi lächelte wissend. "Ja, das ist eine gute Idee." bestätigte der Trainer. "Wenn du willst Miro, dann lass dir an der Rezeption schon mal den Schlüssel für die Hütte geben und schon mal mal gucken, was noch in die Hütte rein muss, damit es für euch in Ordnung ist." sagte der Bundestrainer und entließ damit seinen Stürmer in die Freizeit. "Danke Jogi, du bist toll." Der Bundestrainer legte ihm väterlich die Hand auf die Schulter. "Schon in Ordnung."

Miro nickte nochmal und machte sich dann auf den Weg zur Rezeption. Der Schlüssel für die Hütte war bereits in seiner Hand, als er sich den Weg zur Hütte beschreiben ließ. Es war eine der Hütten, die etwas weiter weg lag und daher von den anderen nicht einsehbar war. Olli hatte wirklich gut mitgedacht. Der Weg zum Strand war auch nur ein Katzensprung. Miro ging rüber zu der Hütte, schloss auf und sah sich um. Bis auf das technische Equipment war bereits alles vorhanden. Ein riesengroßes Sofa für gemütliche Abende, mehrere Schlafzimmer. Sah eigentlich schon gut aus. In dem Moment kam ein Angestellter, der mit Playstation und Musikanlage bepackt, die Hütte betrat. Miro griff ihm unter die Arme und der Angestellte war froh darüber, so konnte er direkt danach den Flatscreen reinbringen. Der Hotelangestellte machte ihn noch auf die kleine Küche aufmerksam und öffnete sie Kühlschranktür. Miro war selig, so hatten sie wirklich die Chance auch mal ohne den Rest der Mannschaft zu essen.

Miro dankte dem Angestellten und schloss hinter ihm die Tür zu. Er ging summend zurück ins Hotel. Es war Zeit zum Mittagessen und er wollte für die anderen da sein, wenn man ihn brauchen sollte. Per würde er später etwas zu Essen bringen, sollte er nicht selber zum Essen kommen.

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Re: Pers Fanfiction - Das hat doch alles keinen Sinn mehr, oder doch?!

Beitrag von Per Mertesacker am So 16 März 2014 - 8:12

POV Miro und Per

Per hatte sich irgendwann vom Rücken auf die Seite gedreht, die Beine angezogen und mit seinen Armen umschlungen. Wenn man ihn so von oben sah, sah er aus wie ein großes Baby. Im Moment fühlte er sich auch nicht anders. Er wollte einfach, dass andere Leute ihm die Entscheidungen wieder abnahmen. Auch wenn er erst vor kurzem gegessen hatte, meldete sich sein Magen. Seufzend entknotete er sich wieder und stand auf, kurz ging er noch ins Bad, ehe er nach unten ging.

Per kam in den Speisesaal. Es herrschte ein munteres Treiben, was Per eigentlich zuviel war, doch Miro hatte ihn schon entdeckt und so konnte er nicht einfach abhauen. Er atmete nochmal tief durch und ging dann zu Miro an den Tisch. Dieser musterte Per gründlich und grinste. "Was?" wollte Per knurrig wissen. "Du hast das Kissen noch im Gesicht." gäbe Miro zurück und musste sich zusammen reißen nicht zu lachen. Ehe Per aber wutentbrannt wieder losging, schaltete Miro um. "Setz dich hin, ich hol dir was zu essen." bestimmte er väterlich. Kurze Zeit später kam Miro mit Pers Lieblingsspeisen zurück, dann holte auch er sich etwas zu essen. Den Schokopudding ließ Miro noch bei sich stehen. Per schielte schon darauf. "Nein mein Lieber," erklärte Miro "den gibt es erst, wenn du alles aufgegessen hast." Per zog eine Schnute "Mirek." quengelte er. Doch der Stürmer blieb unerbittlich und deutete auf den Teller mit den Nudeln vor Per. "Erst aufessen." Irgendwie war er froh, dass Torsten und Clemens bald hier sein würden, dann würde es nicht alles in seiner Verantwortung sein. Ein leichtes Lächeln stahl sich auf sein Gesicht, was Per nicht verborgen blieb. "Warum grinst du so?" fragte der Abwehrriese auch direkt. "Ich freu mich, dass du von alleine zum Essen gekommen bist." erklärte sich Miro. "Aber du siehst immer noch nicht so gut aus. Lass dir sonst vom Doc mal was geben. Du hast schließlich immer noch nicht so richtig geschlafen." bemerkte der Pole fürsorglich. Per nickte, "Kommst du mit?" fragte er den älteren. Innerlich seufzte Miro auf. Per war im Moment wirklich etwas schwierig, aber Miro nickte, weil er wusste dass es schon sehr bald anders sein würde. Per aß weiter und es schmeckte ihm auch. Er schaffte es auch, den Teller leer zu Essen und bekam auch den von Miro versprochenen Schokopudding. Als Per satt war, lehnte er sich an und strich sich über den Bauch. "Das war wirklich gut." murmelte er. Miro ließ ihm ein paar Minuten ehe er den Abwehrspieler hoch zog und zu MüWo mit nahm. Der Teamarzt war vom Bundestrainer und vom Manager bereits vorgewarnt worden, dass es diesmal den ein oder anderen Patienten mehr geben würden. Daher war er nicht überrascht, als Miro mit Per auftauchte. Miro erklärte dem Arzt das Problem und kurze Zeit später hielt Per ein paar Schlaftabletten in der Hand. "Komm Langer, ich bring dich ins Bett." sagte Miro sanft. Den Ausführungen des Docs hatte er entnommen, dass die Schlaftabletten eine ziemlich lange Wirkdauer hatten. So würden, wenn alles gut lief, Torsten und Clemens schon da sein, bevor Per aufwachen würde. Schweigend machten sich die beiden auf den Weg in Pers Zimmer. Miro zog die Vorhänge zu und knipste die Nachtischlampe an. "Na, los. Mach dich bettfertig." befahl Miro, nahm Per die Tabletten aus der Hand und gab ihm sein Schlafshirt. Per verschwand ins Bad und kam kurze Zeit später in Boxershorts und Schlafshirt zurück. Per kletterte ins Bett und ließ sich von Miro zudecken. Dann hielt Miro ihm die Schlaftablette hin und Per spülte sie mit einem Glas Wasser runter. Per kuschelte sich in die Decke. "Schlaf gut Großer." sagte Miro und fuhr Per durchs Haar. "Danke Mirek. Du bist ein echter Freund." Miro lächelte sanft und ging aus dem Zimmer. Per würde den Schlaf dringend brauchen.

Miro ging zurück auf sein Zimmer und hoffte, dass Per schnell einschlafen würde und auch durch schlafen könnte. Miro merkte, dass auch er müde war, aber eher vor Anstrengung und Sorge um Per. Der Pole legte sich auf sein Bett und schaltete den Fernseher ein. Er zappte sich ein wenig durch die Programme, bis er etwas fand, mit dem er sich anfreunden konnte. Miro konzentrierte sich auf das Fernsehprogramm. Innerhalb der nächsten Stunde konnte er die Augen vor Müdigkeit kaum noch aufhalten und driftete auch in den Schlaf.

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Re: Pers Fanfiction - Das hat doch alles keinen Sinn mehr, oder doch?!

Beitrag von Per Mertesacker am So 16 März 2014 - 10:10

POV Clemens und Torsten

Müde hatte sich Clemens an Torsten gekuschelt und war sofort eingeschlafen. Torsten strich ihm sanft über den Kopf und lauschte dem gleichmäßigen Atem seines Freundes. Er konnte die Stewardess überreden, Clemens nicht zu wecken, sondern das Essen einfach nur so hinzustellen. Als sie wieder weg war, weckte Torsten ihn sanft. "Schatz, aufwachen, du verpasst sonst das essen." sagte er und streichelte Clemens zärtlich. Clemens wachte auf und streckte sich. Dabei erwischte er Torsten am Kinn. "Au, Mensch Clemens, pass doch auf." beschwerte sich dieser prompt. Clemens wurde rot und küsste die Stelle. "Es tut mir leid." sagte Clemens und pustete gegen das Kinn von Torsten. "Schon okay Kleiner." erwiderte Torsten und wuschelte ihm durchs Haar. Die beiden aßen und kuschelten sich dann wieder in ihre Sitze. Diesmal schlief auch Torsten ein. Kurz vor dem Ende des Fluges wurde er wach. Als er die Augen aufschlug, blickte er direkt in die sanften Augen von Clemens. "Na Murmeltier, ausgeschlafen." begrüßte ihn Clemens. Torsten konnte ihn nur an sich heran ziehen und küssen. Kurze Zeit später setzte die Maschine zur Landung an. Clemens umklammerte Torstens Hand. Das Starten und landen von Flugzeugen mochte Clemens nie so gern und so war er sehr froh, dass Torsten dabei war.

Nach dem Aussteigen setzten Beide ihre Sonnenbrillen auf. Auch wenn es noch sehr früh am Morgen war, aber es gab genügen Fans aus Deutschland, die auf dem Rückweg waren. Und da die beiden hier ja als Privatpersonen waren, fühlten sie sich so besser. Die beiden holten ihre Koffer und staunten nicht schlecht, als sie beim Verlassen des Flughafens bereits von einem schwarzen Van mit wohlbekannten Logo erwartet wurden. "Olli." sagte Clemens nur, bevor Torsten und er einstiegen. Es war nach wie vor von Vorteil zum Kader gehört zu haben, denn so kam man in den Genuss eines Chaffeurservice. Der Fahrer erklärte wie lange sie noch fahren würden und Torsten sah auf die Uhr, er schrieb Miro kurz dass sie auf dem Weg waren und hoffte, dass er den Stürmer nicht geweckt hatte.

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Re: Pers Fanfiction - Das hat doch alles keinen Sinn mehr, oder doch?!

Beitrag von Per Mertesacker am Sa 29 März 2014 - 17:45

POV Miro

Miro streckte sich gähnend und angelte nach seinem Telefon, das Klingeln hatte ihn geweckt. Grinsend las er die Nachricht von Torsten und Clemens. Er stand auf und stellte sich zum wachwerden unter die Dusche. Als er fertig war, zog er sich an und ging hinunter in den Frühstücksraum. So wie es aussah, war der erste der Spieler der wach war. Es waren nur ein paar Betruer anwesend. Der Pole nahm sich etwas zu frühstücken und genoss die Ruhe. Er war unheimlich gespannt, wie Per auf die beiden reagieren würde. Dümmlich grinsend summte er vor sich hin und schielte immer wieder auf das Telefon. Fünf Minuten vor der Ankunft der beiden, nahm er sich einen weiteren Kaffee und stellte sich vor den Hoteleingang und erwartete die Ankunft. Er sah den Wagen schon auf der Zufahrt zum Hotel und stellte die Kaffeetasse auf die Treppe. Keine Minute zu früh, denn schon hielt der Wagen davor und Clemens und Torsten sprangen aus dem Van. Lachend fielen sich die drei in die Arme. Miro lotste die beiden erstmal weg zu ihrer Unterkunft, denn er wollte die Überraschung nicht verderben. Nach dem sich die Beiden umgesehen hatten, verzogen sie sich zusammen mit Miro auf die kleine Terrasse vor der Hütte. "Und jetzt erzähl." forderte Torsten ihn auf. "Ich werd aus Per nicht wirklich schlau. Ich dachte wirklich, dass ich ihn soweit habe, aber irgendwie scheint bei ihm irgendwie der Funke noch nicht so ganz übergesprungen zu sein. Jogi dagegen hat sich sofort gefreut." Torsten sprang auf und wanderte über die Terrasse. "Ich habs," meinte er plötzlich und blieb vor Torsten und Clemens stehen. "Wir kidnappen ihn und werden uns hier mit ihm einschließen. Wir werden ihn schon weichklopfen." Clemens riss erschrocken die Augen auf. "Torsten?" fragte er. Aber Torsten lachte nur. "Keine Sorge, nur im äußersten Notfall wende ich körperliche Gewalt an." Clemens stöhnte entnervt auf. "Lasst uns unser Dornröschen erstmal wecken gehen und dann sehen wir mal, wie er so drauf ist." schlug Torsten vor und die drei machten sich auf den Weg. An der Rezeption ließen sie sich einen zweiten Schlüssel geben und schlichen sich in das Zimmer. Torsten warf sich auf das Bett und schlug Per auf den Hintern. Dieser fuhr aus dem Schlaf hoch und starrte Torsten entgeistert an. Als er sich etwas gefangen hat, fauchte er Torsten an. "Man Frings du Arsch." Erst dann registrierte er, wer da bei ihm mit auf dem Bett lag. "Torsten?" dann sah er sich um und entdeckte Clemens neben Miro an der Wand stehen. "Clemens?" Per schaute beide verstört an und rieb sich die Augen. Miro feixte und irgendwann konnte er sich nicht mehr vor Lachen halten und warf sich mit auf das Bett. "Man Per, dein Gesicht war einmalig." gluckste er und nun kletterte auch Clemens aufs Bett. Torsten und Clemens erzählten Per was nach dem Telefonat passiert war. "Und du wusstest davon?" fragte Per leicht vorwurfsvoll in Richtung des noch immer lachenden Miroslav. "Klar wusste ich davon." gab der nur von sich und grinste breit. "Ihr seit so blöd." schmollte Per. Torsten schnaubte verächtlich. "Komm mal wieder runter Prinzessin. Zieh dir was an und dann gehen wir raus. Du hast lange genug im Zimmer rumgehangen. Das kann ja keiner mehr mit ansehen." forderte er den Abwehrriesen. auf.

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Re: Pers Fanfiction - Das hat doch alles keinen Sinn mehr, oder doch?!

Beitrag von Per Mertesacker am So 20 Apr 2014 - 9:56

POV Per

Per war überrascht gewesen dass Thorsten und Clemens da waren. Auf der einen Art freute er sich. Aber manchmal war ihm die direkte Art von Thorsten einfach zu wider. Doch Thorsten duldete keinen Widerspruch. Per stand auf und ging ins Bad, als er die Tür geschlossen hatte rieb er sich vorsichtig über den Hintern. Thorsten hatte ziemlich hart draufgeschlagen. Er schwor im Stillen Rache. Er war zwar größer, aber Thorsten hatte irgendwie mehr Muskelmasse und damit mehr Kraft. Seufzend sah Per in den Spiegel. Er sah wirklich ziemlich fertig aus und dafür, dass sie in Brasilien waren, war anscheinend noch kein Sonnenstrahl auf seinem Gesicht erschienen. Er hielt den Kopf unter den Wasserhahn und ließ das Wasser drüber laufen. Er musste zugeben, dass es gut tat und ihm kam eine Idee, wie er zumindest kurzfristig eine kleine Rache starten konnte. Er dreht den Hahn wieder ab und ging zurück ins Zimmer. Er warf sich aufs Bett, wo noch alle anderen rumlümmelten und schüttelte wild den Kopf, so dass das Wasser aus seinen Haaren auf die anderen spritzte. "Iiiiih Per." protestierte da auch schon Clemens, der wie immer viel Wert auf sein Äußeres legte. Grinsend krabbelte Per wieder vom Bett und ging zurück ins Bad um sich weiter fertig zu machen. "Wo wollt ihr überhaupt hin?" rief er vom Bad aus. "Also ich wäre ja für ein bisschen Action am Strand." schlug Thorsten vor. Die anderen beiden stimmten ihm zu und so war es abgemacht.

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