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Just you and me

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Re: Just you and me

Beitrag von Caroline Kramer am Di 21 Okt 2014 - 22:00

„Vielen Dank. Können Sie sich diesen Unterschied erklären? Ich kann mir kaum vorstellen, dass jemand einfach das Geld unterschlagen hat.“ Sie runzelte die Stirn. Sie hatte doch überhaupt keine Ahnung von den Buchungen des DFB. Und es kam ihr falsch vor, ihn um einen intensiveren Einblick zu bitten. Nachher dachte er noch, sie wollte Informationen sammeln. Deshalb sah sie sich lediglich die Zahlen an, die er ihr anbot und legte den Kopf schief. Aber eine plausible Erklärung fand sie nicht. „Ich kann so keinen Fehler erkennen. Aber vielleicht wurde das Geld falsch einfach falsch verbucht? So ein Zahlendreher passiert doch schnell und ich habe bei meiner Aufgabe gesehen, dass die verschiedenen Bankverbindungen des DFB sehr ähnlich sind.“ Sie kam sich vor wie ein Schulmädchen, das versuchte, einem Hochschulprofessor die Mathematik zu erklären. Nachdenklich fuhr sie sich durch die Haare. Hätte sie sie am Morgen hochgesteckt, würden sie ihr jetzt nicht ständig ins Gesicht fallen. In Zukunft würde sie daran denken.

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Re: Just you and me

Beitrag von Hansi Flick am Mi 22 Okt 2014 - 17:39

„Ich kann so keinen Fehler erkennen. Aber vielleicht wurde das Geld falsch einfach falsch verbucht? So ein Zahlendreher passiert doch schnell und ich habe bei meiner Aufgabe gesehen, dass die verschiedenen Bankverbindungen des DFB sehr ähnlich sind.“ Er nickte. Das könnte natürlich sein, aber dazu müsste er sich ältere, ähnliche Überweisungen ansehen. „Ich muss ins Archiv.“ Er stand auf und heftete die Seite aus. Dann machte er den Monitor seines PCs aus. „Kommen Sie mit?“

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Re: Just you and me

Beitrag von Caroline Kramer am Mi 22 Okt 2014 - 17:48

„Ich muss ins Archiv.“ Sie nickte und trat zur Seite, damit er aufstehen konnte. Dann würde sie jetzt vermutlich zu ihrer Pause kommen. „Kommen Sie mit?“ Und der Gedanke war wieder verflogen. „Wenn Sie es wünschen, gerne“, antwortete sie und folgte ihm zur Tür. Bisher kannte sie Archive nur als staubige Kellerräume. Beim DFB erwartete sie irgendwie etwas anderes, aber sie würde sich wohl überraschen lassen müssen. „Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass jemand das Geld für private Zwecke abgezweigt hat“, erklärte sie, während sie die schier endlosen Flure entlang liefen. Als sie endlich im Archiv ankamen, musste sie schmunzeln. Auch beim DFB befand sich dieses im Keller. Herr Flick erklärte ihr, was er suchte und sie teilten sich auf. Es dauerte ein paar Minuten, bis sie das System verstand, aber dann brauchte sie die Regale nur noch überfliegen. „Da ist er ja“, lachte sie schließlich und blieb stehen. Natürlich stand der Ordner, den sie suchten, in einem der oberen Fächer. Sie streckte sich und kam doch nicht heran. „Du dämlicher…“ Fluchend zog sie sich einen Stuhl heran und kletterte hinauf. Vielleicht hätte sie sich keinen drehbaren Bürostuhl aussuchen sollen. Aber diese Erkenntnis kam ihr erst, als sie bereits das Gleichgewicht verlor.

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Re: Just you and me

Beitrag von Hansi Flick am Mi 22 Okt 2014 - 17:56

„Wenn Sie es wünschen, gerne.“ Er seufzte leise. Während er in Richtung des Archives ging, sah er immer mal wieder zu Frau Kramer. Ehrlich gesagt hätte er es lieber, wenn sie ihm auch mal widersprach. So wusste er nie, ob sie etwa wirklich wollte. Eigentlich war das nicht sein Problem. Aber sie war nun mal seine Praktikantin und da sollte er doch ein Auge auf sie haben. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand das Geld für private Zwecke abgezweigt hat.“ Er nickte. „Es macht wirklich keinen Sinn. Vor allem würden wir dem ziemlich schnell auf die Sprünge kommen. Ich kontrolliere unsere Zahlungsvorgänge immer. Aber vielleicht war das vor meiner Zeit anders und jemand erlaubt sich das erneut.“ Das würde er wohl erst herausfinden, wenn er den Ausdruck vor sich hatte. Im Archiv angekommen, schickte er sei nach links, während er sich die andere Seite ansah. Als sie sich einen Stuhl heran zog, ging er sicherheitshalber näher. Deshalb war er auch schnell bei ihr und fing sie aus, als sie fiel. „Frau Kramer“, gab er überrascht von sich. „Brechen Sie sich doch nicht gleich etwas.“ Das hätte wirklich gefährlich werden können. Lächelnd setzte er sie auf dem Boden ab. „Ich helfe Ihnen.“ Dann stellte er sich hinter sie und hob sie soweit an, dass sie die Ordner gut erreichen konnte.

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Re: Just you and me

Beitrag von Caroline Kramer am Mi 22 Okt 2014 - 18:02

Ehe sie auf dem Boden aufschlug, wurde sie aufgefangen. Mit weit aufgerissenen Augen starrte sie in das Gesicht von Herrn Flick. Ihr Herz schlug ihr bis zum Hals. Wenn er nicht da gewesen wäre… „Frau Kramer. Brechen Sie sich doch nicht gleich etwas.“ Sie konnte nichts sagen. Der Schreck hatte ihren Körper gelehnt und deshalb taumelte sie auch kurz, als er sie auf den Boden ließ. Hilfesuchend hielt sie sich an ihm fest, bis sie ihr Gleichgewicht wiedergefunden hatte. „Ich helfe Ihnen.“ Sie hatte erwartet, dass er den Ordner selbst holte, doch stattdessen hob er sie einfach hoch. Sie gab einen überraschten Laut von sich und bekam sich doch soweit unter Kontrolle, dass sie erst den Ordner ergriff. Er musste ihr Gewicht nicht länger als nötig tragen. Lächelnd drehte sie sich zu ihm. „Ich…hab ihn“, vervollständigte sie ihre Aussage nach einer kurzen Pause. Herr Flick stand viel zu nah hinter ihr und sah zu ihr hinunter. Sie schluckte. Die Gedanken von gestern Abend kamen zurück und sie verlor sich einen Moment in seinen blauen Augen.

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Re: Just you and me

Beitrag von Hansi Flick am Do 23 Okt 2014 - 18:48

Er hatte sehr deutlich gemerkt, dass sie sich noch an ihm festgehalten hatte. Aber dass schob er auf den Schockzustand, den sie offensichtlich durchlaufen hatte. Doch auch als er ihr half, schien sie das irgendwie aus dem Konzept zu bringen. „Ich...hab ihn.“ Lächelnd sah er auf die junge Frau herunter. Sie hatte einfach etwas Liebenswertes an sich. Doch dann rührte sie sich nicht mehr und er sah sie ein wenig verwirrt an. Dabei konnte er allerdings nicht sagen, dass ihm der schöne Kontrast ihrer hellen Haut zu ihren leuchtenden Augen entgangen war. Ihre dunklen Haare passten sich diesem Bild perfekt an und er blinzelte kurz, als er bemerkte, was er da eigentlich dachte. Er sollte sich schämen, ein junges Mädchen so anzustarren und so über sie zu denken. „Dann können wir ja gehen“, durchbrach er die Stille und bewegte sich doch kein Stück.

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Re: Just you and me

Beitrag von Caroline Kramer am Do 23 Okt 2014 - 18:58

Herr Flick sagte nichts und gerade war sie überaus dankbar dafür. Dieser Moment war merkwürdig, aber sie wollte ihn nicht enden lassen. Nachdenken konnte sie darüber später immer noch. Doch irgendwann war es doch vorbei. „Dann können wir ja gehen.“ Kurz machte sich Enttäuschung in ihr breit. Sie hatte sich doch nicht ernsthaft gewünscht, dass er etwas anderes sagte? Sie schüttelte innerlich den Kopf und wollte schon zurücktreten, als sie merkte, dass Herr Flick immer noch an Ort und Stelle stand. Bislang hatte sie ihn so kennengelernt, dass er nichts sagte, was er nicht auch so meinte. Deshalb verwirrte sie das gerade doch etwas. Außerdem spürte sie langsam die Wärme, die er ausstrahlte, weil er so nah bei ihr stand. Doch vermutlich bildete sie sich auch das nur ein. Sie musste dringend einen klaren Kopf bekommen. „Das können wir“, murmelte sie und wich doch erst Sekunden später zurück. Schweigend gingen sie zu seinem Büro und sie ließ seinen Blick erneut über ihn gleiten, als er sich an den Schreibtisch setzte. Wenn sie nicht aufpasste, verguckte sie sich noch in ihren Chef.

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Re: Just you and me

Beitrag von Hansi Flick am Do 23 Okt 2014 - 20:03

„Das können wir.“ Er trat einen Schritt zurück und ging dann voraus. Dieser Moment war seltsam und er musste sich seine Gedanken dringend aus dem Kopf schlagen. Er war ihr Chef und doppelt so alt. Eigentlich war er doch auch gar nicht interessiert. In zwei Wochen würden sie sich sowieso nicht wiedersehen. Doch auch im Büro spürte er ihre Blicke auf sich. Er versuchte, ruhig und gelassen zu wirken und ließ sich auf seinen Stuhl fallen. „Würden Sie mir bitte den Ordner geben?“ Er lächelte freundlich und sah sich dann die Zahlen an. Jeden Vorgang glich er mit denen am PC ab. „Sie hatten wohl Recht, Frau Kramer. Sehr gute Arbeit. Offensichtlich wurden nur die zwei Konten vertauscht.“ Er schlug den Ordner zu. „Und jetzt haben Sie sich ihre Pause wirklich verdient.“

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Re: Just you and me

Beitrag von Caroline Kramer am Do 23 Okt 2014 - 20:20

„Würden Sie mir bitte den Ordner geben?“ Sie nickte und setzte sich anschließend ihm gegenüber. Während er die Buchungen kontrollierte, spielte sie mit dem Saum ihres Blazers. Wenn er nicht fündig wurde, hatte er wohl ein ziemliches Problem. Der DFB würde sich vor Schlagzeilen nicht retten können. Nein. Das würde nicht passieren. „Sie hatten wohl Recht, Frau Kramer. Sehr gute Arbeit. Offensichtlich wurden nur die zwei Konten vertauscht.“ Sie atmete erleichtert auf. Dann gab es hoffentlich keine Konsequenzen. „Und jetzt haben Sie sich Ihre Pause wirklich verdient.“ Sie lächelte und fuhr sich durch die Haare. „Sie haben sie mindestens genauso verdient“, erwiderte sie und deutete auf den Zettel an seinem PC. „Kommen Sie doch mit“, schlug sie ihm vor und sah ihn an. Unsicher biss sie sich auf die Unterlippe. Durfte sie ihn das überhaupt fragen?

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Re: Just you and me

Beitrag von Hansi Flick am Do 23 Okt 2014 - 20:47

Er beobachtete genau, wie sie sich durch die Haare strich. Das hatte er einfach nicht verhindern können. Sie war so hübsch. „Sie haben sie mindestens genauso verdient.“ Er blinzelte kurz und folgte dann ihrer Geste. Der Zettel. Sie war so liebenswürdig. „Kommen Sie doch mit.“ Er war sichtlich überrascht. So selbstbewusst war sie ihm gegenüber noch nicht gewesen, aber es gefiel ihm und eigentlich war bei ihm gerade auch die Luft raus. „Gerne.“ Gemeinsam verließen sie also kurze Zeit später das Gebäude. „Wollen wir ein Stück durch den Park gehen?“ Nachdem sie ihm zugestimmt hatte, ging er voraus. Dabei zog er seinen Mantel noch etwas weiter zu. Es war wirklich nicht warm. Der Park wirkte allerdings beinahe etwas trostlos. Die Blätter waren von den Bäumen gefallen und es waren beinahe nur Paare unterwegs. Da passten sie wohl eher weniger rein. Doch dann kam ihm eine Idee und er sah kurz zu Frau Kramer. Direkt durfte er sie danach nicht fragen. Das würde seltsam klingen. „Sie wären jetzt sicher gerne mit Ihrem Freund hier.“

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Re: Just you and me

Beitrag von Caroline Kramer am Do 23 Okt 2014 - 20:56

„Gerne.“ Sie lächelte sofort noch eine Spur mehr. Dann hatte sie Gesellschaft und würde ihn vielleicht auch besser kennenlernen. Weil das für ihre, wenn auch kurze, Zusammenarbeit wichtig war, redete sie sich ein. Schnell hatte sie sich ihre Jacke angezogen und schlug doch den Kragen hoch, als sie aus dem Gebäude traten. Es wurde eindeutig Winter. „Wollen wir ein Stück durch den Park gehen?“ Sie nickte. Das klang vielversprechend und war bestimmt schöner, als irgendwo in einem überlaufenen Café zu sitzen. Ihr Blick wurde kurz traurig, als sie die Bäume sah. Aber es war Herbst, da durfte sie nicht erwarten, dass es noch so idyllisch war wie im Sommer. Sofort fühlte es sich noch kälter an. Sie war einfach zu empfindlich. „Sie wären jetzt sicher gerne mit Ihrem Freund hier.“ Überrascht sah sie zu Herrn Flick. Ihn hatte sie gerade völlig vergessen. Verlegen strich sie sich über den Arm. „Nein“, antwortete sie und zog ihn ein Stück an den Rand des Weges, als ein Paar mit einem Hund an ihnen vorbeigehen wollte. Warum sie so viel Platz brauchten, wusste sie auch nicht. „Also ich wäre sicher gerne mit ihm hier“, nahm sie dann seine Frage wieder auf. „Aber dafür müsste ich erst einmal einen Freund haben.“ Es war merkwürdig, mit ihrem Chef darüber zu sprechen, aber es fiel ihr leichter, als sie es erwartet hatte.

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Re: Just you and me

Beitrag von Hansi Flick am Do 23 Okt 2014 - 21:24

„Nein.“ Kopfschüttelnd sah er dem Paar nach. Wenn sie schon überall zeigen mussten, wie glücklich sie waren, mussten sie nicht auch noch den ganzen Weg blockieren. Doch so stand er auch näher bei seiner Praktikantin, der das Schauspiel auch seltsam vorzukommen schien. „Also ich wäre sicher gerne mit ihm hier. Aber dafür müsste ich erst einmal einen Freund haben.“ Er nickte verstehend. Fast konnte er ihr das nicht glauben. Sie war wunderschön und zwar etwas schüchtern, aber das machte sie nur noch liebenswerter. Er blinzelte kurz. Wieso sah er sie nochmal so lange an? Das war doch Unsinn. „Lassen Sie uns weitergehen“, murmelte er bloß und ging dann weiter mit ihr durch den Park. „Ich kann nicht verstehen, dass Sie niemanden an ihrer Seite haben“, sagte er leise und legte einem Impuls folgend kurz seine Hand auf ihren Rücken.

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Re: Just you and me

Beitrag von Caroline Kramer am Do 23 Okt 2014 - 21:37

Er nickte und sah sie so lange an, dass sie nicht wusste, wie sie sich verhalten sollte. „Lassen Sie uns weitergehen.“ Sie senkte den Blick und folgte ihm schweigend. Irgendwie hatte sie erwartet, dass er nachfragen würde. Aber sie hatte sich wohl getäuscht und war sich nicht einmal sicher, ob sie darüber erleichtert sein sollte oder nicht. „Ich kann nicht verstehen, dass Sie niemanden an Ihrer Seite haben.“ Sie lachte leise. Dann hatte sie ihn doch richtig eingeschätzt. „Ich…“ Sie hielt inne, als er seine Hand auf ihren Rücken legte. Überrascht sah sie zu ihm auf und es legte sich doch ein leichtes Lächeln auf ihre Lippen. Das war genauso angenehm wie im Archiv. „Es gab…ein paar Differenzen und eigentlich ist das auch gerade völlig unwichtig“, erklärte sie. Ihre Vergangenheit interessierte ihn sicher nicht. „Ich habe doch außerdem eine sehr nette Begleitung“, überbrückte sie die Stille, die zwischen ihnen entstand und hätte sich am liebsten erschlagen. Das zu denken, war eine Sache. Aber sie durfte so etwas doch nicht sagen. „Also…ich…Sie…ich meine…“ Unsicher sah sie zu ihm und hoffte, dass er ihr zum wiederholten Male nicht böse war.

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Re: Just you and me

Beitrag von Hansi Flick am Do 23 Okt 2014 - 21:46

Er war unheimlich erleichtert, dass sie ihn einfach anlächelte. Solche Berührungen waren gefährlich und er sollte sich zusammenreißen. „Es gab…ein paar Differenzen und eigentlich ist das auch gerade völlig unwichtig.“ Er nickte. Das kannte er selber sehr gut. „Ich habe doch außerdem eine sehr nette Begleitung.“ Einen Moment lang war er wie erstarrt. Sie konnte das wohl kaum so meinen, wie er das gerade verstehen wollte. Nein. Das bildete er sich ein. „Also…ich…Sie…ich meine…“ Er lächelte beruhigend. Hatte er es doch gewusst. „Ich verstehe sehr gut, was sie meinen.“ Er zwinkerte ihr zu und zog dann seine Hand zurück. Langsam gingen sie weiter durch den Park und mussten schließlich doch zurück ins Gebäude.

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Re: Just you and me

Beitrag von Caroline Kramer am Do 23 Okt 2014 - 22:01

„Ich verstehe sehr gut, was Sie meinen.“ Sie lächelte und seufzte leise. Ab sofort würde sie sich im Griff haben. Doch dann zog er seine Hand zurück und sofort verschwand ihr Lächeln. Sie hatte sich in den letzten Augenblicken so daran gewöhnt, dass es ihr jetzt schon fehlte. Sie musste damit aufhören. Aber wie sollte sie das können, wenn er ihr zuzwinkerte und damit so verwirrte?
„Was steht denn heute noch auf dem Programm?“, fragte sie, während sie sich ihre Jacke auszog. Nachdem er ihr die Aufgaben erklärt hatte, setzten sie sich erneut an den Schreibtisch und arbeiteten schweigend, bis sie irgendwann aus dem Fenster sah. Es war bereits dunkel. Auch Herr Flick schien das zu bemerken und scheuchte sie regelrecht aus dem Büro.
In ihrer Wohnung kam sie müde an. Es war schön gewesen, aber auch ziemlich anstrengend. Deshalb aß sie nur noch eine Kleinigkeit und fiel dann ins Bett.

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Re: Just you and me

Beitrag von Hansi Flick am Do 23 Okt 2014 - 22:10

Sie hatten ihre restliche Zeit effektiv genutzt, aber mittlerweile war er schon ziemlich müde. Als sie ihn dann ansah, schickte er sie nach Hause. Sie brauchte nicht so lange zu arbeiten wie er. Bis kurz vor Mitternacht saß er an der Korrektur der Konten und fiel Zuhause augenblicklich ins Bett. Am nächsten Morgen war er glücklicherweise pünktlich. Doch wie man ihm schon zuvor per Handy mitgeteilt hatte, durfte er sich heute persönlich um sämtliche Mails vom gestrigen Tag kümmern. Da könnte Frau Kramer ihn leider nicht begleiten und so schickte er sie zu seiner Kollegin. Sie war wirklich freundlich und würde sich gut um sie kümmern. Trotzdem konnte er bei seinen Kontrollgängen immer wieder ein Auge auf sie haben.

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Re: Just you and me

Beitrag von Caroline Kramer am Do 23 Okt 2014 - 22:22

Als sie am nächsten Tag ins Büro kam, war ihr Chef bereits dort. Aber sein Anblick bereitete ihr Sorgen. Auch wenn ihm der leichte Bartansatz ziemlich gut stand, wurden ihre Augen immer wieder auf den müden Ausdruck in seinen gelenkt. Er hatte wohl noch länger Zeit im Büro verbracht. Oder er war einfach mit seiner Frau essen gegangen. Wieso störte sie dieser Gedanke so? Sie schüttelte den Kopf.
Doch als er ihr dann erklärte, dass sie bei seiner Kollegin arbeiten würde, sank ihre Laune. Sie verstand ja, dass er das alleine erledigen musste und trotzdem hätte sie lieber an seinem Schreibtisch gesessen. Leise seufzend machte sie sich an die Arbeit und wünschte sich schon nach zwei Stunden, dass sie bald Schluss hatte. Auch wenn die Frau nett war, forderte sie viel mehr und wies sie zurecht, als sie etwas falsch aufgeschrieben hatte. „Entschuldigung“, murmelte sie kleinlaut und verzog sich wieder an ihren Platz.

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Re: Just you and me

Beitrag von Hansi Flick am Fr 24 Okt 2014 - 17:52

Das Meeting raubte ihm sämtliche Kräfte. Er saß nur noch auf seinem Stuhl und ging die Kollegen durch, mit denen er gleich sprechen müsste. Gerade ging er an Frau Kramers Arbeitsplatz vorbei, da bemerkte er, dass sie nicht da war. Irritiert sah er sich um. „Das ungeschickte Mädchen ist sich kurz die Nase pudern.“ Verwirrt drehte er sich um. Er mochte seine Angestellte nicht. Das könnte er immer wieder unterschreiben, aber sie machte ihre Arbeit gut. „Meist liegt das ja daran, dass man keine vernünftigen Anweisungen gibt.“ Er lächelte knapp und drehte sich dann zu Frau Kramers Schreibtisch.

Mittagspause im Park?

H.F.

„Seien Sie freundlich“, wies er seine Angestellte noch an und ging dann weiter. Es folgte ein Gespräch nach dem anderen und auch wenn es ihm wirklich Spaß machte, war er froh, dass er irgendwann wieder in seinem Büro saß.

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Re: Just you and me

Beitrag von Caroline Kramer am Fr 24 Okt 2014 - 18:41

Irgendwann hielt sie die ständigen Korrekturen nicht mehr aus und flüchtete auf die Toilette. Hier hatte sie wenigstens kurz ihre Ruhe. Dass er ihr ausgerechnet diese Furie vorsetzen musste…Sie wusste, dass sie kompetent war und mochte sie trotzdem nicht. Aber irgendwann musste sie wieder zurück. „Herr Flick hat eine Nachricht für Sie hinterlassen.“ Damit empfing die Frau sie und deutete auf ihren Schreibtisch. Allein bei der Erwähnung seines Namens hob sich ihre Laune. Als sie dann las, was er geschrieben hatte, musste sie lächeln. Wie schaffte er das nur? Kopfschüttelnd setzte sie sich und arbeitete weiter. Da sie ihn nicht stören wollte, würde sie ihn einfach am Mittag in seinem Büro aufsuchen. Schweigend machte sie weiter und versuchte, die Anweisungen zu befolgen und sich nicht über Sticheleien aufzuregen. Als sie schließlich auf die Uhr sah, atmete sie tief durch. „Ich mache dann Pause“, gab sie Bescheid und stand auf. Vor der Tür ihres Chefs lauschte sie kurz, bevor sie anklopfte. Als sie seine Stimme hörte, trat sie lächelnd ein. „Ich wollte Sie abholen“, erklärte sie ihr Kommen leise.

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Re: Just you and me

Beitrag von Hansi Flick am Fr 24 Okt 2014 - 20:38

Er arbeitete sich durch das ihm vorliegende Material und schien doch nur schleppend voranzukommen. Gerade wollte er sich etwas zu trinken holen, da klopfte es an der Tür. „Herein.“ Kaum hatte sich die Tür geöffnet, musste er schon lächeln. Frau Kramer hatte eine Art an sich, die ihn immer zum Schmunzeln brachte. „Ich wollte Sie abholen.“ Er nickte und griff nach der Jacke, die er am Morgen nur fahrlässig über seinen Bürostuhl gelegt hatte. „Da komme ich gerne mit.“ Mit einem Lächeln auf den Lippen verließ er mit Frau Kramer das Bürogebäude. Irgendwie freute es ihn, dass sie erneut zusammen unterwegs waren. Vielleicht würde das zu einer Regelmäßigkeit werden. „Und wie erging es Ihnen bisher?“, begann er, als sie im Park angekommen waren.

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Re: Just you and me

Beitrag von Caroline Kramer am Fr 24 Okt 2014 - 20:52

„Da komme ich gerne mit.“ Vermutlich strahlte sie viel zu sehr. Aber sie konnte einfach nicht anders. „Und wie erging es Ihnen bisher?“ Der Park kam ihr jetzt schon ziemlich vertraut vor. Gestern hatte sie ein Schild gesehen, dass auf einen See hinwies. Kurz sah sie zu ihm und schlug dann den Weg dorthin ein. Vielleicht war es dort ja ganz schön, auch wenn es schon so spät im Jahr war. „Ganz gut“, antwortete sie ausweichend und lächelte leicht. Sie durfte seine Kollegin nicht bloßstellen. Außerdem war das auch gar nicht ihre Art. „Es ist ziemlich anstrengend“, gab sie dann doch ehrlich zu. „Ich habe nicht gedacht, dass so viele Faktoren Einfluss auf den DFB haben.“

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Re: Just you and me

Beitrag von Hansi Flick am Fr 24 Okt 2014 - 21:07

„Ganz gut.“ Skeptisch sah er auf sie herab. Irgendwie war diese Formulierung nicht wirklich positiv. Aber etwas anderes hatte er auch nicht erwartet. Solche Situationen begegneten ihr allerdings auch im späteren Arbeitsleben. Daran musste sie sich gewöhnen. „Es ist ziemlich anstrengend.“ Aber er wollte gar nicht, dass jemand so mit ihr herumsprang. Sie war doch seine kleine Praktikantin. Da musste er auf sie aufpassen. „Ich habe nicht gedacht, dass so viele Faktoren Einfluss auf den DFB haben.“ Er nickte. „Das unterschätzen die Meisten.“ Damals hatte er auch erst langsam begreifen können, wie groß der Fußballverband in Wirklichkeit war. „Wenn es Ihnen zu viel wird, können Sie allerdings jederzeit zu mir kommen.“ Er lächelte und versuchte zu verstecken, dass ihm dieser Gedanke ziemlich angenehme Gefühle verpasste.

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Re: Just you and me

Beitrag von Caroline Kramer am Fr 24 Okt 2014 - 21:18

„Das unterschätzen die meisten.“ Sie lächelte. Es waren aber auch die wenigsten, die einen Einblick bekamen. Für sie selbst war es auch wie ein Traum gewesen, als sie die Zusage bekommen hatte. „Wenn es Ihnen zu viel wird, können Sie allerdings jederzeit zu mir kommen.“ Überrascht sah sie zu ihm auf. So ein Angebot hatte sie nicht erwartet. „Vielen Dank“, murmelte sie und strich sich die Haare aus dem Gesicht. Er sorgte mit jedem Wort und jeder Geste dafür, dass sie sich wohler fühlte, wenn er bei ihr war. Das durfte nicht so sein. „Aber wenn ich vielleicht eines Tages ebenfalls für den DFB arbeite, sollte ich mich so früh wie möglich daran gewöhnen“, fuhr sie fort. Eine wohlige Wärme machte sich in ihr breit. In Gedanken hatte sie bereits ein eigenes Büro, das direkt an seines grenzte und… Sie musste dringend damit aufhören.

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Re: Just you and me

Beitrag von Hansi Flick am Fr 24 Okt 2014 - 21:31

„Vielen Dank.“ Er machte sich vermutlich lächerlich mit seinen Aussagen. Immerhin hielt sie ihn definitiv für ihren Chef und dabei musste es auch bleiben. „Aber wenn ich vielleicht eines Tages ebenfalls für den DFB arbeite, sollte ich mich so früh wie möglich daran gewöhnen.“ Er lächelte. Wenn sie allerdings noch länger als zwei Wochen vor seiner Nase herumtanzen würde, könnte er sich ernsthaft nicht konzentrieren. Er schaffte ja jetzt schon viel weniger als er eigentlich wollte. Aber das lag nicht an ihr. Es war einfach wieder etwas viel auf einmal und er müsste am Wochenende garantiert Überstunden machen. „So kompetente Mitarbeiterinnen wie Sie können wir immer gut gebrauchen.“ Innerlich verzog er das Gesicht. Das klang, als wollte er sich bei ihr einschleimen, auch wenn er seine Worte genauso meinte. Er räusperte sich. „Wir sollten zurückgehen. Die Pause ist gleich vorbei.“

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Re: Just you and me

Beitrag von Caroline Kramer am Fr 24 Okt 2014 - 21:51

„So kompetente Mitarbeiterinnen wie Sie können wir immer gut gebrauchen.“ Sie spürte, dass sie errötete und wandte den Blick ab. „Sie machen mich ganz verlegen.“ Er konnte das doch nach zwei Tagen noch gar nicht beurteilen. Zumal sie am ersten Tag nur Begleitung gewesen war und heute unter jemand völlig anderem gearbeitet hatte. „Wir sollten zurückgehen. Die Pause ist gleich vorbei.“ Sie runzelte die Stirn. Sie hatte doch nur die Wahrheit gesagt. Wieso hatte sie trotzdem das Gefühl, dass es die falschen Worte gewesen waren? Aber wie sie ihn darauf ansprechen konnte, wusste sie auch nicht. Deshalb nickte sie und folgte ihm zurück. „Haben Sie denn heute noch viele Termine?“ Vielleicht erfuhr sie so, ob sie noch länger mit seiner Kollegin arbeiten musste. Direkt durfte sie ihn das jedenfalls nicht fragen.

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