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Sommer in Marseille

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Re: Sommer in Marseille

Beitrag von Per Mertesacker am Mo 2 Jun 2014 - 16:14

„Du bist ein Mistkerl.“ beschwerte sich Helana noch ehe sie auf den Kuss einging. Dann zog sie ihn mit. Überrascht stützte er sich links und rechts von ihr ab, um nicht direkt mit seinem ganzen Gewicht auf ihr zu landen. Er küsste sie erneut, ehe er sich sanft an sie kuschelte. "Es ist so schön mit dir." murmelte er und fuhr mit der Hand durch ihr Haar.

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Re: Sommer in Marseille

Beitrag von Helena de Chevallier am Mo 2 Jun 2014 - 16:29

Dass er sich so abrupt neben ihr abstützt, hatte sie nicht erwartet. Aber sie fühlte sich nicht eingeengt. Eigentlich fühlte sie sich ihm nur noch näher. „Es ist so schön mit dir“, lächelte er, nachdem er noch näher zu ihr gekommen war und strich jetzt durch ihre Haare. Genießerisch schloss sie die Augen und strich mit ihren Händen über seinen Rücken. „Du bist süß“, schmunzelte sie und hauchte ihm einen Kuss auf die Wange. Doch dann kam ihr ein unschöner Gedanke. „Per, wann musst du wieder ins Hotel zurück?“

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Re: Sommer in Marseille

Beitrag von Per Mertesacker am Mo 2 Jun 2014 - 16:42

Die Berührung ihrer Hände auf seinem Rücken war so sanft und voller Zärtlichkeit, er musste sich wirklich zusammenreißen nicht zu schnurren. „Du bist süß“, schmunzelte sie und hauchte ihm einen Kuss auf die Wange. „Per, wann musst du wieder ins Hotel zurück?“ Per sah sie treuherzig an. "So lange Miro noch nicht Alarm schlägt, hab ich noch Zeit." Ihm fiel der Karton mit den Petit Fours ein und er entdeckte ihn in Reichweite seiner Arme. Per zog den Karton etwas näher an sich heran und holte eines heraus. "Augen zu." bat er und als sie seinem Wunsch nachkam hielt er ihr das kleine süße Stückchen vor den Mund. "Und jetzt, Mund auf bitte." forderte er und als sie den Mund öffnete schob er es ihr in den Mund. "Und jetzt Augen zu und genießen."

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Re: Sommer in Marseille

Beitrag von Helena de Chevallier am Mo 2 Jun 2014 - 16:52

„Solange Miro noch nicht Alarm schlägt, hab ich noch Zeit.“ Das klang gut. Dann hätten sie vielleicht noch ein bisschen Zeit für sich. „Augen zu.“ Etwas irritiert sah sie ihn an. Aber dann dachte sie wieder an die Falten und folgte lächelnd seiner Aufforderung. „Und jetzt, Mund auf bitte.“ Immer noch war sie skeptisch, aber sie ließ es zu, dass er ihr etwas Kleines in den Mund steckte. „Und jetzt Augen zu und genießen.“ Sie ließ die Augen weiterhin geschlossen und genoss das süßlich schmeckende Stück, das langsam auf ihrer Zunge zerging. „Wirklich lecker“, hauchte sie und öffnete langsam ihre Augen. „Wie du“, fügte sie hinzu und hauchte ihm einen Kuss auf die Lippen.

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Re: Sommer in Marseille

Beitrag von Per Mertesacker am Mo 2 Jun 2014 - 17:08

„Wirklich lecker“, hauchte sie und öffnete langsam ihre Augen. „Wie du“, fügte sie hinzu und hauchte ihm einen Kuss auf die Lippen. Per war glücklich, dass die Petit Fours gut ankamen und der Kuss von Helena war eine tolle Belohnung. "Danke für das Kompliment." Er fütterte sie noch ein bisschen weiter und immer wenn sie den Mund geschlossen hatte, küsste er sie sanft.

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Re: Sommer in Marseille

Beitrag von Helena de Chevallier am Mo 2 Jun 2014 - 17:39

„Danke für das Kompliment.“ Irgendwie machte sie das hier schon ein wenig verlegen. Sie war wohl einfach nicht so geübt wie er. Eine Weile fuhren sie noch so fort, bis sie schließlich nicht mehr konnte und ihm einige der kleinen Süßigkeiten in den Mund steckte. Danach blieb sie lächelnd unter ihm liegen und sah ihn einfach nur an. Sie beide waren schon irgendwie ungewöhnlich. Der Altersunterschied war auf jeden Fall da, aber sie spürte ihn gerade überhaupt nicht.

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Re: Sommer in Marseille

Beitrag von Per Mertesacker am Di 3 Jun 2014 - 13:17

In der Zwischenzeit im Mannschaftshotel. Miro war gerade mit dem Abendessen fertig und war gerade im Begriff zu gehen, als er aufgehalten wurde. "Miro." hörte er die Stimme von Jürgen und er drehte sich zu ihm um. "Ja?" wollte er wissen. "Wo ist Per?" Miro hatte es ja geahnt. "Der ist in seinem Zimmer und erholt sich." Jürgen musterte Miro noch aber ließ es erstmal noch mehr nachzufragen. Vielleicht war es ja wirklich so. Am Abend war Freizeit und die Spieler eroberten die Kicker, die Billardtische und die Tischtennisplatten. Jürgen ließ seinen Blick über die Spieler wandern, doch er fand Per auch jetzt nicht. Er ging zu Miro und tippte ihm auf die Schulter. "Miro, auf ein Wort." Miro folgte dem Trainer in eine ruhige Ecke. "Was ist mit Per, warum beteiligt er sich nicht an den Aktivitäten?" Miro zuckte mit den Schultern. "Vermutlich schläft er noch immer." murmelte Miro und sah zu Poldi der schon am Kicker wartete. "Kann ich jetzt wieder?" Wollt er wissen und Jürgen nickte. Er machte sich so seine Gedanken und verließ den Gemeinschaftsraum. Er stieg die Treppen nach oben und klopfte an Pers Zimmertür. "Per. Mach auf, wir müssen reden." Er klopfte wieder und auch lauter. Nach einer Weile gab er es auf und ging wieder hinunter. Er ging erneut zu Miro und zog ihn vom Kicker. "Wenn du mir nicht augenblicklich sagst, wo Per ist, wirst du in den nächsten Tagen die Vorzüge der Ersatzbank kennenlernen." fauchte Jürgen den Stürmer an. Miro überlegte. "Vielleicht ist er im Bad und hat dich nicht gehört. "Miroslav Klose, verarschen kann ich mich alleine. Ich war gerade oben. Und da ist er definitiv nicht. Also, wo ist er. Und eins lass dir gesagt sein, noch ein Versuch und du bist wirklich draußen." Miro seufzte, er wollte seine Karriere auch nicht riskieren. "Er ist nicht da." murmelte er leise. "Wie bitte? Kannst du das noch mal wieder holen?" knurrte Jürgen. "Er ist nicht da." sagte Miro etwas lauter. Jürgen schnaubte. "Wehe du sagst ihm, dass er aufgeflogen ist. Und jetzt verschwinde." fuhr er den Stürmer an. Miro ging zurück zu Lukas, der natürlich gleich alles wissen wollte, denn die Gesichter von Miro und Jürgem sprachen Bände. Miro schüttelte den Kopf und wartete, dass Jürgen den Raum verließ. Dann zog er sein Handy aus der Tasche und schickte eine SMS an Per.


Langer, Alarmstufe Rot. Du bist total am Arsch. Er hat mich geknackt. Sorry, aber ich wollte gerne noch ein wenig länger spielen. Sieh zu, dass du zurückkommst und versuch möglichst ungesehen reinzukommen. Diese SMS solltest du eigentlich auch gar nicht haben. Lösch sie bitte, wenn du sie gelesen hast.
Hope to cu soon.


Er steckte das Telefon wieder in die Tasche und zog Lukas mit sich und erklärte ihm in Kurzfassung was passiert war.

Es war so schön, Helena einfach nur anzublicken und sich in ihren Augen zu verlieren. Als plötzlich sein Telefon auf dem Tisch vibrierte. Per murrte unzufrieden, aber er wusste, dass es nur Miro sein konnte. Er angelte nach dem Telefon, während er sie küsste. Dann drehte er den Kopf und las die SMS. "Scheiße!" entfuhr es ihm.

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Re: Sommer in Marseille

Beitrag von Helena de Chevallier am Mi 11 Jun 2014 - 22:34

Sie hatte bemerkt, dass er plötzlich ziemlich unruhig geworden war und sah ihn nun etwas verwirrt an. „Scheiße.“ Tadelnd sah sie ihn an. Selbst sie wusste, dass man das nicht sagte. „Was ist denn passiert?“ Vermutlich hatte es etwas mit der Mannschaft zu tun oder Jürgen war ausgeflippt oder...Es gab so viele Möglichkeiten. Deswegen sah sie ihn einfach nur abwartend an und hoffte, dass es nicht allzu schlimm war.

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Re: Sommer in Marseille

Beitrag von Per Mertesacker am Do 12 Jun 2014 - 7:03

Was ist denn passiert?“ Helena ihn. Seufzend hielt er ihr die Nachricht hin, damit sie sie selber lesen konnte. Er wartete bis sie fertig war und sah sie traurig an. "Ich glaub, ich sollte dann wirklich mal gehen." murmelte er leise. "Auch wenn ich es nicht will. Und vor allem jetzt nicht." Per hatte bei Lesen der Nachricht sämtliche Horrorszenarien in seinem Kopf durchlaufen lassen. Die Kapitänsbinde würde er vermutlich umgehend los sein und was Jürgen sonst noch für Ideen hatte, da gab es eindeutig genug Möglichkeiten. Seine größte Angst war es jedoch, dass er nach Hause geschickt werden würde. Denn bis 24 Stunden vor dem ersten Spiel, konnten die Trainer noch jemanden nach Hause schicken und einen Ersatz nachnominieren. Und das wäre wirklich übel. Zudem hatte er sich vermutlich bereits seine Chancen auf weitere Nominierungen verbaut. Wie ein Häufchen Elend saß er einfach nur da.

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Re: Sommer in Marseille

Beitrag von Helena de Chevallier am Do 12 Jun 2014 - 9:27

Er reichte ihr sein Hand. Stirnrunzelnd sah sie den Spieler an. Sie konnte sich nicht vorstellen, dass Herr Klopp wirklich so schrecklich. „Ich glaub, ich sollte dann wirklich mal gehen. Auch wenn ich es nicht will. Und vor allem jetzt nicht.“ Sie stand auf und schnappte sich ebenfalls ihre Jacke. „Wenn er dich wirklich nach Hause schicken will, dann werde ich das nicht einfach so mitansehen. Sie sah ihm an, dass er noch etwas sagen wollte, aber das unterband sie schnell. „Widersprich mir jetzt nicht.“ Sie brauchten nicht lange bis zum Mannschaftshotel und da der Bundestrainer bereits in der Lobby saß, schickte sie Per ein Stück zur Seite. Zuerst würde sie mit ihm sprechen. Zwei wütenden Männer aufeinandertreffen zu lassen, war nie eine gute Idee. „Herr Klopp, dürfte ich Sie kurz sprechen?“, begann sie freundlich.

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Re: Sommer in Marseille

Beitrag von Jürgen Klopp am Do 12 Jun 2014 - 10:10

„Herr Klopp, dürfte ich Sie kurz sprechen?“ Er seufzte. Selbst die paar Minuten, die er in der Lobby gewartet hatte, hatten nicht dazu beigetragen, dass er sich beruhigte. Per war einer seiner verlässlichsten Spieler. Gerade ihm hätte er mehr Verantwortungsbewusstsein zugetraut. Doch scheinbar konnte er sich auch in ihm täuschen. Und jetzt schickte er auch noch seine kleine Freundin vor, die schon einmal hier im Hotel gewesen war. Aber gut, er würde sich zumindest anhören, was sie zu sagen hatte. „Ja“, antwortete er und nickte auf den Sessel auf der anderen Seite. „Sie wollen mir sicher erklären, warum Per nicht im Hotel war?“

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Re: Sommer in Marseille

Beitrag von Helena de Chevallier am Do 12 Jun 2014 - 10:52

„Ja. Sie wollen mir sicher erklären, warum Per nicht im Hotel war?“ Sie setzte sich in den Sessel ihm gegenüber und nickte dann. „Ja, das möchte ich.“ Nachdem sie innerlich tief durchgeatmet hatte, erwiderte sie seinen immer noch sehr strengen Blick. „Zuerst mal, Per war zufällig in Marseille unterwegs und durch den Regenschauer wollte ich Ihren Spieler sicher nicht zurückschicken. Es ist in unserer beider Interesse, dass er nicht krank wird.“ Sie versuchte sich wirklich höflich auszudrücken, obwohl sie manchmal wirklich überlegen musste, wie sie ihre Gedanken formulierte. „Ich verstehe, dass Per hier seine Arbeit machen muss. Der Meinung bin ich auch. Aber glauben Sie nicht, dass gerade die Frauen ein wichtiger Rückhalt für Ihre Spieler sind. Denken Sie bloß an Ihre eigene Frau.“

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Re: Sommer in Marseille

Beitrag von Jürgen Klopp am Do 12 Jun 2014 - 11:36

„Ja, das möchte ich.“ Er nickte. Nichts anderes hatte er erwartet. „Zuerst mal, Per war zufällig in Marseille unterwegs und durch den Regenschauer wollte ich Ihren Spieler sicher nicht zurückschicken. Es ist in unserer beider Interesse, dass er nicht krank wird.“ Er war überrascht, wie formell sie sprach. Als wenn sie hier eine hochoffizielle Verhandlung hätten. Aber gut, Höflichkeit schadete nie. „Ich verstehe, dass Per hier seine Arbeit machen muss. Der Meinung bin ich auch. Aber glauben Sie nicht, dass gerade die Frauen ein wichtiger Rückhalt für Ihre Spieler sind? Denken Sie bloß an Ihre eigene Frau.“ Er seufzte. Das eine hatte mit dem anderen überhaupt nichts zu tun. „Also erstmal…Natürlich will ich nicht, dass Spieler erkranken. Aber es hätte genug Möglichkeiten gegeben. Es gibt auch in Marseille etwas, das sich Taxi nennt. Und wenn das schon nicht geht, hätte man wenigstens Bescheid geben können.“ Das war einfach Fakt. Wenn Miro nichts gesagt hätte, hätten sie im Zweifelsfall die Polizei informieren müssen, dass jemand verschwunden war. Das hätte zu unschönen Schlagzeilen geführt und wäre für alle unangenehm gewesen. „Ihr jungen Leute seid dauerhaft am Handy. Da ist eine kleine SMS wohl kaum zu viel verlangt.“ Warum sie die Spielerfrauen ansprach, wusste er nicht. Aber auch da hatte er eine klare Meinung. „Ich wusste nicht, dass Sie und Per sich so nah stehen. Aber es gibt nicht umsonst unsere Familientage. Aber es kann nicht sein, dass alle Spieler tagtäglich zwischen ihrem Hotel und dem der Familien hin und her laufen. Sie müssen arbeiten. Ich wette, in Ihrem Job können Sie auch nicht alle fünf Minuten Ihren Freund anrufen, auch wenn er ihnen ein noch so großer Rückhalt ist.“ Er hatte sie die gesamte Zeit über ernst angesehen. Und er freute sich schon tierisch darauf, das alles auch Per nochmal vorbeten zu müssen.

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Re: Sommer in Marseille

Beitrag von Helena de Chevallier am Do 12 Jun 2014 - 11:44

„Also erstmal…Natürlich will ich nicht, dass Spieler erkranken. Aber es hätte genug Möglichkeiten gegeben. Es gibt auch in Marseille etwas, das sich Taxi nennt. Und wenn das schon nicht geht, hätte man wenigstens Bescheid geben können.“ Sie verdrehte die Augen. „Ihr jungen Leute seid dauerhaft am Handy. Da ist eine kleine SMS wohl kaum zu viel verlangt.“ Ihre Augen verengten sich. Was wollte er denn damit sagen? Das klang so unglaublich abwertend. „Ich wusste nicht, dass Sie und Per sich so nah stehen. Aber es gibt nicht umsonst unsere Familientage. Aber es kann nicht sein, dass alle Spieler tagtäglich zwischen ihrem Hotel und dem der Familien hin und her laufen. Sie müssen arbeiten. Ich wette, in Ihrem Job können Sie auch nicht alle fünf Minuten Ihren Freund anrufen, auch wenn er ihnen ein noch so großer Rückhalt ist.“ Sie schüttelte bloß den Kopf. „Tja, wenn diese Familientage einmal während der EM so befriedigend wären, würden ihre Spieler wohl kaum abhauen.“ Sie konnte es nicht ändern, dass sie überhaupt nicht mehr höflich klang. Er hatte sie ja auch so abwertend angesehen. „Natürlich kann ich meinen Freund nicht alle fünf Minuten anrufen, aber mein Job ist auch irgendwann zu ende. Es würde niemandem ihrer Spieler schaden, wenn Sie ihnen mehr Freiraum ließen. Aber dafür haben wohl wieder nur die jungen Leute, wie Sie sie so gerne bezeichnen, Verständnis. Ich kann Ihnen auch nur eins sagen. Ich werde mich sicher nicht von Per fernhalten, denn Sie haben nicht das Recht, mir zu verbieten meinen Freund zu sehen.“

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Re: Sommer in Marseille

Beitrag von Jürgen Klopp am Do 12 Jun 2014 - 11:55

„Tja, wenn diese Familientage einmal während der EM so befriedigend wären, würde Ihre Spieler wohl kaum abhauen.“ Er schüttelte den Kopf. Sie war noch ein Kind. Keine Ahnung, wie viel Arbeit hinter diesem Turnier steckte. „Natürlich kann ich meinen Freund nicht alle fünf Minuten anrufen, aber mein Job ist auch irgendwann zu ende. Es würde niemandem ihrer Spieler schaden, wenn Sie ihnen mehr Freiraum ließen. Aber dafür haben wohl wieder nur die jungen Leute, wie Sie sie so gerne bezeichnen, Verständnis. Ich kann Ihnen auch nur eins sagen. Ich werde mich sicher nicht von Per fernhalten, denn Sie haben nicht das Recht, mir zu verbieten meinen Freund zu sehen.“ Er musste sich zusammenreißen, um sich nicht zu zu heftigen Worten hinreißen zu lassen. „Wenn Sie das so sehen, bitte. Aber dann müssen Sie auch mit den Konsequenzen leben. Ist Per nochmals außerhalb de Hotels, ohne dass es einen offiziellen freien Tag gab, war es das mit der EM für ihn. Aber für Sie ist das vermutlich einfacher, weil Sie ihn dann 24 Stunden am Tag um sich haben können. Und dass das Hotel für Spielerfrauen tabu ist, muss ich Ihnen hoffentlich nicht noch einmal sagen.“ Damit war das Thema für ihn beendet. Anfangs hatte er ja noch gedacht, sie könnten das vernünftig klären. Aber das hatte sich in den letzten Minuten eindeutig geändert.

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Re: Sommer in Marseille

Beitrag von Helena de Chevallier am Do 12 Jun 2014 - 12:05

„Wenn Sie das so sehen, bitte. Aber dann müssen Sie auch mit den Konsequenzen leben. Ist Per nochmals außerhalb de Hotels, ohne dass es einen offiziellen freien Tag gab, war es das mit der EM für ihn. Aber für Sie ist das vermutlich einfacher, weil Sie ihn dann 24 Stunden am Tag um sich haben können. Und dass das Hotel für Spielerfrauen tabu ist, muss ich Ihnen hoffentlich nicht noch einmal sagen.“ Sie wurde immer wütender und dann fiel ihr eine Sache ein, die ihr doch weiterhelfen könnte. „Sie sind so eiskalt. Das habe ich wirklich noch nie erlebt.“ Schnell war sie aufgestanden und hatte glücklicherweise das Glas Wasser vor ihm entdeckt. Nachdem er das Wasser im Gesicht hatte, war er wenigstens kurz ruhig. „Außerdem redet man so nicht mit einer Frau. Kein Wunder, dass sie keine haben.“

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Re: Sommer in Marseille

Beitrag von Jürgen Klopp am Do 12 Jun 2014 - 12:21

„Sie sind so eiskalt. Das habe ich wirklich noch nie erlebt.“ Er wollte antworten und spürte doch nur das Wasser, das sie ihm entgegen kippte. „Außerdem redet man so nicht mit einer Frau. Kein Wunder, dass Sie keine haben.“ Sein Blick verfinsterte sich. Wie konnte sie sich solche Äußerungen herausnehmen? „Wenn man keine Ahnung hat, soll man einfach mal den Mund halten“, zischte er und fuhr sich über das Gesicht. „Es wundert mich, dass Per an Ihnen Gefallen findet, aber jedem das Seine. Und ich habe auch nichts mehr zu sagen. Sie wissen, welche Konsequenzen ein erneuter Fehltritt nach sich zieht.“ Damit drehte er sich um und ging in sein Zimmer. Er wusste, dass sie dem Spieler sofort unter die Nase reiben würde, was er für ein Idiot war. Doch es war ihm egal. Wenn sie dabei war, würde er bestimmt nicht mit Per reden.

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Re: Sommer in Marseille

Beitrag von Helena de Chevallier am Do 12 Jun 2014 - 12:46

„Wenn man keine Ahnung hat, soll man einfach mal den Mund halten.“ Das traf haargenau auf ihn zu. „Es wundert mich, dass Per an Ihnen Gefallen findet, aber jedem das Seine. Und ich habe auch nichts mehr zu sagen. Sie wissen, welche Konsequenzen ein erneuter Fehltritt nach sich zieht.“ Sie war so wütend. Mit ihm konnte man gar nicht reden. Ohne sich von Per zu verabschieden, verließ sie das Hotel. Per durfte das Hotel nicht verlassen, aber das hieß nicht, dass sie es nicht betreten durfte.

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Re: Sommer in Marseille

Beitrag von Per Mertesacker am Do 12 Jun 2014 - 21:16

Per hatte sich gewundert warum Helena ihn beseite geschoben hatte. Die Unterhaltung zwischen Jürgen und ihr begann leise und steigerte dann die Lautstärke. Was er hörte ließ ihn teilweise lächeln "Ich werde mich sicher nicht von Per fernhalten, denn Sie haben nicht das Recht, mir zu verbieten meinen Freund zu sehen.“ Doch die Diskussion ging weiter. Seufzend hatte er überlegt, ob er eingreifen sollte. Doch dann ging Jürgen nach oben und Helena ging ohne sich von ihm zu verabschieden. 'Verdammt! Jürgen hat mir gerade ernsthaft eine Beziehung kaputt gemacht, vor allem wo sie gerade erst anfing.' Er schlug mit der Faust gegen eine Säule in der Lobby und holte dann sein Handy aus der Tasche und schrieb eine Nachricht an Helena.

Danke dass du dich so für mich eingesetzt hast. Und ja, ich möchte natürlich dein Freund sein. Auch wenn wir es vorher noch gar nicht so ausgesprochen haben. :-* Ich vermisse dich unglaublich. Es war schön bei dir. Ich versuche mal mein Glück und schleiche mich mal nach oben. Ich hoffe mal, dass wir seeeeeeehr bald einen Familientag bekommen und ich den auch erleben kann. Ich hab dich seeeehr seeeeehr lieb. :-*

Per drückte auf senden und steckte das Telefon in die Hosentasche zurück und schlich leise die Treppe nach oben.


Zuletzt von Per Mertesacker am So 15 Jun 2014 - 10:51 bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet

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Re: Sommer in Marseille

Beitrag von Helena de Chevallier am So 15 Jun 2014 - 10:39

Sie hatte wütend die Tür zugeschlagen und sich auf das Sofa fallen. Das war doch der letzte Mist. Dieser Trainer war wirklich unglaublich. Er schien sich für so toll zu halten. Mit welchem Recht konnte man den Spielern den Umgang zu ihren Familien und Freunden verbieten? Sie verstand es einfach nicht. Pers SMS las sie nur nebenbei. Dass sie jetzt zusammen sein sollten, ging ihr beinahe selbst zu schnell, auch wenn sie es ausgesprochen hatte. Vielleicht sollte sie da mal ein bisschen zurückrudern.

Hey,
ich habe das eigentlich nur gesagt, weil Herr Klopp so unerbittlich war. Vielleicht reden wir da nochmal persönlich drüber? Wenn wir uns dann wiedersehen...Ich finde das gerade einfach nur schrecklich und es tut mir weh, dass dieser Trainer sich anscheinend überhaupt nicht darum schert, wie es seinen Spielern privat geht.
Ich hab dich auch lieb..


Sie sah auf den Tisch. Da standen noch ihre Becher und die Verpackung mit den kleinen Süßigkeiten. Es waren noch einige dort, die sie sich frustriert in den Mund schob. Das war doch alles komplett daneben.

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Re: Sommer in Marseille

Beitrag von Per Mertesacker am So 15 Jun 2014 - 11:00

Während er die Treppen hochschlich, vibrierte sein Telefon. Es kam ihm vor, als wäre es unglaublich laut, so dass es jeder hören würde. Er las die SMS von Helena und war irgendwie enttäuscht. Er ließ sich traurig die Wand im Hotelflur herunter gleiten. 'Also nur wegen Jürgen.' dachte er. Jürgen war einfach an allem schuld. Privates Liebesglück gönnte er ihnen scheinbar wirklich nicht. Per wurde wütend, rappelte sich wieder auf und stürmte in sein Zimmer, wo er die Tür schwungvoll ins Schloss warf. Es war eines der Hotels, wo die Türen nicht abbremsten wenn man sie zuwarf. Krachend fiel die Tür ins Schloss und Per warf sich aufs Bett.

Es dauerte nicht lang und es trommelte an seiner Tür. "Mertesacker, mach sofort die Tür auf." hörte er eine Stimme sagen, die er gerade jetzt nicht unbedingt brauchte. Per krabbelte aus dem Bett und lehnte sich mit dem Rücken an die Tür. "Was willst du?" Er hörte wie auf der anderen Seite der Tür scharf Luft eingesogen wurde. "Das fragst du jetzt nicht wirklich, oder. Entweder du öffnest diese Tür bevor ich bis zehn gezählt hab, oder ich melde der FIFA deine Abreise. Du hast also die Wahl." Per grummelte, dass war definitiv nicht mehr fair und viel Zeit zum Überlegen hatte er nicht.

Da Miro sein Zimmer genau gegenüber von Per hatte, wusste er dass der Lange zurück war und vermutlich angepasst worden war. Allerdings hatte er vorher bereits eine Tür am Anfang des Flures aufgehen gehört. Er war sich nur nicht sicher gewesen, ob die auch wieder zugegangen war. Aber das was sich jetzt abspielte, ließ ihn davon ausgehen, dass die Tür nicht zu war. Jürgen trommelte an Pers Tür und da er nur hören konnte was Jürgen sagte, vermutete Miro, dass sich Per entweder in Schweigen hüllte oder Antworten gab, die nicht in Jürgens Interesse waren. Seufzend schrieb er eine SMS an Per, während Jürgen bereits anfing zu zählen.

Langer, mach bitte diese verdammte Tür auf und lass ihn rein. Mach es bitte nicht noch schlimmer. Ich mach nachher auch die Kummerkasten-Tante. Bitte Großer, wir alten Hasen brauchen dich. Ach und denk dran lösch die andere Nachricht ;-)

Per hatte das Telefon vorher auf lautlos gestellt gehabt, und so vibrierte es nur, er las während vor der Tür Jürgen bereits bei vier angekommen war. Vermutlich hatte der ältere mal wieder recht. Als Per mit dem Lesen fertig war, war Jürgen bereits bei 7 und Per musste die SMS noch löschen.

Miro drehte fast durch hinter seiner Tür. Per ließ den Countdown nicht wirklich verstreichen?! Inständig hoffte und betete er, dass er es rechtzeitig schaffte. Als Jürgen bei 9 war, hörte Miro, wie der Schlüssel im Schloss gedreht wurde und er seufzte.

Jürgen hielt sich nicht mit einer Vorrede auf, schob Per aus dem Weg und ging direkt ins Zimmer. "Ich hatte eigentlich nicht vorgehabt, das heute noch zu diskutieren, aber dein kindisches Verhalten lässt mir keine andere Wahl." Per schaffte es gerade noch die Tür zu schließen ehe Jürgen bereits anfing. Er legte sich in seinem Bett auf den Rücken und ließ Jürgen reden. So hatte er es auch als Kind gemacht, wenn er wusste, dass die Schimpftiraden seiner Eltern mal wieder länger dauerten. Nur das wusste zum Glück Jürgen nicht. "Ich hatte eigentlich gedacht, dass es allen klar ist, warum wir hier in Marseille sind. Das hier ist keine Klassenfahrt und auch kein Trainingslager. Wir wollen uns hier den Turniersieg erarbeiten. Ja richtig, erarbeiten. Das ist kein Spaziergang, kein Zuckerschlecken. Wir müssen hart dafür arbeiten. Und ich bin nicht der erste Bundestrainer, der dafür hundertprozentigen Einsatz fordert. Das kennst du doch auch schon von Jogi. Und es gibt ausreichend andere Mannschaften, die es nicht weit gebracht haben, weil sie eben nicht ausreichend dafür gegeben haben. Und ich will definitiv nicht wegen einem Spieler, der grad verliebt ist wie ein Teenager den Traum vom Titel aufgeben. Du hast du hast die Wahl, entweder du ziehst mit, oder du fährst heim. Aber es gibt kein dazwischen. Du kannst jetzt drüber nachdenken, was du machen willst. Und wenn du dich entschieden hast, kommst du morgen zu mir und teilst mir die Entscheidung mit. Eines sollte ich dir vielleicht noch sagen, wenn du dich fürs Bleiben entscheidest, dann wirst du auch die Konsequenzen für dein aktuelles Fehlverhalten tragen." beendete Jürgen den Vortrag und verließ das Zimmer von Per.

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Re: Sommer in Marseille

Beitrag von Per Mertesacker am Fr 20 Jun 2014 - 6:30

Miro hatte die ganze Zeit vor seiner Tür verbracht, wirklich viel bekam er nicht mit, dazu sprach Jürgen mit ziemlich gedämpfter Stimme. Als er hörte wie drüben die Tür wieder aufging, wartete er noch einen Moment und ging rüber. Er wusste nicht, ob Jürgen die Tür absichtlich offengelassen hatte. Miro betrat das Zimmer von Per, schloss die Tür und setzte sich aufs Bett. "Man Per." Der Londoner drehte sich auf den Bauch. "Du machst es echt keinem leicht zur Zeit. Ich will dich jetzt nicht auch noch zutexten. Aber du stehst gerade echt an nem Punkt, dir deinen ganze Zukunft zu verbauen. Rück mal ein Stück, ich bleib heut Nacht hier und du erzählst mir, was unten passiert ist."

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Re: Sommer in Marseille

Beitrag von Per Mertesacker am Sa 28 Jun 2014 - 11:47

Per rückte ein Stück und rollte sich wieder auf den Rücken. Er erzählte Miro von dem Nachmittag und von Helenas Auftritt in der Lobby, zumindest von dem, was er mitbekommen hatte. Von der SMS von Helena und dem Besuch von Jürgen gerade. Miro hörte ihm schweigend zu. "Oh Per." seufzte er, "Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll, aber eins ist klar, bei Jogi wärst du bereits seit dem ersten mal im Flieger nach Hause gewesen. Du hast wirklich Glück gehabt, dass Jürgen da lockerer ist. Aber du solltest echt aufhören, das Glück weiter herauszufordern. Und Helena hat dich ja auch schon gebremst mit der SMS. Ich weiß, dass du dich grad total bescheiden fühlst, weil die Antwort nicht das war, was du dir erhofft hast. Aber du musst Helena auch verstehen. Überleg mal, seit wann ihr euch kennt. Dass sie sich so für dich bei Jürgen eingesetzt hat, lässt hoffen. Aber dräng sie nicht. Lass es locker angehen. Und morgen gehst du zu Jürgen und entschuldigst dich. Wir brauchen dich in der Abwehr. Du akzeptierst sämtliche Auflagen von Jürgen und gut ist. Und du wirst dich die nächste Zeit zusammenreißen. Du kannst ja Helena anrufen und mit SMS oder whatsapp zutexten, aber du wirst warten, bis die Besuchstage sind, dir beim Training den Arsch aufreißen und Jürgen zeigen, dass du nicht nach Hause willst, sondern diesen verdammten Titel.", las Miro dem Verteidiger die Leviten.

Per hatte nur stumm zugehört. Er wusste, dass Miro eigentlich mit jedem einzelnen Satz recht hatte. "Mhm." gab er daher nur zurück. Miro zog ihn in eine Umarmung. "Schlaf jetzt du großer Rebell." sagte er freundschaftlich, rollte sich auf die Seiten und schloss die Augen. "Danke, Miro." sagte Per leise und versuchte einzuschlafen. Doch so wirklich einstellen wollte sich der Schlaf nicht und er rollte sich unruhig umher. "Man Per, versuch wenigstens zu schlafen."  murrte der Stürmer, der duch das ständige Gezappel des Größeren wieder geweckt worden war. Irgendwann war auch Per eingeschlafen und Miro war froh. Allerdings war nicht viel Zeit zum Schlafen und als der Wecker von Per klingelte, weckte Miro ihn direkt. "So Langer. Raus aus den Federn, ab unter die Dusche, dann ziehst du dich an und gehst zu Jürgen." Per rieb sich die Augen "Noch fünf Minuten Miro." Miro grinste. "Ich geb dir gleich fünf Minuten, raus jetzt." sagte der Pole und zog dem Londoner die Decke weg. Grummelnd stand Per auf und folgte den Anweisungen von Miro. Unschlüssig stand er nun angezogen im Zimmer. "Gib dir nen Ruck Per und geh schon." Der Lange atmete tief durch und machte sich auf den Weg zu Jürgens Zimmer.

Er holte Luft und klopfte an und wartete auf Jürgens Reaktion.

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Re: Sommer in Marseille

Beitrag von Per Mertesacker am So 6 Jul 2014 - 13:49

Jürgen hatte bereits auf Per gewartet. Er öffnete die Tür "Reinkommen, hinsetzten und Klappe halten." befahl er kurz und schloss hinter Per die Tür. Per saß auf dem Sessel wie ein Häufchen Elend, nur eben wie ein ziemlich großes. "Willst du das mit uns zusammen durchziehen?" Per nickte stumm. "Dann lass uns nochmal einiges klarstellen. Du weißt selbst, dass du in der Abwehr nahezu unersätzlich bist. Durch deine Größe machst du vieles andere wett, was du durch deine nicht vorhandene Schnelligkeit nicht eher stoppen kannst. In Kopfballduellen mit den Gegner nach Ecken oder Freistößen kann man auf dich zählen. Aber mit deinem aktuellen Verhalten verdammt nochmal, machst du mich wahnsinnig. Per, so geht es nicht weiter. Du wirst dich jetzt augenblicklich wieder in den Dienst der Mannschaft stellen. Das Turnier hat Vorrang. Eigentlich müsste ich dir den Ausgang und die Familientage streichen, aber ich denke, dass du verstanden hast, worauf es ankommt. Daher wirst du mit Extra-Einheiten bestraft. Und wenn ich sehe, dass das nichts bringt, werde ich dir definitiv deine Freiräume einengen. Ich will nicht, dass wir wieder aneinander geraten, denn das nächste Mal werde ich nicht so nachsichtig sein." Per sah nach wie vor Betreten zu Boden, hatte aber zwischendrin wenigstens weiter geatmet, denn am Anfang hatte er die Luft angehalten. "Du wirst jeden Morgen vor dem Frühstück fünf Runden um den Platz laufen, bevor wir mit dem Training anfangen wirst du schon eine halbe Stunde vorher mit einem der Fitnesstrainer arbeiten und abends wirst du noch eine halbe Stunde schwimmen, während die anderen Freizeit haben." Per sah Jürgen erschrocken an. Das bedeutete locker anderthalb Stunden mehr Arbeit für ihn. Kurz überlegte er, ob er nicht doch gehen sollte. "Ich weiß, dass ist viel. Aber ich mache das nur, weil ich dein Bestes will. Und das ist, dass du dich wieder zu 100% auf die Mannschaft konzentrierst. Und wenn deine Freundin genauso denkt, wird sie verstehen, dass nur zu deinem Besten ist. Und sie wird es akzeptieren." Per stöhnte innerlich auf. Jürgen wusste ja nicht, dass Helena sich da noch nicht sicher war. Der Londoner würde unruhig. "Tut mir leid. Kann ich jetzt gehen?" fragte er. Er wollte gerade nur noch weg. Da Jürgen nickte, stand Per auf und beeilte sich aus der Tür zukommen. "Denk dran, vor dem Frühstück fünf Runden." gab ihm Jürgen mit auf den Weg.

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