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Remember me

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Re: Remember me

Beitrag von Helena de Chevallier am Sa 12 Apr 2014 - 23:56

Erst nachdem Kilian mit einer kurzen Entschuldigung das Zimmer verlassen hatte, wurde ihr bewusst, was sie da gerade getan hatte. Innerlich schlug sie sich die Hand vor die Stirn. Sie war so blöd. „Nein. Nein. Nein“, murmelte sie leise und verließ dann ebenfalls den Raum. Sie hatte alles vermasselt. Aber wenn er nicht mit ihr geflirtet hätte, wäre sie nicht alleine in dem Zimmer gewesen und hätte den Fehler nicht entdeckt. Sowas passierte doch jedem guten Arzt mal oder eher jeder Empfangsdame, die sich um die Röntgenbilder kümmerte. Sie schnappte sich ihre Jacke und ihre Tasche und wollte dann ebenfalls gehen. „Wo geht es denn so eilig hin, Frau de Chevallier?“ Sie sah einen Moment traurig zu Frau Grassl. „Weg. Ich mache eh nur alles falsch.“ Die Frau schüttelte den Kopf und sah sie mitfühlend an. „Ich bin mir sicher, dass der Chefarzt ihnen nicht böse sein wird.“ Sie biss sich auf die Lippe. „Und ich bin mir sicher, dass er es sein wird.“ Damit ließ sie Frau Grassl stehen und verließ die Praxis. Da sie sich hier auch nicht auskannte, lief sie einfach die Straße hinunter und dann weiter Richtung Stadtmitte. Eine kleine Träne lief über ihre Wange. Sie hatte das alles so nie gewollt.

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Re: Remember me

Beitrag von Dr. Müller-Wohlfahrt am So 13 Apr 2014 - 6:11

Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt musste wohl oder übel erst den Patienten versorgen, ehe er nach Helena sehen konnte. Als er fertig war und den Patienten verabschiedet hatte, ging er nach nebenan. Doch er war überrascht, dass sie nicht nebenan war. Er ging zu Frau Grassl und erfuhr von ihr, dass Helena die Praxis verlassen hat. "Aber sie kennt sich hier doch gar nicht aus." murmelte er leise und ging. "Bis Montag Frau Grassl." Im gehen rief er Kilian an. "Kilian verdammt, hättest du dich nicht zusammenreißen können? Sie hatte recht und vor allem hast du gerade einige der wichtigsten Regeln gebrochen. Erstens kontrolliert man die Röntgenbilder die Namen mit den Patientenakten. Dann wäre dir der Fehler nicht unterlaufen und zweitens kannst du nicht einfach die Behandlung abbrechen. Ich bin echt enttäuscht von dir. Aber was viel schlimmer ist, sie ist weg."

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Re: Remember me

Beitrag von Kilian Müller-Wohlfahrt am So 13 Apr 2014 - 6:26

Kilian hatte auf der Bank im Innenhof gesessen, um die Situation zu überdenken, als sein Telefon klingelte. Schweigend hatte er die Vorwürfe seines Vaters über sich ergehen lassen, denn er hatte ja recht. Was ihn allerdings wirklich schockierte, war die Information, dass Helena verschollen war. "Papa, das wollte ich nicht." murmelte er leise. "Kennt sie sich hier aus?" fragte er während er wieder ins Innere der Praxis ging und die nächste Patientenakte mit dem Telefon am Ohr studierte.

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Re: Remember me

Beitrag von Dr. Müller-Wohlfahrt am So 13 Apr 2014 - 7:18

"Nein natürlich nicht." gab Hans unwirsch zurück, "Deshalb muss ich sie schleunigst finden." erklärte er. Wie sein Sohn auf die Idee kommen konnte, dass sie sich auskennen könnte. "Papa, ich kann hier nicht weg und dir helfen sie zu finden. Aber halt mich bitte auf dem Laufenden. Ich bin ja nicht ganz unschuldig dran." Bat Kilian seinen Vater. Hans beendete das Telefonat und sah sich um. Vermutlich würde sie versuchen irgendwo hinzu kommen wo etwas los war. Er nahm sein Handy und wählte Helenas Nummer, er hoffte so sehr, dass sie rangehen würde. Er hatte schreckliche Angst, dass ihr etwas passieren könnte, und er es nicht verhindern konnte. Er erinnerte sich an die Zeit im Krankenhaus in Marseille. Und er fühlte, wie sich Helena gefühlt haben musste. Er schüttelte den Kopf. So schlimm würde es hoffentlich nicht werden. Er wählte erneut die Nummer von Helenas Handy.

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Re: Remember me

Beitrag von Helena de Chevallier am So 13 Apr 2014 - 9:59

Sie war einfach weitergelaufen. Gerade wollte sie niemanden sehen. Ihr war die ganze Situation so unglaublich peinlich. Sie hatte Kilian nie bloßstellen wollen. Daran hatte sie in dem Moment gar nicht gedacht. Bestimmt waren sowohl Kilian als auch MüWo sauer auf sie. Das penetrante Klingeln aus ihrer Tasche ignorierte sie beim ersten Mal, jedoch ging es ihr danach so auf die Nerven, dass sie es doch herauskramte. Natürlich rief MüWo sie jetzt an, aber sie wollte sich jetzt keine Standpauke anhören. Also drückte sie ihn weg und stellte ihr Handy aus. Nach ein paar Minuten sah sie einen großen Platz vor sich. Neugierig ging sie näher und entdeckte auf einem Schild den Namen „Marienplatz“. Da es hier ziemlich voll war, konnte sie gut zwischen den Menschen verschwinden. Nachdem sie eine Weile völlig ohne Sinn über den Platz geirrt war, ließ sie sich an der Umrandung des Brunnens nieder. Dort schaltete sie auch ihr Handy wieder ein. Da waren definitiv viel zu viele Anrufe. Aber jetzt wollte sie MüWo auch nicht mehr zurückrufen. Traurig starrte sie auf das schwarze Display ihres Telefons. Sie hatte es vermasselt.

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Re: Remember me

Beitrag von Dr. Müller-Wohlfahrt am So 13 Apr 2014 - 17:56

Noch immer hatte er sie nicht gefunden und sie hatte ihn weggedrückt. Er spielte bereits mit dem Gedanken die Polizei zu informieren, als er in der Nähe ein Polizeirevier entdeckte. Für ihn war es wie ein Wink des Schicksals. Er betrat das Polizeirevier und wurde zum K11 gebracht. Dort wurde er von Hauptkommissar Naseband und seiner Kollegin Hauptkommissarin Rietz begrüßt. "Dr. Müller-Wohlfahrt nehmen Sie Platz." bat ihn die Kommissarin, da MüWo Senior wie ein Tiger im Käfig auf und ab lief. Michael Naseband stellte ihm erst einmal einen Kaffee vor die Nase. "So und nun erzählen Sie einmal in aller Ruhe was passiert ist. Hans-Wilhelm schilderte den beiden Kommissaren was passiert war. "Frau de Chevallier ist volljährig, da können wir erst nach 48 Stunden aktiv werden. Allerdings können wir hier eine Ausnahmen machen, da Frau de Chevallier hier in München nicht zu Hause ist und wir durch das Erasmus-Programm eine besondere Verantwortung haben." erklärte ihm Alexandra Rietz. "Haben sie ein Foto dabei?" Hans holte das Handy aus der Tasche und zeigte den Kommissaren das Foto. "Darf ich das Handy kurz haben, dann überspiele ich das Bild auf unseren Rechner und wir können Suchmeldungen herausgeben." MüWo gab Kommissar Naseband das Handy und bekam es keine zwei Minuten später wieder zurück. Michael Naseband fragte noch ein paar Fakten ab und erstellte danit die Suchmeldung, die er über die Leitstelle an alle Einsatzfahrzeuge verteilen ließ. MüWo sah nervös zwischen den beiden hin und her. "Wir müssen doch etwas tun können." murmelte er fassungslos. "Herr Dr. Müller-Wohlfahrt, bitte Sie müssen sich beruhigen. Es bringt absolut gar nichts, wenn Sie hier so nervös sind. Wir tun alles menschenmögliche um Frau de Chevallier zu finden. Bitte gehen Sie nach Hause und versuchen Sie weiterhin sie zu erreichen." bremste ihn Michael Naseband. "Wir werden Sie finden." machte ihm Alexandra Rietz Mut. MüWo nickte wie benommen und machte sich taumelnd vor Sorge auf den Weg nach Hause. Zu Hause angekommen setzte er sich aufs Sofa und starrte das Telefon an.

Kommissar Naseband und Komissarin Rietz machten sich selbst auch auf die Suche nach Helena de Chevallier und fuhren in die Innenstadt. Sie begannen ihre Suche am Marienplatz.

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Re: Remember me

Beitrag von Helena de Chevallier am So 13 Apr 2014 - 18:45

Ein paar einzelne Tränen liefen über ihre Wangen. Sie würde mit Sicherheit Ärger bekommen. Plötzlich gingen zwei Personen zielstrebig auf sie zu. Unsicher stand sie auf und flüchtete mit großen Schritten vor den zwei Menschen. Irgendwann wurde sie am Arm gepackt. In dem Moment hätte sie gerne MüWo bei sich gehabt. "Loslassen", rief sie, aber der Griff des Mannes war zu fest. "Komissar Naseband und das neben mir ist meine Kollegin Komissarin Rietz." Sie zeigten ihr irgendeinen Ausweis. Trotzdem blieb sie weiterhin ängstlich. "Wir werden Ihnen nichts tun. Aber wir wurden von Dr. Müller-Wohlfahrt beauftragt, sie zu suchen." Fassungslos sah sie zwischen den beiden hin und her. Sie war doch gerade mal ein paar Stunden weg. Doch ihr Handy sagte etwas anderes. Ein halber Tag war bereits um? Was würde MüWo nur sagen? "Ich gehe zu ihm." Der Komissar nickte. "Wir begleiten Sie." Kaum war sie in der Praxis sah sie Kilian. MüWo war wohl offensichtlich nicht hier. Sie hatte Angst, ihm gegenüber zu treten. "Kilian", ging sie auf den jungen Arzt zu. "Du musst mir helfen."

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Re: Remember me

Beitrag von Kilian Müller-Wohlfahrt am So 13 Apr 2014 - 19:08

Kilian war überrascht Helena in Begleitung zweier Polizisten zu entdecken. "Ich kümmere mich drum Frau Grassl. Sie können Feierabend machen." Normalerweise wäre die Praxis bereits geschlossen gewesen, aber die Abrechnung für die Kasse hatte gemacht werden müssen und so hatte Kilian länger in der Praxis ausgehalten. Er ging auf das Trio zu und stellte sich vor. "Kilian Müller-Wohlfahrt." Er sah Helena an und bemerkte ihre Unruhe. Er ließ sich von den beiden Kommissaren, die sich ihm dann vorgestellt hatten, kurz erklären, was los war. "Vielen Dank, ich kümmere mich um sie." erklärte er. "Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt ist mein Vater." ergänzte er. Die beiden Kommissare bedankten sich und verließen die Praxis. Kilian zog sie mit zur Sitzgruppe und organisierte ihr ein Glas Wasser. "So trink das und dann erzählst du mal, was das sollte. Mein Vater ist fast durchgedreht vor Sorge." Er setzte sich dazu. "Apropos, wir müssen ihn anrufen."

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Re: Remember me

Beitrag von Helena de Chevallier am So 13 Apr 2014 - 19:26

Kilian klärte die Situation auf und so konnte war sie wenigstens die Polizisten los. Sie war Kilian zu der Sizzecke gefolgt und nahm das Glas Wasser dankbar entgegen. "So, trink das und dann erzählst du mal, was das sollte. Mein Vater ist fast durchgedreht vor Sorge. Apropos, wir müssen ihn anrufen." Sie schüttelte den Kopf. "Er ist sicher furchtbar wütend." Und eigentlich müsste Kiliandas doch auch sein. "Wieso bist du nicht wütend? " Sie war so unfair gewesen und hatte ihn blamiert. Es tat ihr wirklich leid, was sie getan hatte...

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Re: Remember me

Beitrag von Kilian Müller-Wohlfahrt am Mo 14 Apr 2014 - 6:10

"Er ist sicher furchtbar wütend." meinte Helena ängstlich. "Helena, er ist nicht wütend." sagte Kilian ernst. "Zumindest nicht auf dich." murmelte er leise. "Und bevor du jetzt fragst, auf mich ist er sauer. Denn du hattest Recht mit dem Befund. Und auch dass die Namen nicht gestimmt hatten. Ich hätte es kontrollieren müssen." MüWo Junior seufzte leise. "Wenn ich nicht gegangen wäre, hätte mein Vater nicht den Patienten fertig behandeln müssen. Und dann wärst du auch nicht weggelaufen." Kilian sah unglücklich aus. "Weißt du, mir ist so ein Fehler nicht mal während meine Anfangszeit in der Klinik passiert." Er stand auf und holte das Telefon. "Lass ihn uns bitte anrufen. Ich möchte euch die freie Zeit nicht noch mehr verderben."

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Re: Remember me

Beitrag von Helena de Chevallier am Mo 14 Apr 2014 - 11:43

 "Helena, er ist nicht wütend." Unsicher sah sie zu ihm. Das konnte sie kaum glauben. "Zumindest nicht auf dich. Und bevor du jetzt fragst, auf mich ist er sauer. Denn du hattest Recht mit dem Befund. Und auch dass die Namen nicht gestimmt hatten. Ich hätte es kontrollieren müssen. Wenn ich nicht gegangen wäre, hätte mein Vater nicht den Patienten fertig behandeln müssen. Und dann wärst du auch nicht weggelaufen. Weißt du, mir ist so ein Fehler nicht mal während meine Anfangszeit in der Klinik passiert. Lass ihn uns bitte anrufen. Ich möchte euch die freie Zeit nicht noch mehr verderben." Sie legte für einen kurzen Moment ihre Hand auf seine. Er sollte sich nicht solche Vorwürfe machen. "Bevor wir ihn anrufen...Mir tut es auch leid. Ich wollte gar nicht, dass du mich so halbnackt siehst und ich hätte das vor dem Patienten nicht tun dürfen. Irgendwie hast du mich einfach durcheinander gebracht." Sie lächelte schwach und ließ ihn dann das Telefonat führen. Irgendwie war sie sich immer noch nicht sicher, ob MüWo nicht doch sauer war.

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Re: Remember me

Beitrag von Dr. Müller-Wohlfahrt am Di 15 Apr 2014 - 6:31

Er wurde bereits dunkel, als sein Telefon klingelte, doch es war nicht wie erwartet die Polizei, sondern die Nummer der Praxis. "Was ist Kilian?" fragte er unwirsch. Er hatte nicht die Zeit und die Lust mit seinem Sohn irgendwas zu diskutieren. "Komm her, sie ist hier." hörte er Kilian sagen. "Ich bin gleich da, lass sie nicht gehen." sagte er schnell und beendete das Telefonat. Einen Welle der Erleichterung durchflutete ihn und er machte sich schleunigst auf den Weg. Viel zu schnell fuhr er durch München und war nach kurzer Zeit an seiner Praxis. Er rannte fast durch den Eingang. Als er sie in der Sitzgruppe sitzen sah, blieb er kurz stehen und musterte sie. Von außen konnte er keine Verletzungen sehen. Die hätte Kilian vermutlich auch schon versorgt, wenn es was gegeben hätte. Er bedeutete seinem Sohn sie alleine zu lassen. Dann ging Hans weiter auf sie zu und ließ sich vor ihr auf den Boden sinken und sah sie zärtlich an. "Kätzchen, was machst du nur für Sachen." murmelte er leise. "Ich hatte solche Angst um dich."

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Re: Remember me

Beitrag von Helena de Chevallier am Di 15 Apr 2014 - 18:02

 Sie hatte die Zeit bis MüWo kommen würde schweigend in der Sitzecke verbracht. Irgendwie war ihr immer noch ganz mulmig zu mute, wenn sie an die bevorstehende Begegnung mit dem Arzt dachte. Die Tür war kaum zu überhören. MüWo war vor ihr auf die Knie gegangen. Mit großen Augen sah sie auf ihn herab. Also das wollte sie ja absolut gar nicht. "Kätzchen, was machst du nur für Sachen. Ich hatte solche Angst um dich." Sie ließ sich ebenfalls vor ihm auf die Knie sinken. Das Machtverhältni war definitiv besser. "Ich hab gedacht, du bist schrecklich wütend auf mich. Ich wollte deinen Sohn nicht so bloß stellen. Er war einfach so forsch." Sie strich sich unsicher über den Arm. "Und nenn mich nicht so."


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Re: Remember me

Beitrag von Dr. Müller-Wohlfahrt am Di 15 Apr 2014 - 18:38

"Ich hab gedacht, du bist schrecklich wütend auf mich. Ich wollte deinen Sohn nicht so bloß stellen. Er war einfach so forsch." Sie strich sich unsicher über den Arm. "Und nenn mich nicht so." MüWo schlang die Arme um Helena, er war einfach nur so glücklich sie wohlbehalten in seinen Armen zu halten. Nach einer Weile und das gute Gefühl, dass es kein Traum war sah er sie an. "Ich bin keineswegs wütend auf dich gewesen. Klar, man hätte es vielleicht unter sechs Augen besprechen können und nicht unbedingt vor dem Patienten. Aber du hattest ja vollkommen recht. Frau Grassl hatte sich bei mir auch noch entschuldigt, dass ihr der Fehler unterlaufen war. Du musst wissen, sie wird sehr bald Oma und wartet eigentlich täglich auf den Anruf. Ich denke sie wird an dem Tag so nervös gewesen sein, dass sie es gar nicht bemerkt hatte. Auf alle Fälle hat sie mir versichert, dass es nicht wieder vorkommen wird." Er strich ihr übers Knie. "Und weißt du was noch?" fragte er und Helena schüttelte den Kopf. "Ich bin unheimlich stolz auf dich. Du hast eine unheimlich schnelle Auffassungsgabe. Das wird es dir später im weiteren Verlauf des Studiums und während der Praxiszeiten sehr von Nutzen sein." Liebevoll küsste er Helena. "Ich verspreche dir feierlich, 'Kätzchen' nur noch in unseren eigenen vier Wänden zu sagen." sagte er lächelnd. Dass hinter diesem Satz auch sein innigster Wunsch steckte, bemerkte er erst, als er den Satz ausgesprochen hatte.

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Re: Remember me

Beitrag von Helena de Chevallier am Di 15 Apr 2014 - 20:18

Sie lehnte ihren Kopf gegen seine Schulter, als er sie so nah an sich zog. "Ich bin keineswegs wütend auf dich gewesen. Klar, man hätte es vielleicht unter sechs Augen besprechen können und nicht unbedingt vor dem Patienten. Aber du hattest ja vollkommen recht. Frau Grassl hatte sich bei mir auch noch entschuldigt, dass ihr der Fehler unterlaufen war. Du musst wissen, sie wird sehr bald Oma und wartet eigentlich täglich auf den Anruf. Ich denke sie wird an dem Tag so nervös gewesen sein, dass sie es gar nicht bemerkt hatte. Auf alle Fälle hat sie mir versichert, dass es nicht wieder vorkommen wird." Sie hatte ihm aufmerksam zugehört. Ein Enkelkind also. Das klang plausibel. Obwohl sie ja erstmal keine Kinder wollte. "Und weißt du was noch?" Sie schüttelte den Kopf. "Ich bin unheimlich stolz auf dich. Du hast eine unheimlich schnelle Auffassungsgabe. Das wird es dir später im weiteren Verlauf des Studiums und während der Praxiszeiten sehr von Nutzen sein." Sie strahlte ihn glücklich an. Auch während des Kusses blieb das Lächeln auf ihren Lippen. "Ich verspreche dir feierlich, 'Kätzchen' nur noch in unseren eigenen vier Wänden zu sagen." Erleichterung durchströmte ihren Körper. Er war nicht böse unf es hatte keine Konsequenzen für sie. Aber seine Formulierung ließ sie stutzen. Erwartete er jetzt etwas von ihr? Sie war noch nicht bereit für sowas. "MüWo? Können wir vielleicht nach Hause fahren? Ich bin mittlerweile so müde." Entschuldigend sah sie zu ihm auf.

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Re: Remember me

Beitrag von Dr. Müller-Wohlfahrt am Mi 16 Apr 2014 - 6:25

"MüWo? Können wir vielleicht nach Hause fahren? Ich bin mittlerweile so müde." Entschuldigend sah sie zu ihm auf. MüWo Senior nickte. "Klar können wir das machen. War alles etwas viel Aufregung für deinen ersten ganzen Tag in München. Morgen müssen wir aber dann zeitig raus, wir müssen dich ja noch der Mannschaft vorstellen und dir ein Trikot kaufen. Das hatten wir ja für heute geplant gehabt." Sagte er lächelnd. Er erhob sich und zog sie hoch. "Kilian, wir gehen." rief er nach hinten und Kilian steckte kurz den Kopf aus der Tür und nickte. "Wollen wir unterwegs noch etwas zu essen mitnehmen, oder essen wir die Reste von gestern Abend?" fragte Helena und nahm ihre Hand als sie wieder zu seinem Auto gingen.

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Re: Remember me

Beitrag von Helena de Chevallier am Mi 16 Apr 2014 - 17:45

Klar können wir das machen. War alles etwas viel Aufregung für deinen ersten ganzen Tag in München. Morgen müssen wir aber dann zeitig raus, wir müssen dich ja noch der Mannschaft vorstellen und dir ein Trikot kaufen. Das hatten wir ja für heute geplant gehabt." Sie hatten das geplant? Im Moment hatte sie eher das Gefühl, dass er alles plante und sie einfach mitgezogen wurde. Er verabschiedete sich noch von Kilian und auch sie lächelte ihm kurz zu. "Wollen wir unterwegs noch etwas zu essen mitnehmen, oder essen wir die Reste von gestern Abend?" Sie überlegte, während sie gemeinsam zum Auto gingen. "Lass uns doch den Rest von gestern essen und danach verziehen wir uns auf die Couch?" Das klang für sie ziemlich gemütlich. Genau danach sehnte sie sich gerade.

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Re: Remember me

Beitrag von Dr. Müller-Wohlfahrt am Mi 16 Apr 2014 - 18:48

"Lass uns doch den Rest von gestern essen und danach verziehen wir uns auf die Couch?" Als sie am Auto ankamen, öffnete er ihr die Tür und half ihr beim Einsteigen ehe er die Tür Schloss und auf die Fahrerseite ging, um einzusteigen. "Klingt gut." sagte er, während er den Motor startete. Es sah sie von der Seite an, ehe er aus der Einfahrt fuhr. "Ist wirklich alles in Ordnung mit dir?" wollte er wissen. "Ich meine außer dass du müde bist?" Irgendwie hatte er noch immer Angst, dass etwas passiert war. Kilian hatte auch nicht viel gesagt gehabt und er wusste nicht, ob sie alleine den Weg in die Praxis gefunden hatte. Und er hatte vergessen Kilian danach zu fragen. Diesmal fuhr er in normalem Tempo durch die Stadt, dass er vorhin so schnell unterwegs war, war schon riskant genug und seinem Punktekonto hätte ein weiteres Vergehen nicht wirklich gut getan. Vor seinem Haus kam er zum Stehen, machte den Motor aus und sah Helena an.

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Re: Remember me

Beitrag von Helena de Chevallier am Mi 16 Apr 2014 - 19:21

"Klingt gut." Sie spürte seine Blicke und verstand nicht so recht, was er von ihr wollte. Vermutlich war sie in Frankreich nicht so schweigsam gewesen, aber hier war alles so anders. Er konnte wohl kaum von ihr verlangen, dass sie sich schon wie Zuhause fühlte. "Ist wirklich alles in Ordnung mit dir?" wollte er wissen. "Ich meine außer dass du müde bist?" Kurz sah sie aus dem Fenster. Am besten sagte sie ihm die Wahrheit. "Ich...ich..", stammelte sie. Die Formulierung fiel ihr wirklich nicht leicht. "Es ist momentan alles ein bisschen viel. Ich finde es toll, wie sehr du dicj um mich bemühst, aber vielleicht...", sie verschränkte ihre Hände in ihrem Schoß, "...können wir es etwas langsamer angehen lassen." Und vielleicht sollte sie ihm eine andere Sache auch noch beichten. "Außerdem bin ich BVB-Fan", fügte sie kaum hörbar hinzu.

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Re: Remember me

Beitrag von Dr. Müller-Wohlfahrt am Do 17 Apr 2014 - 7:14

"Ich...ich..", stammelte sie. "Es ist momentan alles ein bisschen viel. Ich finde es toll, wie sehr du dich um mich bemühst, aber vielleicht...", sie verschränkte ihre Hände in ihrem Schoß, "...können wir es etwas langsamer angehen lassen. Außerdem bin ich BVB-Fan", fügte sie kaum hörbar hinzu. Hans war überhaupt nicht aufgefallen, dass er sie mit seinem Verhalten womöglich gedrängt hatte. Entschuldigend sah er sie an. "Es tut mir leid. Ich wollte dich nicht zu etwas drängen." erklärte er aufrichtig. Die Wochen ohne Helena wären für ihn unerträglich gewesen, wenn er sich nicht in Arbeit gestürzt hatte und eigentlich hatte er nur jede freie Minute hier mit ihr verbringen wollen. Morgen würde er nicht allzuviel Zeit für sie haben. Denn schon mittags musste er am FCB Leistungszentrum sein, um die Spieler vor diesem wichtigen Spiel gegen Dortmund zu begutachten, möglicherweise noch fit zubekommen. Dass sie BVB Fan war, machte es ihm nicht gerade leichter. Aber eine Idee, die sich ihm schon länger aufgedrängt hatte, bekam immer mehr Konturen. Der FCB Vorstand hatte ihn ja vor einer Weile vor die Wahl gestellt. Entweder er gibt seine Praxis auf und kümmert sich nur noch in Vollzeit um die Spieler, oder aber der FCB und er würden getrennter Wege gehen. Da es eine Reihe wirklich guter Sportmediziner in München gab, war ihm die Wahl vor drei Jahren nicht schwer gefallen, auch nur, weil es einige beim FCB gab, die schützend die Hand über ihm gehalten hatten und er so zweigleisig fahren konnte. Doch auch aufgrund seines Alters würde seinen Entscheidung bei der erneuten Frage diesmal anders ausfallen. Er hatte sich bereits umgehört und die Universität in München hatte ihm einen Lehrstuhl an der medizinischen Fakultät angeboten. Allerdings hatte die Uni Sportmedizin nur als Modellstudiengang, was immer ein Risiko mit sich zog, diesen zu streichen. Die Uni in Freiburg schien ihm deutlich angebrachter. Als er seine Grübeleien unterbrach, sah er Helena an. "BVB Fan also." murmelte er leise. Sie konnte ja nichts dafür, er musste anerkennen, dass die Mannschaft wirklich einen interessanten Spielstil hatte. "Dann lass das mal nicht die Mannschaft hören, wenn ich dich morgen vorstelle." sagte er grinsend und stieg aus. Er ging ums Auto herum und hielt Helena die Tür auf.

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Re: Remember me

Beitrag von Helena de Chevallier am Do 17 Apr 2014 - 9:22

"Es tut mir leid. Ich wollte dich nicht zu etwas drängen." Das würde sie ihm auch niemals vorwerfen. Aber trotzdem musste sie das mal sagen. Plötzlich wurde es ganz still. Vorsichtig sah sie zu ihm. Im selben Moment erwiderte er ihren Blick. "BVB Fan also. Dann lass das mal nicht die Mannschaft hören, wenn ich dich morgen vorstelle." Sie lächelte leicht. "Ich glaube, dass macht keine Probleme. Die bessere Mannschaft wird morgen gewinnen und die ist definitiv schwarzgelb." Triumphierend lächelnd wandte sie den Blick ab und wurde dann doch wieder ernst. "Aber als was stellst du mich denn vor?"

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Re: Remember me

Beitrag von Dr. Müller-Wohlfahrt am Do 17 Apr 2014 - 14:08

"Ich glaube, dass macht keine Probleme. Die bessere Mannschaft wird morgen gewinnen und die ist definitiv schwarzgelb." Triumphierend lächelnd wandte sie den Blick ab. "Freches Ding." gab er gespielt ernst zurück und konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen. Doch dann wurde Helena wieder ernst. "Aber als was stellst du mich denn vor?" Er sah sie überrascht an. Für ihn war es eigentlich klar, seit den Erlebnissen in Marseille. "Ich würde dich natürlich gerne als meine Freundin vorstellen. Aber wenn es für dich zu viel ist, dann werde ich mir etwas anderes überlegen." Er legte den Arm um ihre Schulter um mit ihr ins Haus zu gehen. "Lass uns reingehen, da ist es wärmer." schlug er vor.

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Re: Remember me

Beitrag von Helena de Chevallier am Do 17 Apr 2014 - 14:27

"Freches Ding." Sie sah ihn ein wenig überrascht an, aber als er dann lurz grinste, ließ dieses Gefühl nach. "Ich würde dich natürlich gerne als meine Freundin vorstellen. Aber wenn es für dich zu viel ist, dann werde ich mir etwas anderes überlegen." Irgendwie wollte sie ihn nicht verletzen, aber es war jetzt einfach noch zu viel. Zuerst begleitete sie ihn herein und konnte somit die Antwort nach hinten verschieben. Das Essen verlief relativ ruhig. Sie dachte die ganze Zeit darüber nach, wie sie ihm sagen konnte, dass ihr der Titel Freundin in der Öffentlichkeit zu viel war. Als sie danach zusammen auf dem Sofa saßen, rutschte sie ganz nah zu ihm. "Ich glaube, dass es nicht gut ist, wenn wir jetzt schon allen sagen, was wir fühlen", sprach sie das Thema erneut an.

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Re: Remember me

Beitrag von Dr. Müller-Wohlfahrt am Fr 18 Apr 2014 - 19:27

Als sie danach zusammen auf dem Sofa saßen, rutschte sie ganz nah zu ihm. "Ich glaube, dass es nicht gut ist, wenn wir jetzt schon allen sagen, was wir fühlen", sprach sie das Thema erneut an. Er zog sie auf seinen Schoß und legte seinen Kopf auf ihre Schulter. "Dann werde ich dich als Austauschstudentin vorstellen. Die hier ihr Medizinstudium weiter macht, um Auslandspraktika zu sammeln." murmelte er leise. Er war nicht wirklich glücklich darüber, dass er aus seinen Gefühlen ein Versteckspiel machen sollte. Es bedeutete, dass er seine Gefühle unter Kontrolle haben musste, und durfte sich keine Zärtlichkeiten erlauben. Es würde sehr anstrengend werden und er wusste nicht, ob er es schaffen würde. Aber er wollte Helena nicht unter Druck setzen. Eigentlich war ihm die Lust auf einen gemütlichen Abend auf dem Sofa vergangen. Vielleicht sollte er ein heißes Bad nehmen, da hatte er Zeit nachzudenken und er konnte schon mal üben, wie es ist, räumlich getrennt zu sein. "Ich werde ein Bad nehmen." sagte er und gab Helena einen Kuss, ehe er sich erhob. "Fühl dich wie zu Hause." bat er sie, ehe er nach oben ins Badezimmer ging.

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Re: Remember me

Beitrag von Helena de Chevallier am Fr 18 Apr 2014 - 20:21

Sie freute sich, als er sie auf seinen Schoß zog und seinen Kopf auf ihre Schulter legte. Dann schien er ihr wohl nicht ganz so böse zu sein. „Dann werde ich dich als Austauschstudentin vorstellen. Die hier ihr Medizinstudium weiter macht, um Auslandspraktika zu sammeln.“ Ihre Stimmung schlug schlagartig um. Das klang alles so gar nicht gut. „Ich werde ein Bad nehmen. Fühl dich wie zu Hause.“ Er flüchtete quasi vor ihr. Traurig sah sie ihm nach und verzog sich dann nach draußen auf die Terrasse. Es war noch warm genug dafür, aber trotzdem verspürte sie eine seltsame Kälte. Wenn sie sich vorstellte, dass sie gleich in einem Bett schlafen würden...Diese Kälte würde auch zwischen ihnen herrschen. Denn sie hatte nicht mehr das Gefühl, dass er damit einverstanden war, sie nicht als seine Freundin vorzustellen. Niedergeschlagen ließ sie sich auf einem Gartenstuhl nieder und zog die Beine an ihren Körper. Was sollte sie nur tun? Vielleicht könnte sie wenigstens ihre Fußballbegeisterung für den BVB abstellen und sich das Bayern-Trikot anziehen.

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