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Re: Coming Home

Beitrag von Jürgen Klopp am Fr 9 Okt 2015 - 22:00

„Nein.“ Er sah sie einfach nur an. Die Erleichterung über diese Antwort würde sie hoffentlich auch so erkennen. „Sie macht das normalerweise nicht bei Fremden. Bestimmt spürt sie, dass du etwas Besonderes für sie bist.“ Lächelnd sah er sie an. „Und vielleicht auch noch für ihre Mama?“ Er hatte so leise gesprochen, aber er war sich sicher, dass sie es verstanden hatte. „Entschuldige“, fügte er schnell hinzu, weil er sie nicht überfordern wollte. Es war so viel passiert und doch spürte er, dass seine Gefühle für Helena nie erloschen waren. „Was ist eigentlich mit dir und dieser Spielerfrau?“ Er schüttelte den Kopf und streichelte jetzt ihr über die Wange. „Du kennst doch die Medien. Es gibt keinen Grund eifersüchtig zu sein. Es gab nie jemand anderes.“ Und vermutlich würde es auch so bleiben.

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Re: Coming Home

Beitrag von Helena de Chevallier am Mo 12 Okt 2015 - 17:42

„Und vielleicht auch noch für ihre Mama?“ Es verschlug ihr die Sprache. Was sollte sie denn dazu sagen? Nächtelang hatte sie um ihn geweint und jetzt tauchte er plötzlich auf und wollte an solchen Dingen anknöpfen. Das konnte er vergessen. „Entschuldige.“ Als er ihre Wange berührte, spielte ihr Herz verrückt, aber das musste sie jetzt verdrängen. „Du kennst doch die Medien. Es gibt keinen Grund eifersüchtig zu sein. Es gab nie jemand anderes.“ Sie entfernte seine Hand von ihrer Wange. „Wie kommst du darauf, dass ich eifersüchtig bin?“ Dass ihre Stimme so überzeugend klang, hatte sie nicht gedacht. „Ich will nur das Beste für meine Tochter und das wäre sie im Zweifelsfall wohl kaum.“

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Re: Coming Home

Beitrag von Jürgen Klopp am Mo 12 Okt 2015 - 17:51

Helena schob seine Hand von ihrer Wange und er senkte den Blick. Wie hatte er auch denken können, dass sich alles so schnell wieder einrenken würde? Wahrscheinlich wollte sie ihn sowieso nicht mehr. „Wie kommst du darauf, dass ich eifersüchtig bin?“ Er musste lächeln. Auch wenn er sie nicht ansah, wusste er, wie sie ihn gerade anblickte. Er kannte sie so lange, dass er am Klang ihrer Stimme hörte, dass sie ihre Worte gerne überzeugender herausgebracht hätte. Aber genau diese Unsicherheit gab ihm Hoffnung. „Ich will nur das Beste für meine Tochter und das wäre sie im Zweifelsfall wohl kaum.“ Lily murmelte leise und er legte einen Finger an die Lippen. „Shh“, murmelte er und deutete auf den Balkon. Dort würden sie in Ruhe reden können und durch das Fenster hatten sie gleichzeitig einen Blick auf ihre Tochter. Ehe er ihr nach draußen folgte, nahm er noch die Decke in die Hand. „Bitte“, erklärte er leise und legte sie ihr zögernd um die Schultern. Er schien kein Recht mehr auf all diese Gesten zu haben, aber trotzdem war er immer noch besorgt. „Glaubst du, ich will nicht das Beste für sie? Nur wusste ich bislang nicht einmal, dass sie existiert.“ Es war kein Vorwurf. Aber er war einfach traurig, dass sie ihm nichts von ihr erzählt hatte.

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Re: Coming Home

Beitrag von Helena de Chevallier am Mo 12 Okt 2015 - 17:58

„Shhh.“ Sie sah zur Seite und strich Lily durch die Haare. „Mama“, murmelte sie und zauberte ihr ein Lächeln auf die Lippen. Sie folgte Jürgen nach draußen auf den Balkon. Nachdem sie sich bei ihm für die Decke bedankt hatte, sah sie hinauf zu den Sternen. „Glaubst du, ich will nicht das Beste für sie? Nur wusste ich bislang nicht einmal, dass sie existiert.“ Kurz sah sie zu ihm. „Du hast mir ja nicht mal geglaubt, dass sie von dir ist“, konterte sie und wusste, dass diese Aussage nicht ganz fair war. „Außerdem wärst du auch dann nicht zurück gekommen. Ich konnte dich nicht halten. Ein Kind hätte nichts geändert.“ Sie versuchte ihre aufkommenden Gefühle zu verdrängen, aber gerade musste an ihre letzte Nacht denken. „Außerdem hast du dich heimlich aus dem Staub gemacht.“

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Re: Coming Home

Beitrag von Jürgen Klopp am Mo 12 Okt 2015 - 18:38

„Du hast mir ja nicht mal geglaubt, dass sie von dir ist.“ Er verkniff sich die Antwort, die ihm auf den Lippen lag. Er wollte nicht noch mehr Unruhe stiften. „Außerdem wärst du auch dann nicht zurück gekommen. Ich konnte dich nicht halten. Ein Kind hätte nichts geändert. Außerdem hast du dich heimlich aus dem Staub gemacht.“ Er ballte die Hand zur Faust, weil Helena jetzt alles gegen ihn verwendete. Ehe er antwortete, drehte er sich um und lehnte sich gegen das Geländer. „Ich…ich wollte dir den Schmerz am Flughafen ersparen“, flüsterte er und senkte den Kopf. „Der Abend war schrecklich und ich wollte dir nicht noch mehr zumuten.“ Als er merkte, dass sie seine Worte auch falsch verstehen konnte, wandte er sich zu ihr und nahm ihr Gesicht in seine Hände. „Der Abend war schrecklich…die Nacht…ich konnte und werde sie nie vergessen“, murmelte er und zog sie einfach in seine Arme.

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Re: Coming Home

Beitrag von Helena de Chevallier am Mo 12 Okt 2015 - 18:53

„Ich…ich wollte dir den Schmerz am Flughafen ersparen. Der Abend war schrecklich und ich wollte dir nicht noch mehr zumuten.“ Sie war verwirrt. Meinte er das, was zwischen ihnen passiert war? Doch ehe sie ihn darauf ansprechen konnte, legte er seine Hände an ihre Wangen. „Der Abend war schrecklich…die Nacht…ich konnte und werde sie nie vergessen.“ Sie lehnte sich einfach gegen ihn und legte ihre Hände auf Brust, als er sie umarmte. Dieses vertraute Gefühl wollte sie am liebsten viel öfter haben. Doch ihr Kopf sagte ihr da ganz andere Dinge. Vorsichtig zog sie sich zurück. „Wie lange bleibst du in Dortmund?“

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Re: Coming Home

Beitrag von Jürgen Klopp am Mo 12 Okt 2015 - 19:05

Helena stieß ihn nicht von sich und das gab ihm Sicherheit, dass sie es vielleicht wieder schaffen konnten. Vorsichtig streichelte er über ihren Rücken, bis sie sich zurücklehnte. „Wie lange bleibst du in Dortmund?“ Er lächelte schwach. „Die Mannschaft wird morgen noch nach dem Spiel direkt zurückfliegen“, erklärte er bedrückt und seufzte. Als er ihren Gesichtsausdruck sah, legte er seine Hand an ihren Hals. „Der Cheftrainer hat hier noch einige persönliche Dinge zu klären“, lächelte er und hauchte ihr einen sanften Kuss auf die Stirn. Bevor sie sich nicht ausgesprochen hatten, würde er nicht nach Liverpool fliegen. Helena sollte nicht noch einmal denken, dass er sich einfach aus dem Staub machte.

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Re: Coming Home

Beitrag von Helena de Chevallier am Mo 12 Okt 2015 - 19:16

„Die Mannschaft wird morgen noch nach dem Spiel direkt zurückfliegen.“ Sie senkte enttäuscht den Blick. Es würde sich ja doch nichts ändern. „Der Cheftrainer hat hier noch einige persönliche Dinge zu klären.“ Nachdem er ihr einen Kuss auf die Stirn gedrückt hatte, schüttelte sie den Kopf. „Das kommt nicht in Frage.“ Jürgen würde nicht seine Mannschaft vernachlässigen. Dafür war er viel zu wichtig. Außerdem führten sie keine Beziehung mehr. Kurz sah sie zu Lily. „Wir könnten dich besuchen.“ Auch wenn das nicht günstig werden würde.

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Re: Coming Home

Beitrag von Jürgen Klopp am Mo 12 Okt 2015 - 19:34

„Das kommt nicht in Frage.“ Er legte einen Finger an ihr Kinn, um ihr Kopfschütteln zu stoppen. „Und wie das infrage kommt.“ Er hatte gute Assistenten, die auch zwei Tage ohne ihn auskamen. „Wir könnten dich besuchen.“ Er seufzte und ließ seine Finger behutsam über ihre Wange gleiten. „Dann fliegen wir einen Tag später zusammen und ich zahle. Und keine Widerrede“, fügte er hinzu, während er ihr den Finger auf die Lippen legte, als sie ihm schon widersprechen wollte. „Entweder bleibe ich oder ich nehme euch mit.“ Dass er sie nicht mehr so leicht aus den Augen lassen würde, sagte er gerade besser nicht. Das würde sie überfordern, aber er spürte erst jetzt, wie sehr sie ihm fehlte.

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Re: Coming Home

Beitrag von Helena de Chevallier am Mo 12 Okt 2015 - 19:40

„Und wie das infrage kommt.“ Das wollte sie aber nicht. „Dann fliegen wir einen Tag später zusammen und ich zahle. Keine Widerrede.“ Aber das wollte sie nicht. Doch bevor sie ihm widersprechen konnte, legte er einen Finger auf ihre Lippen. „Entweder bleibe ich oder ich nehme euch mit.“ Kurz sah sie zu Lily und senkte dann den Blick. „Du weißt, dass ich dir nicht auf der Tasche liegen will.“ Und trotzdem würde sie so gerne einfach mal raus und etwas anderes sehen. Als Lily sie plötzlich ansah, entschuldigte sie sich kurz und nahm sie einfach auf den Arm mit nach draußen. Sie wiegte sie hin und her und ihre Augen wurden schon wieder schwerer.

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Re: Coming Home

Beitrag von Jürgen Klopp am Mo 12 Okt 2015 - 20:00

„Du weißt, dass ich dir nicht auf der Tasche liegen will.“ Er konnte nichts sagen, weil sie zu Lily ging. Als sie kurz darauf wieder mit ihr nach draußen kam, schloss er die beiden einfach in seine Arme. „Wir sind eine Familie. Ob du willst oder nicht“, flüsterte er und streichelte Lily über die Wange. Sie schien schon wieder zu schlafen. „Ich habe damals Fehler gemacht. Aber lass es mich jetzt bitte richtig machen. Das bin ich dir…euch schuldig“, bat er sie leise und sah sie aus traurig an.

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Re: Coming Home

Beitrag von Helena de Chevallier am Mo 12 Okt 2015 - 20:13

Jürgen zog sie in seine Arme und sie war komplett überfordert. „Wir sind eine Familie. Ob du willst oder nicht.“ Nein. Genau das waren sie eben nicht und ihr ging das gerade alles viel zu schnell. „Ich habe damals Fehler gemacht. Aber lass es mich jetzt bitte richtig machen. Das bin ich dir…euch schuldig.“ Sie wollte ihn nicht verletzen, aber er musste sie auch verstehen. „Jürgen, bis jetzt bin ich ihre Mutter und du ihr biologischer Vater.“ Das klang hart, aber so war es. Mit dieser Realität hatte sie zwei Jahre lang gelebt. „Und das geht mir gerade zu schnell.“ Verwirrt wandte sie den Blick ab. „Du kannst nicht einfach auftauchen und alles ist wieder gut.“ Lily begann zu zittern und sie deutete Jürgen, ihr zu folgen. Sie setzte sich auf die Bettkante und hielt ihre Tochter weiter fest. „Meine Gefühle haben sich nicht geändert, aber…Ich weiß nicht. Ich muss jetzt nicht nur auf mich aufpassen.“

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Re: Coming Home

Beitrag von Jürgen Klopp am Mo 12 Okt 2015 - 20:19

„Jürgen, bis jetzt bin ich ihre Mutter und du ihr biologischer Vater. Und das geht mir gerade zu schnell. Du kannst nicht einfach auftauchen und alles ist wieder gut.“ Verletzt ließ er die Arme sinken und folgte ihr langsam zurück ins Zimmer. Scheinbar war er der einzige, der noch Hoffnungen hatte. Als sie sich auf das Bett setzte, nahm er auf dem Sofa Platz. Seine Nähe schien sie nicht zu wollen und deshalb war etwas Abstand vielleicht gar nicht schlecht. „Meine Gefühle haben sich nicht geändert, aber…Ich weiß nicht. Ich muss jetzt nicht nur auf mich aufpassen.“ Enttäuscht sah er sie an. „Dann willst du jetzt gehen und ich überweise nur jeden Monat den Unterhalt, auf den Lily von ihrem biologischen Vater Anspruch hat? Ist es das, was du willst?“ Er schluckte und wandte den Blick ab. Er konnte verstehen, dass sie verwirrt war. Aber das sie ihn so von sich stieß, tat einfach weh.

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Re: Coming Home

Beitrag von Helena de Chevallier am Mo 12 Okt 2015 - 20:24

„Dann willst du jetzt gehen und ich überweise nur jeden Monat den Unterhalt, auf den Lily von ihrem biologischen Vater Anspruch hat? Ist es das, was du willst?“ Schnell schüttelte sie den Kopf. „Nein. Ich will kein Geld von dir.“ Das hatte sie ihm schon während ihrer Beziehung oft genug gesagt. „Verstehst du mich denn gar nicht?“ Sie konnten doch nicht einfach da weitermachen, wo sie damals aufgehört hatten. Doch als sie plötzlich im Radio ein Lied hörte, das auch in jener Nacht lief, konnte sie ihre Tränen nicht mehr zurückhalten. Gut war nur, dass sie ihm den Rücken zugewandt hatte. Sie zog Lily noch weiter zu sich. Dieser Albtraum sollte einfach nur enden.

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Re: Coming Home

Beitrag von Jürgen Klopp am Mo 12 Okt 2015 - 20:38

„Nein. Ich will kein Geld von dir. Verstehst du mich denn gar nicht?“ Er schüttelte den Kopf. Natürlich verstand er sie. Zumindest bis zu einem gewissen Punkt. Aber sie musste doch auch verstehen, dass er für sie da sein wollte. Das Lied im Radio gab ihm gerade den Rest und auch Helena schien am Ende zu sein. Selbst wenn sie ihn nicht ansah, konnte er erkennen, dass sie weinte. Ihr Körper zitterte und das Zucken ihrer Schultern war ihm im Bewusstsein geblieben. Deshalb stand er einfach nur auf und zog sie einfach in seine Arme. „Ich liebe dich“, hauchte er und lehnte den Kopf an ihre Schulter. „Ich habe dich immer geliebt und werde dich immer lieben. Ich kann verstehen, dass wir nicht einfach so weitermachen können. Aber es wirkt, als wenn du mich loswerden willst.“ Er wurde immer leiser und biss sich auf die Lippe. Er würde nicht auch noch weinen.

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Re: Coming Home

Beitrag von Helena de Chevallier am Mo 12 Okt 2015 - 20:45

Sie wusste nicht, was sie machen sollte, als er sie einfach in seine Arme zog. „Ich liebe dich. Ich habe dich immer geliebt und werde dich immer lieben. Ich kann verstehen, dass wir nicht einfach so weitermachen können. Aber es wirkt, als wenn du mich loswerden willst.“ Sie löste sich aus seinen Armen. Er würde es falsch verstehen. Aber zuerst legte sie Lily auf das Kopfkissen und deckte sie zu. Dann setzte sie sich wieder zu Jürgen. Schnell wischte sie sich über die Wangen. „Ich liebe dich auch“, flüsterte sie leise und suchte seinen Blick. Wieso war in ihrem Leben alles so kompliziert? Sie liebten sich und trotzdem konnten sie sich nicht nah sein. „Ich…“, begann sie leise und ehe sie es sich versah, hatte sie ihn einfach geküsst. Es war nur ein kurzer Kuss, aber irgendwie war es passiert. „Tut mir leid.“

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Re: Coming Home

Beitrag von Jürgen Klopp am Mo 12 Okt 2015 - 20:59

Sie schob ihn von sich und er schloss die Augen. Ihre Reaktion war eindeutig und er wollte schon aufstehen, als sie lediglich Lily richtig ins Bett legte. Fragend sah er sie an und wusste nicht mehr, was er denken sollte. Was er machte, war falsch oder wurde von ihr falsch interpretiert. „Ich liebe dich auch.“ Damit hatte er nicht gerechnet und er wusste, dass ein Aber kommen würde. „Ich…“ Er senkte den Blick. Er wollte es nicht hören und doch konnte er nicht kommen sehen, wie sie ihn einfach küsste. „Was…?“ Der Moment war so schnell wieder vorbei, dass er sie nur mit großen Augen ansehen konnte. „Tut mir leid.“ Seine Augen wurden schmal und er rutschte ein Stück weiter zu ihr. Wenn sie ihn von sich aus küsste, konnte er ihr nicht so egal sein, wie sie es angeblich gerne hätte. Wieder flammte Hoffnung in ihm auf und er musste einfach etwas riskieren. „Also früher hast du dich nie entschuldigt.“ Er legte behutsam eine Hand an ihre Wange und beugte sich weiter zu ihr. „Und ich werde auch jetzt nicht damit anfangen“, flüsterte er, ehe er seine Lippen sanft auf ihre legte und sie weiter an sich zog.

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Re: Coming Home

Beitrag von Helena de Chevallier am Mo 12 Okt 2015 - 21:13

„Also früher hast du dich nie entschuldigt.“ Sie lächelte bloß schwach, als er eine Hand an ihre Wange legte. Früher war auch noch alles anders gewesen. „Und ich werde auch jetzt nicht damit anfangen.“ Der Kuss überraschte sie völlig, aber auch ihr Kopf konnte keinen Widerstand mehr leisten, als Jürgen sie näher zu sich zog. Vorsichtig erwiderte sie den Kuss und ließ die ganzen wundervollen Gefühle einfach zu. Wie sehr sie sich danach gesehnt hatte, konnte sie kaum in Worte fassen. Sie rutschte weiter zu ihm und er zog sie noch weiter zu sich, sodass sie bald auf seinem Schoß saß und sich einfach an ihm schmiegte.

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Re: Coming Home

Beitrag von Jürgen Klopp am Mo 12 Okt 2015 - 21:22

Ihre Zurückhaltung entging ihm nicht, aber er wollte ihr auch keine Überlegenheit beweisen. Es ging um den puren Ausdruck seiner immer noch viel zu starken Gefühle für sie. Als sie weiter zu ihm rutschte, bekam er eine Gänsehaut und schloss sie vorsichtig in seine Arme. Er wollte sie nicht überfordern, aber gerade hatte es nicht den Anschein, als wäre ihr das hier unangenehm. Als sie sich schließlich an ihn schmiegte, vergrub er das Gesicht in ihren Haaren. „Du weißt gar nicht, wie sehr du mir gefehlt hast.“ Sanft strich er über ihren Rücken und lehnte sich zurück, damit er sie ansehen konnte. „Wir können die Zeit nicht zurückdrehen.“ Das war ihm bewusst und das wollte er auch gar nicht. „Aber vielleicht können Lily und du für einige Zeit nach England kommen, sobald du dein Studium abgeschlossen hast. Ich möchte dich bei mir haben und für Lily…ich möchte nicht irgendjemand sein…sondern ihr Papa“, hauchte er und spürte, wie seine Augen glasig wurden.

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Re: Coming Home

Beitrag von Helena de Chevallier am Mo 12 Okt 2015 - 21:30

Sie legte ihre Hände behutsam auf seiner Brust ab. „Du weißt gar nicht, wie sehr du mir gefehlt hast.“ Sie genoss seine Berührungen und konnte doch nichts erwidern. Sonst würde nur wieder alles aus ihr herausbrechen. „Wir können die Zeit nicht zurückdrehen. Aber vielleicht können Lily und du für einige Zeit nach England kommen, sobald du dein Studium abgeschlossen hast. Ich möchte dich bei mir haben und für Lily…ich möchte nicht irgendjemand sein…sondern ihr Papa.“ Sie lächelte bloß und sah zu Lily. Ihre kleine Tochter war zum Mittelpunkt ihres Lebens geworden und sie wollte sie nie wieder hergeben. „Ich habe mein Studium schon beendet“, begann sie. „Lily wird dich sowieso…bestimmt…wiedersehen wollen.“ Irgendwie war sie mit einer Erklärung gerade ziemlich überfordert. „Und ich auch“, hauchte sie kaum hörbar.

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Re: Coming Home

Beitrag von Jürgen Klopp am Mo 12 Okt 2015 - 21:34

„Ich habe mein Studium schon beendet. Lily wird dich sowieso…bestimmt…wiedersehen wollen.“ Lächelnd sah er ebenfalls zu seiner Tochter. Sie schlief seelenruhig und so in dem riesigen Bett einfach winzig aus. Fürsorglich zupfte er an der Decke herum, als er Helenas nächste Worte hörte. „Und ich auch.“ Immer noch mit einem Lächeln drehte er sich wieder zu ihr. „Du weißt nicht, was mir das bedeutet. Erlaubst du mir, morgen mit euch beiden ein Picknick am See zu machen?“ Zwar hatte er nicht viel Zeit, aber am Mittag herrschte Ruhe im Hotel und er könnte die Pause so verbringen. „Das habe ich dir damals versprochen und ein doofer Anruf hat es kaputt gemacht.“ Er sah sie mit einem Blick an, dem sie schon damals nie etwas abschlagen konnte und legte seine Hand auf ihre.

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Re: Coming Home

Beitrag von Helena de Chevallier am Mo 12 Okt 2015 - 21:43

„Du weißt nicht, was mir das bedeutet. Erlaubst du mir, morgen mit euch beiden ein Picknick am See zu machen?“ Kurz sah sie zu Lily. Sie würde ihre Termine einfach absagen. „Das habe ich dir damals versprochen und ein doofer Anruf hat es kaputt gemacht.“ Spätestens bei diesem Blick hätte sie alles stehen und liegen gelassen. „Ist ja gut“, lächelte sie. „Das wäre schön.“ Kurz sah sie auf die Uhr. Sie hasste diese Momente, in denen man eigentlich gehen sollte, aber doch bleiben will. Tatsächlich war das allerdings wirklich unvorteilhaft. „Ich möchte Lily gerade nicht wecken.“

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Re: Coming Home

Beitrag von Jürgen Klopp am Mo 12 Okt 2015 - 21:53

„Ist ja gut. Das wäre schön.“ Er lächelte. „Find ich auch“, erwiderte er und hauchte ihr einen flüchtigen Kuss auf die Lippen. Als sie auf die Uhr sah, verschwand das Lächeln. „Müsst ihr wirklich gehen?“, fragte er leise. „Ich möchte Lily gerade nicht wecken.“ Er hob einen Finger, weil ihm eine Idee kam. Kurz warf er einen Blick in den Schrank und schob Helena dann ins Bad. „Du ziehst das an und kommst dann wieder“, erklärte er und schloss einfach die Tür. Er selbst schlüpfte rasch in seine Schlafsachen und machte es sich neben Lily im Bett gemütlich. Als er hörte, wie Helena wieder zurückkam, präsentierte er ihr die andere Seite ihrer Tochter. „Wenn Lily sich dünn macht, ist da noch ein bisschen Platz“, lächelte er. Gerade wollte er nichts anderes, als mit seiner Familie in einem Bett einschlafen. Denn sie gehörten zusammen. Lily verband sie und von Helena war er nie wirklich getrennt gewesen.

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Re: Coming Home

Beitrag von Helena de Chevallier am Mo 12 Okt 2015 - 21:59

„Du ziehst das an und kommst dann wieder.“ Sie hatte eh keine Wahl und trotzdem konnte sie nur lächeln. Dieses Shirt hatte sie immer getragen, wenn sie bei Jürgen geschlafen hatte. Kurze Zeit später stand sie wieder im Zimmer. Irgendwie war es gleichzeitig vertraut und ein wenig fremd, sich so zu sehen. Jürgen trug anscheinend immer noch gerne seine Jogginghosen, selbst im Bett. „Wenn Lily sich dünn macht, ist da noch Platz.“ Sie lachte leise. „Im Schlaf ist sie übrigens besonders aktiv.“ Das hatte sie definitiv von ihr geerbt. Schnell war sie ebenfalls unter der Bettdecke und beobachtete das Bild von Jürgen und Lily. Es war perfekt.

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Re: Coming Home

Beitrag von Jürgen Klopp am Mo 12 Okt 2015 - 22:02

„Im Schlaf ist sie übrigens besonders aktiv.“ Er grinste und wartete, bis sie ebenfalls im Bett lag. „Da kenne ich noch so jemanden“, flüsterte er und beugte sich über Lily, um Helena in einen Kuss zu verwickeln. Diese Nähe wollte er wieder aufbauen und er hoffte, dass ihnen das auch wieder möglich war. Lächelnd lehnte er sich zurück und doch sah sie ihn weiterhin an. „Was denn?“, fragte er unsicher. Skeptisch sah er erst an sich herunter und warf dann einen Blick auf Lily, doch er fand nichts, was sie so stören konnte, dass sie ihn schweigend anstarren musste. „Habe ich was falsch gemacht?“

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Re: Coming Home

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